Cover of the episode “Alexander Graf: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte”

Alexander Graf: 5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte

6 September 2024, with Joël Kaczmarek and Alexander Graf

Summary

This episode is in German.

Alexander Graf contributes to the series “5 Dinge, die ich gerne mit 20 gewusst hätte”, splitting his account into three things he happened to get right and four he wishes he had known. He describes concentrating risk while building wealth and spreading it while preserving it, and doing things regardless of what others think. Later points cover the absence of objectivity in relationships, the formula of diligence, team, money and idea multiplied by luck, and how much presence children remember.

Score cards

  • 90%
    Practical value
  • 40%
    Level of depth
  • 100%
    Timelessness

What you’ll learn

  • 3 Dinge, die Alexander Graf zufällig richtig machte:
  • 1) Es ist bei Investments super schwer, den Markt (= Indizes) zu schlagen – außer es ist deine Profession, wo du dir evtl. einen Bonus erarbeiten kannst – daher folgte Alexander Graf stets der Philosophie, für den Vermögensaufbau alles auf eine Karte zu setzen (quasi 5 Wetten in 15 Jahren, von denen eine aufgeht) und für Vermögenserhalt sein Risiko zu verteilen
  • 2) Einfach mal machen, egal was andere denken: ehrlicherweise bewegen sich die meisten von uns in einem sehr lauwarmen flachen Strom und dennoch sind die meisten Menschen Nein-Sager und unsicher und würden dir abraten, Dinge zu tun – Alexander Graf machte deshalb viele Dinge, die nicht unbedingt Sinn machten, ihn aber interessierten (Bsp. Bauernhof kaufen, Podcast starten) und erst mit Kindern machte er nur noch Dinge, die einen Wert erzeugen
  • 3) „Zwei Autos, zwei Schlafzimmer, zwei Fernseher“ ist Alexander Grafs Leitspruch, um in Beziehungen Konflikte zu sparen, weil zwei Menschen mitunter verschiedene Rhythmen haben und wenn man den Partner dort nicht mit reinzieht, spart dies viele Konflikte – wie eine Fernbeziehung, man hat dann dem anderen deutlich mehr zu erzählen
  • 4 Dinge, die Alexander Graf gerne mit 20 gewusst hätte:
  • 1) Das, was wir als objektiv empfinden, gibt es in Beziehungen nicht, dort ist alles subjektiv, jede Person trägt ihre subjektive Justierung vor sich her und eine neutrale Objektivität, diesen Drittvergleich gibt es nicht
  • 2) Alexander Graf hatte immer Eindruck, mit ausreichend Investitionen das Outcome beeinflussen zu können, doch auch wenn man denkt, die Determninanten in der Hand zu haben, lautet die Formel eigentlich: „Fleiß, Team, Geld und Idee mal Glück“ und auch wenn man Glück mit harter Arbeit befördern kann, lässt sich dieses Glück nicht beeinflussen, z.B. fehlt es oft einfach am Timing
  • 3) "Mach es besser, aber beschwer dich nicht": Wenn du etwas ändern willst, musst du vorne weg gehen, aber wer will das heutzutage schon? Nur wenn mehr Leute mitmachen und den Hintern hochbekommen, funktioniert dies und etwas selber machen ist total schwer und es selber besser machen, ist fast unmöglich
  • 4) „Nur die Kinder erinnern sich daran, wie viel man gearbeitet hat“: dieser Wert für die Kinder da zu sein (auch räumlich) ist essenziell wichtig, gerade da Reisen nicht mehr so gut möglich sind und unsere Kinder noch viel stärker vom Unbill der Wirtschaft, des Klimas usw. geprägt sein werden, weshalb ein Zuhause, zu dem man zurück kommen kann, wenn es mal nicht so läuft, umso wichtiger wird

Chapters

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