
Besser schlafen: 5 Hebel von der Matratze bis zur Schlafposition | Schlafcoach

Transcript
Joël Kaczmarek: High Five, Leute Hier ist Joël und am Feel Good Friday, Da beschäftige ich mich ja bekanntermaßen mit Wachstum beim Thema Gesundheit. Und das eine Thema, was ich da besonders spannend finde, ist das Thema Schlaf, weil das macht ja so viel Aus in unserem Leben. Und heute ist die Folge für dich, wenn du dich mit Fragen beschäftigst wie Ey, Welche Matratze ist eigentlich richtig für mich? Worauf sollte ich beim Kissen achten? Welche Liegeposition ist eigentlich gesund? Und einiges andere mehr. Wir sprechen nämlich über fünf Dinge, die deine Schlafqualität verbessern. Und wenn ich sage wir, dann habe ich heute eine Frau zu Gast, Die ist absoluter Profi in dem Bereich, nämlich die Liebe Mandy Martin.
Mandy ist Schlafcoachin, unter anderem, nämlich noch einiges andere mehr, weil ihr werdet merken, Schlaf sind ja ganz viele Dinge vereint. Sie ist Schlafcoachin, Sie ist Ernährungsexpertin, Sie ist für Stressmanagement super versiert. Also die kann euch wirklich in allen möglichen Dingen beraten. Bei mir hat sie das auch gemacht, Die hat mich nämlich wortwörtlich flachgelegt auf so einen Liegesimulator und hat erstmal vermessen, wie ich liege. Dann habe ich gedacht, Oh, mein Gott. Wenn die das so ernst betreibt. Und die hat auch ein ganz spannendes Konzept in Sachen Matratze, ey, Dann muss ich die Mal zu mir in den Podcast holen und befragen, worauf es eigentlich ankommt. Von daher, Liebe Mandy, ich freue mich darauf, total viel von dir heute zu lernen.
Über gesunden Schlaf. Schön, dass Du da bist.
Mandy Martin: Hello, Hallo, Danke, dass ich da sein darf.
Joël Kaczmarek: Also, ich habe es ja schon so skizziert, ein bisschen. Ich glaube, es ist im Leben von ganz vielen Menschen. was, dass schlaf ja irgendwie total wertvoll und besonders ist. Und ich habe die Vermutung, dass ganz viele Menschen schlecht schlafen, wissen es vielleicht gar nicht, Und dass es so ein paar Hebel gibt. Wie erlebst du das? Wie ist das Gros Deiner Kunden eingestellt, Wenn es um Schlaf geht? Problematisch gut? Wie ist da so der Durchschnitt?
Mandy Martin: Also, ich finde es erstmal super, dass du das so wichtig findest, weil Ich habe manchmal den Eindruck, dass die Leute das gar nicht so sehen. Es gehört halt zum Leben dazu. Es ist halt so, man macht es halt, aber wirklich. Gedanken machen sich die wenigsten drum, Außer denn wir kommen an einen Punkt, wo es wirklich Probleme gibt.
Joël Kaczmarek: Was ist so der Hauptgrund oder der Hauptfaktor? Wo Menschen zu dir kommen, weil du bist ja auch, zertifizierte Matratzenfachberaterin. Also was ist so, Was die Leute bewegt, wenn Sie sich mit dem Thema Schlaf auseinandersetzen?
Mandy Martin: Schmerzen. Definitiv Schmerzen. Du hast es schon gesagt, wir haben ein besonderes Produkt. Wir haben hier eine orthopädische Orientierung, und eigentlich sind es leider sehr, sehr oft dramatische Schmerzen, weswegen die Leute da sind.
Joël Kaczmarek: Gut. So, und wir haben uns ja für heute fünf Dinge vorgenommen. Das ist ja bei mir immer Motto. Fünf Dinge. Das ist so schön vereinfachend, manchmal im Leben, weil es schon so kompliziert sonst ist. Und das Erste, was wir uns aufs Tapet geschrieben haben, war ja wirklich das Thema. Matratze. So, Und jetzt darf man der Transparenz aber dazu sagen, also, ich bin wirklich zu dir in dieses Studio gekommen, weil mein Chiropraktiker, der lustigerweise auch schon hier war, im gleichen Studio, wie Du saß, gesagt hat, guckt dir unbedingt dieses Prinzip an, was die Mandy da macht, weil eure Matratze ist insofern besonders, Die ist ja irgendwie, So liebevoll wird die immer Level 24 genannt, kannst mir nicht mal erklären, warum, By the way, Die kann man aber individuell einstellen. Und da fing so meine Neugierde an, weil in meiner Welt war so, okay, es gibt so... Die üblichen Fernsehmatratzen, die man kennt, Die beworben werden mit irgendwelchen Diensten. Dann gibt es irgendwelche Porsches mit irgendwelchen Kaltschaumgeschichten aus der Schweiz. Und dazwischen so ein ganzes Bouquet an Dingen. Aber dein Zugang ist ja immer ganz besonders. Von daher, lass uns mal langsam reintauchen. Thema matratze grundsätzlich. Was würdest Du sagen, ist so das Wichtigste, worauf du achtest, wenn es um Matratze geht?
Mandy Martin: Grundsätzlich die Qualität. Da fängt es an, Wie dick ist eine Matratze, zum Beispiel. Manche Hersteller verkaufen Matratzen. Das sind bei uns gerade mal Topper. Muss man ganz ehrlich so dazu sagen. Also Ich sage mal so mindestens 18 Zentimeter sollte eine Matratze schon haben, dass man es überhaupt Matratze nennen darf. Und dann ist es natürlich immer eine Frage, woraus besteht sie? Was brauche ich? Was sind überhaupt meine Bedürfnisse? Nicht jede Matratze passt zu jedem. Alle Matratzen sind individualisiert und sollen irgendwie für alle passen. Das funktioniert nicht.
Joël Kaczmarek: Ja, ist ein bisschen so, als wenn man irgendwie, weiß ich nicht, Kleidung oder Schuhe nimmt. Die sind ja auch nicht für jeden gleich. Also die schneidern wir ja auch individuell. Bei Matratzen habe ich immer so das Gefühl, es gibt so, weiß ich nicht, zehn Typen. Und da hast du irgendwie reinzupassen.
Mandy Martin: Es gibt viele Matratzen auf dem Markt in verschiedensten Qualitäten, verschiedensten Materialien, Aufbauarten, Aufbauformen. Da waren die Hersteller kreativ. Nichtsdestotrotz sind Sie alle standardisiert, und das sind wir Menschen nun mal nicht. Und deswegen kommt eben hier ein besonderes Produkt tatsächlich. Oder spielt da eine große Rolle, weil wir eben komplett individuell arbeiten. Das heißt, so, wie du es gesagt hast, wir vermessen. Und dann haben wir 24 Zonen und nicht einfach nur sieben, wie es die meisten maximal haben.
Joël Kaczmarek: Ist das denn so ein Fall? Von viel hilft viel? Also ist es gut, wenn ich jetzt 24 habe statt sieben oder ist das auch ein bisschen, so schischi?
Mandy Martin: Ob jetzt unbedingt alle 24 zum Tragen kommen, ist so ein bisschen personenabhängig. Aber ich habe einfach viele Möglichkeiten, Die Optionen sind gegeben und ich kann wirklich auf jeden eingehen, Egal welche Bedürfnisse? Ich habe.
Joël Kaczmarek: Ich habe mit ein paar Menschen schon darüber geredet, wie du das machst mit deinem Mann zusammen, so darf man ja sagen. Marco und Mandy finde ich ganz lustig, beide mit M. Ihr seid ja beide im Matratzengame tief drin. Und ich erkläre das immer so. Und du kannst ja mal den Profi-Blick drauf werfen, weil ich erkläre das natürlich wie so eine Laie. Immer, wenn ich mit Menschen zusammensaß, zuletzt, habe ich gesagt, Pass mal auf, voll cool, Die haben so eine Matratze, Die ist ganz lang, Da sind so Rillen drin und in die Rillen kann ich stempel reinpacken. Das heißt Stempel, weil wenn ich von der Seite rauf. gucke, Ist es im Prinzip so eine Schaumstoffrolle und oben noch so ein bisschen Querteil. Und dann kannst du quasi jeden Teil dieser Matratze individuell auf dich einstellen, Was die Härte angeht. Voll cool, so. Und die sind auch bunt, ich liebe es bunt. Also innen natürlich nur aus, dass die Matratze weiß. Das heißt, so erkläre ich das immer.
Mandy Martin: Völlig richtig. Ja, okay. Gut auf den Punkt gebracht, sehr gut auf den Punkt gebracht, ja.
Joël Kaczmarek: Und ich, meine, erzähl mal ein bisschen davon. Du hast mir im Vorgespräch, erzählt, Diese Matratze, Die ist irgendwie vom Institut Proschlaf. Also die ist sozusagen sehr spezifisch, was ihr da macht. Habt ihr die selbst entwickelt? Was steckt dahinter und vielleicht, warum ist das auch gut? Weil ich möchte das noch mehr verstehen.
Mandy Martin: Also nein, wir haben die nicht selbst entwickelt. Wie gesagt, die kommt aus dem Institut Proschlaf. Die wurde zusammen mit Ärzten und Physiotherapeuten entwickelt. Da stecken über 35 Jahre Forschung drin und die Forschen tatsächlich auch immer noch. Das heißt, Auch die Matratze entwickelt sich stetig weiter. Die Forschung zum Thema Schlaf entwickelt sich weiter, Da werden Analysen gemacht. Das ist sehr, sehr spannend. Wir kriegen regelmäßig Updates auch, also auch zum Thema Schlaf. Es gibt viele interessante Forschungen immer noch und Dinge, die auch noch entwickelt werden oder gefunden werden, die man vorher gar nicht wusste. Genau, Und die haben auch diesen Liegesimulator entwickelt.
Das heißt, wir machen da eine Liegedruckmessung. Du legst dich drauf, du kennst es einmal auf der Seite, einmal auf dem Rücken. Und dann misst das System den Druck, den dein Körper auf die Matratze ausübt. Das heißt, wenn du dich jetzt zum Beispiel auf die Seite legst, kannst du dir vorstellen, dass der Druck zum Beispiel an der Schulter sehr, sehr hoch ist. Und generell ist zum Beispiel auch im Becken der Druck höher, als es jetzt zum Beispiel im Lendenwirbelbereich wäre. An der Stelle brauchen wir zum Beispiel eher eine Stütze und an der Schulter eher eine Entlastung. Und das können wir durch diese unterschiedlichen Stempel gewährleisten. Die gibt es in sieben verschiedenen Härtegraden. Das heißt, An der Schulter können wir es wesentlich weicher machen.
Und dann in anderen Bereichen stütze.
Joël Kaczmarek: Okay, also im Prinzip, wenn ich es jetzt richtig verstehe, kann ich diese 24 Zonen nehmen und habe für jede dieser Zonen sieben verschiedene Härtegrade, die individuell auf mein Gewicht, meine Eigenarten, wie der Körper sozusagen liegt, Abgestimmt wird.
Mandy Martin: Genau, und oben drauf kommt dann nochmal eine Oberschicht, damit es auch bequem wird. Weil ich finde, Eine Matratze sollte weich, bequem und gemütlich sein. Viele denken immer, Matratze muss hart sein, damit Sie mich gut stützt, damit ich da nicht durchringe. Sobald es weich wird, denken die Leute, es ist durchgelegen. Aber ich finde, eine Matratze sollte gemütlich sein.
Joël Kaczmarek: Ja, das ist was ganz Faszinierendes, was du da schreibst. Ich habe das auch so wahrgenommen. So nach dem Motto, nein, das ist viel zu weich, das geht nicht. Ich habe immer gedacht, das sei so ein männliches Ding, vielleicht. So nach dem Motto, Ich bin ein harter Typ, wenn ich auf einer harten Matratze schlafe. Aber es scheint viele Menschen in der Logik zu beschäftigen. Sehr,
Mandy Martin: sehr viele. Ich denke, es ist historisch gewachsen, tatsächlich, weil es irgendwie zum einen verbinden, wir durchgelegen mit weich. Und zum anderen kam damals, also vor vielen Jahren, vielen Jahrzehnten, Die Federkernmatratze raus. Und eine Feder ist ja sehr, sehr fest. Und das war damals was Hochwertiges, was Qualitatives, was Tolles, was Innovatives. Das war schön fest, so sollte es sein. Man hängt nicht durch, Der Schaum war damals minderwertig. Das hat sich alles gewandelt, zum Glück. Der Schaum steht dem nichts mehr nach. Und die Feder ist, wenn man es braucht, wenn es passt, eine gute Sache. Aber nicht für jeden gemacht.
Joël Kaczmarek: So, Und jetzt komme ich zu dir, lege mich da hin. So eine Maschine misst aus, Wo wiegt der Typ wie viel? Was ist denn dann das Ziel? Also was sollte eine Matratze leisten, damit ich gut drauf liege, was sich dann auch an meinem Gewicht orientiert? Worum geht es denn dabei?
Mandy Martin: Im Grunde genommen greift dir das liegeorthopädische Prinzip. Das bedeutet von unten stabil, gestützt und von oben weich gebettet. Wie gesagt, das sollte bequem sein. Wir schauen, wo muss dein Körper gestützt werden und wo muss er entlastet werden.
Joël Kaczmarek: Und wonach entscheidet sich das, wo er gestützt wird und wo er entlastet wird?
Mandy Martin: Je nachdem, wie der Druck, wo hoch ist und wie auch die Wirbelsäule liegt. Das bedeutet, Wenn wir jetzt zum Beispiel auf dem Rücken liegen, wollen wir die natürliche Form der Wirbelsäule unterstützen. Und wenn wir auf der Seite liegen, wollen wir gucken, dass sie möglichst gerade ist.
Joël Kaczmarek: Ah, okay.
Mandy Martin: Wir müssen uns davon trennen, dass es auf einen Millimeter perfekt wird, Aber wir wollen möglichst gerade sein, einfach, um die Bandscheiben zu entlasten.
Joël Kaczmarek: Ja, weil ich erinnere mich, Ich war einmal bei einem Matratzenfachberater in Potsdam, so eine niedliche kleine Boutique, Total charmant. Und dann saßt er so da, hat so seinen Stift gemacht und hat gesagt, Herr, Kaczmarek, schauen Sie mal. Sie sind ungefähr so. Der Stift, Das sind jetzt Ihre Schultern. So, Und wenn ich Sie auf die Seite lege, dann müssen wir schaffen, dass Sie sozusagen komplett gerade liegen. Ansonsten sorgt sozusagen die Schräglage dafür, dass ihre Wirbelsäule dauernd unter Druck steht, Dass die Muskulatur verspannt. Ist es so ein bisschen genau das, worum es hergeht, dass gerade liegen. Wichtig ist?
Mandy Martin: Im Grunde genommen ja. Also auf der Seite ja, weil wir eben, wie gesagt, ansonsten Druck auf den Bandscheiben haben, Wenn die Wirbelsäule schief, ist, Die Muskeln halten geben, Der Körper schützt uns nachts. Wir haben diese klassische Morgensteifigkeit, wo wir denken, ach, irgendwie, Was hat mein Körper heute Nacht gemacht? Er hat dich beschützt. Und er hat sich nicht erholt, Er hat sich nicht regeneriert, sondern er hat die ganze Nacht geackert.
Joël Kaczmarek: Erzähl mal mehr dazu. Was meinst du damit geackert? Wieso? Inwiefern?
Mandy Martin: Unser Körper ist dazu ausgelegt, uns zu beschützen. Ob wir das wollen oder nicht, das tut er ganz intuitiv und das tut er auch nachts. Das heißt, wenn ich ungünstig liege, auf einer schlechten Unterlage, mit einem schlechten Kopfkissen, in einer ungünstigen Position, Vielleicht auch, weil ich eine Verletzung hatte oder irgendwas, dann gleicht er das aus. Genauso wie wenn ich eine Verletzung habe und schief, laufe, weil ich irgendwie eine Schonhaltung habe, Macht er das Nachts auch. Das heißt, er beschützt uns, er spannt Muskeln an, um vielleicht Verletzungen zu vermeiden. Wenn wir mit der Wirbelsäule schief liegen, dann haben wir einen Druck auf den Bandscheiben. Das bedeutet nicht, dass wir immer nur gerade liegen müssen. Aber wir wollen schon vermeiden, dass wir einen permanenten Druck auf der Bandscheibe haben. Wenn zu viel Druck auf der Bandscheibe ist, dann dehydriert die. Es entstehen Risse. Wir kriegen den klassischen Bandscheibenvorfall. Und die kommen sehr viel häufiger vom Schlafen als von irgendwas anderem.
Joël Kaczmarek: Ach, ernsthaft? Das ist nicht, weil ich zu viel am Schreibtisch sitze oder zu schwer hebe, sondern weil ich schlecht liege?
Mandy Martin: Sicherlich auch. Natürlich. Irgendwas ist nachher ein Auslöser, zum Beispiel, weil ich schwer hebe. Aber warum es den Bandscheiben nicht gut geht, ist ganz häufig, weil sie einfach unter Druck stehen und nie Entlastung erfahren.
Joël Kaczmarek: Und jetzt war die häufigste Frage, die ich gestellt bekommen habe, wenn ich davon erzählt habe, dass ihr das so komplett individualisiert, dass ich gefragt wurde, Ja, okay, Aber wie stellen die denn sicher, dass ich immer in der Zone liege, die dafür gedacht ist? Also was passiert denn, wenn ich jetzt mit der Schulter mal nicht mehr in der Schulterzone liege, sondern in der Bauchzone? Ich rutsche runter oder ich bewege mich. Was ist denn dann? Könnt ihr das überhaupt sozusagen? sicherstellen, dass man immer so liegt, wie man sollte?
Mandy Martin: Ich habe dir eben erzählt, dass Dein Körper dich beschützt. Was glaubst du?
Joël Kaczmarek: Mein Körper entscheidet das Nachts automatisch, sagst du mir jetzt.
Mandy Martin: Genau, das kriegt er intuitiv hin. Das bedeutet, Wenn wir wach sind, dürfen wir da einmal bewusst drauf achten. Kopfkissen nach oben, Schulter unten drunter, Dann liegst du in der richtigen Zone. Und wenn du schläfst, dann regelt es der Körper ganz von alleine. Das heißt, der merkt schon, wo ist es bequem, wo kann ich mich entspannen, wo ist es entlastend, wo kann ich bleiben.
Joël Kaczmarek: So, Jetzt habe ich den Zielzustand verstanden. Also, wenn ich auf der Seite liege, möglichst gerade. Was ist beim Rücken wichtig, wenn ich da liege?
Mandy Martin: Die natürliche Form, wenn wir da unterstützen. Die natürliche Biegung der Wirbelsäule.
Joël Kaczmarek: Okay, so. Jetzt ist natürlich mein anderer Gedanke. Also härte ist das eine. Da lerne ich ja dann schon mal draus, Dass Härte sozusagen gar nicht auf die ganze Matratze sich, bezieht, sondern eigentlich auf bestimmte Bereiche der Matratze. Also, ich kann gar nicht sagen, ich brauche per se eine harte Matratze. Von oben bis unten, sondern die muss eigentlich an verschiedenen Stellen unterschiedlich hart sein, idealerweise.
Mandy Martin: Genau. Also Ich sag mal, Bei einer standardisierten Matratze wurde diese Thematik gelöst durch die klassischen sieben Zonen, Was aber nicht wirklich eine Härte der Matratze ändert, sondern es ist meistens eine Schnittart im Obermaterial. Das kann schon unterstützend sein, Aber es reicht nicht aus.
Joël Kaczmarek: Weil meine nächste Frage an dich wäre gewesen, was mache ich denn, wenn ich jetzt zum Beispiel nicht, Also gibt es eure Matratze by the Way in ganz Deutschland, könnte ich jetzt die überall beziehen?
Mandy Martin: So ziemlich, ja. Wir sind gut vertreten in verschiedenen Städten, ja.
Joël Kaczmarek: Okay, so. Packe ich in die Shownotes. Wer sich dafür interessiert, findet das da. Aber es gibt ja vielleicht auch Menschen, die jetzt nicht den Luxus haben, sich sozusagen individuell vermessen lassen zu können oder haben das nicht in der Nähe. Whatever The reason. Was mache ich denn dann? Was ist denn so das kleine Einmaleins, was du Menschen mit an die Hand gibst? Beim Matratzenkauf, Was jetzt Härte und Co. angeht?
Mandy Martin: Je weniger, die Matratze kann, desto mehr muss der Lattenrahmen abfangen. Also Lattenrost, auch bekannt, Wir sagen Lattenrahmen. Das bedeutet, Ein klassischer Federholzrahmen wird hier empfohlen. tatsächlich, dass der ein bisschen nachgibt. Und am besten ist er dann auch einstellbar. Das heißt, dass ich quasi die Zone, die wir jetzt gerade hatten. Mit dem Becken und mit der Schulter, dort einfach ein bisschen einstellen kann, dass ich da ein bisschen Entlastung habe.
Joël Kaczmarek: Da sind wir schon mitten beim zweiten Ding. Also Matratze Nummer eins, Lattenrost Nummer zwei. Meinst Du mit einstellen das, was man manchmal auf diesen Lattenrosten sieht, wenn da so eine komische, Bei mir sind die dunkelblau, diese Hebel, die man so links und rechts.
Mandy Martin: Ganz genau. Meistens sind hier zwei Latten übereinander. Und mit diesen Schiebern verbindest du oder löst Sie sozusagen. Sobald du zwei Latten miteinander hast, ist es natürlich fester. Und wenn du sie zusammenschiebst, hast du nur eine, die nachgibt. Und dadurch wird es weicher. Und da empfiehlt es sich natürlich gerade in der Schulter, das Weicher zu machen, Wenn die Matratze das nicht kann. Und im Becken auch Weicher und nach oben zur Lendenwirbelsäule, also zum Lendenbereich fester. Dass du da wieder mehr stütze drin hast.
Joël Kaczmarek: Okay, also Matratze macht es im besten Fall entweder in deinem Fall hochindividualisiert oder Vielleicht ein bisschen, je nach Sensation, etc. Hatten wir gerade. Und ich kann mit dem Lattenrost noch nachhelfen.
Mandy Martin: Das Problem an der Sache mit dem Lattenrost ist halt einfach, wenn du eine gute Matratze kaufst, die auch eine ordentliche Dicke hat, sozusagen, ich sag mal, 8 cm aufwärts. Manche haben ja auch 20, 25. Es gibt ja wahnsinnig dicke Matratzen. Kommt oben nicht mehr viel an vom Lattenrost. Das heißt, Eigentlich sollte die Matratze möglichst viel abfangen.
Joël Kaczmarek: Hm. Also ich meine, du hast ja sogar, als ich bei dir war, mir mal was beigebracht. Da habe ich ja Kurz gedacht, ob das ein bisschen esoterisch ist. Aber ich glaube, du meinst das wirklich ernst? Und es stimmt, dass du gesagt, hast, woraus ist dein Bettlaken? Und ich sage, ja, hier aus so einem Baumwollstoff. Und dann hast du gesagt, ja, musst du den anderen kaufen, machen wir was mit Elastan, das muss ich dehnen, Sonst machst du den Effekt der Matratze dahin.
Mandy Martin: Genau.
Joël Kaczmarek: Also selbst Die Dehnbarkeit meines Bettlakens hat einen Effekt auf meinen Schlaf.
Mandy Martin: Bei der Matratze schon. Wenn deine Matratze nachgibt, sollte das auch das Bettlaken können. Was jetzt nicht heißt per se, Baumwoll-Laken ist schlecht, um Gottes Willen. Ich finde Baumwolle super, aber ein gewisser Elastananteil sollte drin sein, So 5 bis 8 Prozent. Weil Du kannst dir das vorstellen, wenn du oben eine nicht elastische Oberfläche hast und die Matratze gibt. nach, nützt dir das wenig, wenn es unten nachgibt, aber du oben davon nichts spürst, weil du einfach die Oberflächenspannung dann wieder zum Beispiel an der Schulter hast.
Joël Kaczmarek: Verstehe. So, Und jetzt habe ich mit deinem Mann telefoniert und sag, ja, Marco. Ich habe doch eine super Matratze. Ich habe sowas Ähnliches wie Tempur, so einen ganz kleinen Schaum. Der gibt doch schon volle Möhre nach. Da meinte er, ja, nee, aber ist trotzdem nicht so gut. Was mir sozusagen, die Neugierde mit mir aufkam, war so das Thema Materialität. Also, was ist denn beim Material wichtig, wenn jetzt so ein Porsche unter den Schäumen schon per Se nicht reicht? Gibt es was, worauf ich achten kann, wenn ich sowas kaufe?
Mandy Martin: Es hängt stark von deinen Bedürfnissen ab. Das muss man ganz ehrlich so sagen und auch von deinen Vorlieben. Es gibt Menschen, die lieben natürliche Materialien. Das kann ich verstehen. Ist aber nicht immer optimal, weil so ein Latex oder auch so ein Tempur, Du hast es gerade gesagt, die geben vielleicht nach und fühlen sich schön weich an. Was sie leider nicht können, ist stützen. Die sind halt auch wieder durchgängig in einer gewissen Härte. Und da gibt es keine Regulation, wo du irgendwo gehalten wirst. Ansonsten, Ich sage mal, für Menschen, die ein bisschen schwerer sind, kann auch eine Federkernmatratze sinnvoll sein, Federkern. Wir persönlich schwören auf Kaltschaum. Kaltschaum hat einfach ein paar Eigenschaften, die... Andere Matratzen in unseren Augen nicht haben.
Joël Kaczmarek: Welche denn?
Mandy Martin: Antibakteriell.
Joël Kaczmarek: Okay.
Mandy Martin: So ein Kaltschaum ist von Hause aus Antibakteriell. Und es gibt eben einfach auch verschiedene Schäume in verschiedenen Zusammensetzungen, mit denen man viele Bedürfnisse einfach abdecken kann. Mittlerweile sind die auch so hochwertig, dass die anderen Matratzen nichts mehr nachstehen, teilweise sogar besser sind.
Joël Kaczmarek: Waren die jemals in dem Ruf schlechter zu sein, Kaltschaummatratzen? Ja,
Mandy Martin: bevor oder als die Federkernmatratze damals entwickelt wurde.
Joël Kaczmarek: Okay, aber warum? Was macht sozusagen einen Federkern jetzt besser in der Wahrnehmung als einen Kaltschaum?
Mandy Martin: Damals war die Feder in der Wahrnehmung qualitativer, langlebiger.
Joël Kaczmarek: Okay, so der Gedanke von Stabilität auch sozusagen. Okay. Und gibt es trotzdem so eine Art kleines Einmaleins, was ich mir merken kann? Dass wenn man jetzt zum Beispiel sagt, wenn ich sehr schwer bin, sollte ich eher harte Matratzen nehmen? Oder wenn ich, keine Ahnung, sensibel bin, dann nehme ich was weiter. Gibt es da sozusagen, so Faustregeln?
Mandy Martin: So grob hast du es schon ganz gut getroffen. Es gibt natürlich verschiedene Härtegrade. Das kennt, glaube ich, jeder aus dem Einzelhandel. 1, 2, 3 sind so die Klassiker. Es gibt auch 4, 5, 6 tatsächlich, was viele gar nicht wissen. Ansonsten Natürlich hat es viel mit dem eigenen Empfinden zu tun, Aber es gibt schon so Richtwerte. 60, 80 Kilo, Härtegrad 1, 2, 3. Also über 80 sind wir beim Härtegrad 3. Zwischen 60 und 80 ungefähr Härtegrad 2. Die wenigsten wollen Härtegrad 1, Weil es schon sehr Fluffy ist. Und dann hat man halt kaum noch Stütze.
Joël Kaczmarek: Okay, dann liege ich quasi schon so in so einem bisschen eingesunken.
Mandy Martin: Ich lieb's. Marco hat in seinem Laden so eine Härtegrad. 1. Matratze. Ich nenne es immer liebevoll, meine Wolke. Es fühlt sich toll an, wenn man sich drauf legt, Aber ich weiß, ich würde auch Rückenschmerzen kriegen. wahrscheinlich, weil es für mich persönlich, für meine Körperbedürfnisse einfach viel zu weich wäre.
Joël Kaczmarek: Und wie ist das mit dem Thema Wasser? Also, ich wurde auch gefragt, Sag mal, Hast du mal ein Wasserbett Dir angeguckt, wenn dir so wichtig ist, dass Du individuell gestützt bist? Ist das eine passende Alternative?
Mandy Martin: Nein. Wasser kann nicht stützen. Also, es gibt mittlerweile Verbesserungen beim Thema Wasserbetten. Früher war es ein großes Wasserteil sozusagen. Und du kannst dir vorstellen, wo ist der Körper am schwersten? In der Mitte, Das heißt, du liegst quasi die ganze Nacht, so, Hängst im Grunde genommen durch, Da stützt nichts, Da sind Rückenschmerzen vorprogrammiert. Mittlerweile gibt es, welche, Die haben auch mehrere Kammern, Das ist sicherlich besser, aber es stützt einfach nicht. Unabhängig davon, Du musst HALT das... Wasser pflegen, Also Du musst halt Chemikalien reinkippen, Wer das mag, gerne. Meins wäre es nicht. Du hast permanent einen Stromfluss unter dir, würde ich auch nicht unbedingt wollen. Ich bin ein großer Fan von so wenig Strom wie möglich im Schlafzimmer. Da sind wir schon wieder bei einem anderen Thema tatsächlich. Und die Statik Deines Hauses muss es halt auch hergeben.
Joël Kaczmarek: Ah, okay, wie viel Gewicht, habe ich gar nicht drüber nachgedacht.
Mandy Martin: Ein Wasserbett ist unfassbar schwer.
Joël Kaczmarek: Ah, okay, spannend. Man darf aber ehrlicherweise sagen, es ist auch für Verbraucher echt... Undankbar, sich mit dem Thema Matratze auseinanderzusetzen. Was du jetzt alleine alles gesagt hast, Gewicht, Ist das irgendwie bestromt, Wie stützt mich das, Wo gibt es nach, Also? Es ist ja unfassbar komplex.
Mandy Martin: Deswegen können wir, entschuldige, auch nur sagen, geh zu einem Fachberater. Geht nicht in ein Möbelhaus, geh zu einem Fachberater. Das ist eines der wichtigsten Themen, Das Thema schlaf. Und da musst du dich an jemanden wenden, der Ahnung hat. Du kaufst ja auch nicht ein Auto am Straßenrand, sondern lässt dich ja auch beraten.
Joël Kaczmarek: Aber es ist lustig, dass du das Beispiel Auto nimmst, weil in meiner Wahrnehmung sind, so Matratzenfachverkäufer. So ähnlich Sneaky dargestellt, oft wie Autohändler. Weißt du, nach dem Motto, Die wollen dir was verkaufen und so. Wie erkenne ich denn als Kunde, dass ich jemanden vor mir habe, der mich zu einer Matratze berät, der kompetent ist? Hast du da so ein paar Tipps?
Mandy Martin: Naja, Also, ich glaube, das merkst du selber schon, je nachdem, wie er mit dir redet und was er dir erzählt, aber wirklich schaut, wie du auch drauf liegst und vielleicht sich auch dafür interessiert, wie du dich drauf fühlst. Wobei das natürlich immer schwierig ist, So den ersten Eindruck im Laden. Der bestätigt sich eher selten nach ein paar Monaten zu Hause. Ich weiß nicht, bisschen Menschenkenntnis, keine Ahnung. Hinhören, glaube ich, was die Leute einem erzählen.
Joël Kaczmarek: Ja, weil es ist, also, ich finde es manchmal wirklich schwer zu unterscheiden. Dann sagen sie. Da musst du gestützt sein, das ist ganz wichtig. Der nächste sagt, nee, Lordose muss so, weißt du, was ich meine? Also ich finde als Laie, es ist ganz schön undankbar, da so unter die Haube zu gucken. Und ich gebe dir recht, Es gibt jetzt schon so die Wald- und Wiesensalons, wo man so weiß, alles klar, das ist schon ein bisschen awkward. Oder wenn du es im Möbelhaus so mitnimmst, das ist eine andere Qualität, das ist klar. Aber am Ende des Tages kriege ich mir so ein bisschen. Was erzählt, wo man selber nicht Experte ist. Also Du sagst so auf den Typus achten. Den Gefühl vertrauen und wie derjenige auch auf mein Gefühl eingeht, während ich da liege. Das sind, so die kleinen Dinge, auf die du achtest?
Mandy Martin: Ja.
Joël Kaczmarek: Ich gehöre zu den Verkäufern, was soll ich dir jetzt erzählen? Gibt es denn da so ein Ethos bei Matratzen? Sind das oft Menschen, wie du es auch erlebt, hast? Du hast ja Ausbildung da genossen. Die wirklich am Menschen interessiert sind? Weil ich glaube, das ist, was Verbraucher mal so eine Sorge haben. So nach dem Motto, so ein Ding kostet viel Geld, Der verkauft mir das, Was das teuerste, ist und nicht, was das Beste für mich ist. Wie hast du so die Menschen erlebt, die sowas vertreiben?
Mandy Martin: Also ja, ich glaube schon, je nachdem auch, wo du es verkaufst, gibt es sicherlich auch so eine und solche. Ja, ich glaube, ich weiß es nicht, ich möchte da keine Schublade stecken, Aber je größer das Unternehmen, desto eher sind wir dann auch beim Gebrauchtwagenhandel. Von der Art her, Wir sind jetzt in einem orthopädischen Fachgeschäft. Und das heißt nicht umsonst orthopädisches Fachgeschäft, Sondern weil wir wirklich uns mit Menschen auseinandersetzen, Auch die Probleme haben oder eben an ihrer Gesundheit interessiert sind. Und ich glaube, das ist schon ein ziemlich guter Hinweis. Ansonsten, wenn Outlet dran steht oder so, wäre ich auch vorsichtig.
Joël Kaczmarek: Okay, make sense. Jetzt hast du ja eben, was Interessantes auch angedeutet, dass du gesagt, hast. Das Gefühl im Laden bestätigt sich zu Hause oft nicht. Und es war ganz lustig, Ich habe auch mit deinem Mann schon so eine Liegestation gemacht, mich und meine Frau. Und der hat gesagt so, ja, Leute, Es dauert mindestens drei Monate, bis ihr merkt, wie ihr euch darauf fühlt. Und du hast, was Ähnliches zu mir gesagt. Du hast gesagt, ja, Es kann sogar am Anfang eine Erstverschlimmerung geben. Warum ist das so? Oder beschreibt mal dieses Phänomen, dass ich was bei dir kaufe, was nach Monaten erst so die Wirkung entwickelt. Wie kommt das?
Mandy Martin: Naja, Zum einen... Du bist in einem Laden, du bist nicht in deinem Bett, du bist nicht zu Hause, Deine Psyche spielt eine große Rolle, du wirst dich, niemals hundertprozentig auf die Matratze einlassen können, so, wie du es zu Hause nachts im Schlaf tust. Du hast eine ganz andere Körperspannung, du hast ein ganz anderes Gefühl, du hast eine Umgebung, du selber fühlst dich ganz anders. Das ist meistens schon mal das Erste, Das hast du auch mit einer normalen Matratze. Die nimmst du mit nach Hause und nach ein paar Monaten denkst du, warum ist die gar nicht mehr so bequem? Ja, weil du dich jetzt darauf eingelassen hast. Bei unserer Matratze ist es noch so, dass wir hier, Wie gesagt, ein orthopädisches Produkt haben, was auf dich angepasst ist. Das heißt, du erfährst hier einen Liegekomfort, den du vorher nicht kennst. Das ist relativ häufig die Reaktion, die ich von meinen Kunden kriege. Oder es ist aber ungewohnt.
Joël Kaczmarek: Ja,
Mandy Martin: das kennt man von einer normalen Matratze nicht. Das, was die Matratze dort mit Dir macht, ist einfach anders. Das heißt, wir brauchen eine Zeit, uns daran zu gewöhnen. Und dann habe ich dir gesagt, der Körper beschützt dich nachts. So, Jetzt haben wir eine sogenannte Muscle Memory, bestimmt. Schon mal gehört. Der Körper lernt auch in den Muskeln. Das bedeutet auch, Der darf jetzt erstmal lernen, hey, das fühlt sich anders an, aber das ist eigentlich ganz gut, das unterstützt mich, das beschützt mich, jetzt muss ich das nicht mehr machen, jetzt kann ich mal loslassen. Und es dauert seine Zeit, bis der Sozusagen das auch lernt. einfach. Die Muskeln arbeiten nachts wieder, Sie lernen sich zu entspannen, Das heißt, wir haben ja unter Umständen auch einen Zug drauf, sogar. Und das ist das, was ich meine, wenn ich sage, Die Symptome können sich am Anfang verschlimmern. Deswegen sagen wir auch immer allen dazu, Matratze ist kein Allheilmittel. Bitte gerne nochmal einen Arzt, einen Physiotherapeut, einen Chiropraktiker konsultieren. Das heißt, Nur gemeinsam können wir dann hier auch ernste Probleme vielleicht zu einer Besserung bringen.
Joël Kaczmarek: Dann wäre mir halt schon gesagt, wir machen fünf Dinge für guten Schlaf. Matratze war jetzt Nummer eins. Wir hatten Lattenrost, wo ich von dir aber weiß, In deiner Wichtigkeitsdenke ist es sozusagen auf Platz drei. Das Zweite ist das, was mir auch schnell in den Sinn kam, nämlich das Thema Kissen.
Mandy Martin: Ja.
Joël Kaczmarek: So, was ist denn da sozusagen, worauf achte ich denn beim Kissen am besten?
Mandy Martin: Kleiner Funfact am Rande, Die meisten, die zu mir in den Laden kommen, erzählen mir, dass sie mindestens fünf Kissen zu Hause haben.
Joël Kaczmarek: Fünf?
Mandy Martin: Ich habe schon so viele Kissen gekauft, ich weiß gar nicht, was gut ist, Ich habe schon alles ausprobiert. Wenn ich mal sage, keine Panik, das ist normal, Das Problem haben die meisten, weil die meisten mit ihren Schmerzen immer erstmal gucken, ah, mein Kissen ist nicht gut. Dann probieren Sie irgendwas aus, weil Sie denken, ja, Nackenstützkissen, Das ist bestimmt gut für mich. Und dann probieren sie sich ziemlich viel aus und haben dann buntes Sammelsurium zu Hause. Was aber die wenigsten wissen, Und das ist tatsächlich ein großes Problem, Matratze und Kopfkissen sind voneinander abhängig.
Joël Kaczmarek: Also, da haben wir genau das, was ich meine. Jemand sagt mir einen Nackenstützkissen, da steckt Stützen drin. Stützen ist gut, My friend. Und du sitzt da als Laie und denkst so, okay.
Mandy Martin: Ist ja per Se auch nicht falsch.
Joël Kaczmarek: Okay. Gut, also sind wir wieder so ein bisschen eine Anwaltsantwort. Es kommt darauf an, Ich muss auf meinen eigenen Körper achten, welches Kissen gut ist oder gibt es schon so? Strömungen, die für alle sich eignen?
Mandy Martin: Je härter die Matratze, desto höher das Kopfkissen.
Joël Kaczmarek: Ah, okay. Wahrscheinlich, wenn ich es jetzt mal mir hinbaue, weil meine Schulter nicht so einsackt, weil das Kissen dann sozusagen. Mir hilft, hier weniger Druck drauf zu haben.
Mandy Martin: Du hast wirklich schon ein bisschen, was bei mir gelernt.
Joël Kaczmarek: Ich habe aufgepasst. Sehr gut.
Mandy Martin: Genau so sieht es aus. Wenn ich eine Matratze habe, die den Schulter entlastet, so wie bei unserer Matratze. Dann sink ich automatisch tiefer ein und komme mit dem Kopf natürlich viel Dichter an die Matratze. Und dadurch muss mein Kopfkissen Flacher sein. Und wir wollen ja, dass die Wirbelsäule möglichst gerade ist, auch im Halswirbel, vor allem im Halswirbelbereich. Und deswegen brauchen wir dann eben die entsprechende Höhe. Das bedeutet, wenn Du zu mir in den Laden kommst, sage ich entweder, wenn Sie ein Kopfkissen haben, was Sie ganz doll lieb haben, bringen Sie es gerne mit, dass wir gucken können, ob es noch passt. Oder ich empfehle dir eins von uns.
Joël Kaczmarek: Also wenn du sagst, Die Leute haben im Schnitt fünf Kopfkissen, dann heißt das nicht, Sie benutzen fünf gleichzeitig, sondern sie haben sich schon mal fünf gekauft.
Mandy Martin: Und sie wechseln auch permanent, ja, ja. Ah,
Joël Kaczmarek: okay. Weil sie es mal so angenehmer finden, mal so?
Mandy Martin: Ja, je nachdem, was gerade weh tut sozusagen.
Joël Kaczmarek: Ah, spannend,
Mandy Martin: Ich fühle mich mehr gestützt. Ich habe jetzt mal das Festere Höhere genommen und dann tat mir die Schulter oder der Nacken wieder weh. Deswegen habe ich dann das weichere genommen. Und ja, So probieren die Leute natürlich, die Lösung für sich zu finden. Aber auch beim Kopfkissen gilt für mich genau das Gleiche wie mit der Matratze.
Joël Kaczmarek: Ich bin eins dieser Armen Opfer. Meine Frau hat sich immer bei mich lustig gemacht. Ich habe in so einem Naturladen mal, ich glaube, Drei verschiedene Kissen ausprobiert. Ich glaube, ich war im Sommer auch bei sieben. Ich habe die immer wieder zurückgeben können. Das war ein netter Service. Aber die hat sich immer schon kringlich geladen. Die haben gesagt, du, wenn die zumachen, dann wegen dir, wenn du die Kissen kaufst. Also, es ist sozusagen ein Normalzustand. Das ist ja schon mal beruhigend, Sowas zu hören.
Mandy Martin: Klingt aber schlimm, wenn man sagt, das ist ein Normalzustand, oder?
Joël Kaczmarek: Ja. Ja, weil ich glaube, das ist genau wieder das Einsätze, was ich gesagt habe, dass man natürlich da sitzt und sich so denkt, also, wir haben noch gar nicht über Schlafpositionen gesprochen und das jetzt dramaturgisch. Ein bisschen bewusst, weil du mir gesagt hast, ey, das ist das Viertwichtigste, weil natürlich, Ich bin zum Beispiel immer Bauchschläfer gewesen, Dann hole ich mir ein anderes Kissen, wenn ich so liege, als wenn ich auf der Seite liege oder auf dem Rücken. Wie gehst du denn da? ran, wenn jetzt jemand vor dir sitzt? Also Jetzt hast du natürlich bei Dir die Situation, dass du den Körper voll vermisst. Und dass eine spezifische Matratze durch Euch kommt. Okay. Und dann ist es ja mittlerweile so, mach mal Instagram auf und Tipp mal irgendwas mit Schlafen ein und dann nach schließen. Wirst du ja bombardiert mit Kissen. Und dann kommt hier mal Schlafapnoe, und dann gibt es irgendwelche Kissen, wo die eine Aussparung haben, wo du auf dem Rücken liegen kannst und außen höher sind. Da kannst du auf der Seite liegen. Und und und. Also gefühlt wird es beim Kissen ja noch komplexer als bei Matratzen. Was machst du denn, wenn jemand bei dir im Laden ist? Und sagt, Mandy, super, Matratze, cool, Jetzt hätte ich gerne auch noch ein Kissen.
Mandy Martin: Ich schaue, wie er liegt, auf meiner Matratze. Das ist natürlich das Erste. Und was hat er für Bedürfnisse? Das bedeutet, Manche Menschen brauchen das Gefühl von Stütze. Das heißt, Hier macht unter Umständen klassische Nackenstützkissen mit einer Rolle auch mal Sinn. Aber wenn ich jemanden mit einer Schmerzthematik, Schulter-, Nacken-, Ohrenbereich habe, Dann gehe ich eher davon weg, weil ich sage, ich brauche nicht noch was, was mir zusätzlich da reindrückt, wenn ich schon schmerzen habe. Kopfkissen sollte weich sein, Da haben wir es wieder.
Joël Kaczmarek: Also die, die, ähm... Die geistige Brandstiftung, die ich immer erlebe, wenn es um das Thema kissen geht, ist genau das, was du gerade beschrieben hast. Du siehst dann immer, welche Leute, die mal so machen, sich so an den Nacken fassen. Oder man kriegt dann immer, so. Bilder, wo der Kopf so absinkt. Dann siehst du immer, so Röntgenbilder von Deinem Hals, kriegst keine Luft, Schnarchen und so. Was ist denn so das Hauptproblem, was ich in den Griff kriegen sollte, wenn ich mich mit dem Thema kissen, beschäftige?
Mandy Martin: Das Hauptproblem? Du solltest ein Kissen finden, was dich stützt. Du solltest ein Kissen finden, auf dem du dich, aber auch wohlfühlst. Relativ häufig erlebe ich es, dass sich Leute ein Kissen kaufen. Ja, das stützt mich total toll. Und dann fässt du das an und denkst, die haben da einen Wackerstein im Bett liegen, das ist knochenhart. Wo ich immer denke, haben Sie nicht irgendwie Schmerzen am Ohr, im Nacken? Ja, doch, da tut mir alles weh. Ja, es ist auch kein Kopfkissen, was Sie da haben. Das ist viel zu hart, definitiv. Weil Sie diese Stütze suchen, muss, wie ein bisschen wie mit der Matratze. Ich nehme, was Festes, was mich stützt. Genau. Stütze erreichen wir aber auch bei einem Kopfkissen. Indem wir einsinken. Das bedeutet, Es darf hier auch wieder ein weiches Material in der Kopf, darf einsinken. Dadurch stützen wir den Nacken ganz automatisch, weil der Kopf einfach nicht wegrollt. Und das ist bequem trotzdem.
Joël Kaczmarek: Und was sagt die Expertin? Ist jetzt irgendwie ein Kissen, was ich gerade beschrieben habe, was so? Fünf verschiedene Funktionen ermöglicht, indem es da eine Aussparung, da eine Höhe und da irgendwie noch eine Kante hat. besser? Oder ist es eher so? Keep it simple? Das ist irgendwie, wenn sozusagen je einfacher, desto besser. Welchen Weg gehst Du da immer?
Mandy Martin: Irgendwie ja, im Grunde genommen. Weil es ist ein bisschen wie mit dieser Rolle. Sobald ich eine Form vorgebe, zwinge ich den Körper in eine Position hinein. Das heißt, Im schlimmsten Fall überstrecke ich sogar den Nacken, wenn ich eine Rolle habe. Oder diese Aussparung zum Beispiel. Oder Ich zwinge dich auf dem Rücken zu liegen, weil diese Aussparung jetzt zu meinem Kopf passt, Obwohl dein Körper sich vielleicht gerne auf die Seite drehen würde. Also nicht optimal auch für deine Bedürfnisse, Weil bei aller Ergonomie sollte man schon auch nochmal ein bisschen gucken, Was der Körper wirklich braucht, Weil Theorie und eigene Bedürfnisse. Sind nun mal nicht immer miteinander.
pari, das ist einfach so. Wir können versuchen, das Beste zu machen, Aber trotzdem ist eines der Dinge, wo die Menschen leider generell Probleme haben, hört auf Euren Körper. Beim Kopfkissen selber empfehlen wir auch ein durchgängiges Material. Kennst du diese großen 80x80 Daunenkissen von Oma früher noch, die so schön Fluffy waren? Genau, da liegst du so irgendwo bis hier, so bis zur Brust schon mit drauf. Stützt Deinen Kopf natürlich null. Im schlimmsten Fall bist du die halbe Nacht... beschäftigt, das irgendwie zusammen zu knautschen, damit du irgendwo Stütze erfährst, bist wieder beschäftigt, Die ganze Nacht, da deinen Körper zu beschützen. Durchgängiges Material, Wo du schön einsinkst, schön in den Nacken legen, dass du eine gute Stütze hast.
Joël Kaczmarek: Ich hasse diese Kissen offen gestanden, weil das habe ich in Hotels manchmal, Du hast dieses Kissen, legst dich da drauf, und dann macht das Gefühl, so fupp,
Mandy Martin: genau. Es ist ein loses Material, was nachts auseinander driftet und überhaupt nicht stützt.
Joël Kaczmarek: Wobei ich es sehr faszinierend finde, dass es jetzt teilweise schon Hotels gibt, wo man so, Ich glaube, Kissenbuffet oder so ähnlich, heißt es. Da kriegst du eine Speisekarte für Kissen. Hast du das schon mal? erlebt?
Mandy Martin: Nein.
Joël Kaczmarek: Ganz abgefahren. Da hast du eine Karte. Und dann gibt es sozusagen, hart, weich, willst du 40 Mal 80? Aber es ist ja schon mal schön,
Mandy Martin: dass sie auf Bedürfnisse eingehen. Ja, für mich auch. Das ist ja schon mal mehr, als man sonst kriegt.
Joël Kaczmarek: Ja, da war ich baff, als ich sowas mal erlebt habe.
Mandy Martin: Weil letztens in einem Hotel, Da konnte man die Matratzen drehen, hart und weich, fand ich auch ganz interessant.
Joël Kaczmarek: Ich habe hinterher gedacht, eigentlich wäre es ja geil, wenn man ein Hotel hätte, wo man unten einen Liegesimulator irgendwo hat. Und dann lege ich mich da hin. Und dann speichern Sie für die ganze Kette ab. Ach, der Joël Kaczmarek, Der hätte gern diese Verteilung, und dann wären da eure Schläuche da.
Mandy Martin: Da muss aber man ins gleiche Hotel fahren.
Joël Kaczmarek: Das stimmt. Oder eine Kette haben, die das kann. Aber ich bin ja ehrlich gesagt, bei der Kissen-Odyssee irgendwann gelandet, auch bei so einer Art Memory-Schaum mit so Schichten und wo man quasi stapeln und entnehmen kann. Also mein Kissen, was ich momentan habe, sind so drei Schichten, und ich kann auch welche rausnehmen. Mein Klassiker ist zu Hause. Zwei Schichten auf Reisen, drei. Deswegen war ich sozusagen schon ein bisschen im Wissensvorteil, was Höhe angeht und so.
Mandy Martin: Hast du deine eigene Erfahrung schon gemerkt?
Joël Kaczmarek: Ja, ich würde jetzt nicht sagen, dass es deswegen gut funktioniert, für mich. Ich säße ja nicht hier und würde mich mit dir unterhalten, wenn es jetzt geil und ideal wäre. Aber mal Frage an dich, was so diese Materialien angeht und diese Anpassbarkeit. Ist es was Wichtiges, dass ich jetzt auch in Kaltschaum denke? Beim Kissen?
Mandy Martin: Ja, mehr oder weniger. Es ist eine gute Sache, wenn man Kopfkissen anpassen kann, Gerade, wenn man zum Beispiel auf Reisen ist. Meine Erfahrung ist leider, Je mehr Optionen, du hast, desto mehr wird es schwierig, weil, woher sollst du selber wieder wissen, was passt? Ich meine klar, wenn du merkst, auf Reisen. Die Matratze ist härter, Ich brauche, was Höheres, ist das schon mal ein guter Ansatz. Und trotzdem weißt du ja nicht ständig, liegst du wirklich gut, liegst du wirklich gerade, weil Reisen ist es nun mal einfach ein Problem. Für Leute, die da Schwierigkeiten haben, ist es ein guter Ansatz. Meine Erfahrung ist, dass die Kissen häufig zu fest sind. Trotzdem, Ich bleibe dabei, ein Kissen sollte weich sein. Und das sind die meistens nicht so richtig. Wir verkaufen hauptsächlich das von meinem Mann.
Joël Kaczmarek: Ah, Ihr habt ein eigenes Kissen.
Mandy Martin: Genau, der hat ein eigenes Kissen entwickelt.
Joël Kaczmarek: Der hat ja Geile Hobbys. Ja,
Mandy Martin: kann er. Der macht den Job seit 30 Jahren. Der ist Studierter Orthopädischer Fachberater. Studierende gibt es schon gar nicht mehr. Und der hat in den 30 Jahren natürlich gesehen, was Menschen wirklich brauchen und was nicht. Und hat dabei dieses Kissen entwickelt.
Joël Kaczmarek: Und was kann das?
Mandy Martin: Das ist ein viskoelastischer Schaum, bei dem Großteil der Rohölanteile durch natürliche Öle ersetzt werden. Wir haben eine sehr, sehr hohe Elastizität. Das ist sehr weich, sehr anpassungsfähig. Zusätzlich hast du so eine Stanzung drin mit ganz vielen kleinen Löchern, Was für eine gute Luftzirkulation am Kopf sorgt und für eine hervorragende Anpassungsfähigkeit.
Joël Kaczmarek: Also, Ich habe nicht so viele Tote Dinosaurier drin. Nicht so viel Erdöl. Was ist der Vorteil, wenn nicht so viel Erdöl drin ist in der Materialität?
Mandy Martin: Die Elastizität ist tatsächlich hier ein großer Punkt. Genau, es ist wesentlich weicher.
Joël Kaczmarek: Ich habe übrigens noch nie darüber nachgedacht, wenn der Schaumstoff aus Erdöl ist und ich die ganze Nacht darauf liege, ist das eigentlich auch schädlich? So im Sinne von Ausdünstung, im Sinne von Schadstoffbelastung? Das hängt davon ab,
Mandy Martin: wo du kaufst. Okay. Ich sage mal, hier sind wir wieder beim Thema Qualität. Wir haben eine klassische OEKO-TEX-Zertifizierung, kennt wahrscheinlich jeder. Kann man schon mal gucken, Ob ein Schild draufsteht. Das macht auf jeden Fall schon mal viel.
Joël Kaczmarek: Okay.
Mandy Martin: Ansonsten ist es mit den Materialien halt so eine Sache. Natürliche Materialien, ich würde es auch schön finden, auf was natürlichem zu liegen. Aber so ein Latex, zum Beispiel, der saugt den Schweiß einfach auf. Da haben wir wieder ein Hygienethema. Dadurch leidet auch das Material einfach. Und so ein... Kaltschaum ist halt antibakteriell, Es ist nun mal einfach ein großer Vorteil. Wenn du gute Poren hast im Schaum, dann ist er gut. luftdurchlässig, Was auch wieder für einen guten Schlafkomfort sorgt.
Joël Kaczmarek: Mein Chiro sagte mir neulich, ich mache immer Nässeschutz drauf. Und ich sagte, das kenne ich von Kindern, aber nicht bei Erwachsenen. Er sagte, nein, hast du mal so einen Schaum gesehen, wenn man da reinschwitzt, das ist voll eklig. Ich sagte, hä, aber du schwitzt doch viel mehr, wenn du sowas drauf hast. Empfiehlst du sowas? Also, wenn ich so eine Top-Matratze habe, so ein richtiges Elite-Ding? Brauche ich dann auch so einen Schutzbezug, damit ich da nicht reinschwitze? Oder kann so eine Matratze, das ab?
Mandy Martin: Also erstmal eine Matratze kann das ab. Tatsächlich, wie gesagt, Wenn du ein gutes Material hast mit einer schönen, großen Porung, dann hast du da eine gute Durchlüftung. einfach. Dadurch schwitzt du weniger, definitiv. Und du hast es selber gesagt, wenn du so ein Ding da drauf packst, liegst du ja auch wieder auf geschlossener Plastik. Bis jetzt würdest du dir eine Frischhaltefolie wickeln. Ja, du schwitzt mehr. Und wenn du eine Matratze hast, die nachgibst, bringt das sowieso gar nichts mehr. Da haben wir es wieder.
Joël Kaczmarek: Also Du merkst, Man kann es ja echt einnörden an das Thema.
Mandy Martin: Aber es gibt viele, viele Menschen, die unglaublich viele Dinge auf ihre Matratzen packen. Das kannst du dir gar nicht vorstellen. Also auch, wenn ich frage, was haben Sie zu Hause für ein Setup? Ja, wir haben eine Matratze und dann haben wir einen Topper. Und dann haben wir einen Molton und einen Schoner und einen Spannbettlaken. Und dann noch irgendein Bion, weiß ich nicht, Hightech-Ding, Wo da die ganze Nacht vielleicht auch noch Strom läuft. Also, ich habe eine Matratze und einen Spannbettlaken. Und einen Lattenrahmen. Also hast du einen vernünftigen Lattenrahmen, Hast du eine gute Matratze. Hast du eine gute Durchlüftung? Ich habe ganz wenig Dinge, auch unter meinem Bett, einfach damit da eine gute Luftzirkulation herrscht. Auch wenn Menschen kommen, ja, ich bin aber Allergiker. Dann wasch doch den Bezug. Also, man kann bei uns den Bezug abmachen. Du kannst ihn bis 60 Grad waschen. Du kannst ein Spannbettlaken waschen. Der Schaum selber ist antibakteriell. Da brauchst du dir keine Sorgen machen als Allergiker. Und wenn du unter deinem Bett nicht viel Zeug liegen, hast, dann gehst du im Staubsauger durch. Und dann passt das.
Joël Kaczmarek: Gut, Wir haben jetzt also nochmal ganz kurz Revue passieren lassen. Also Wir haben über das Thema Matratze geredet, Wir haben über das Thema Kissen geredet, die wahrscheinlich beide in Kombination funktionieren.
Mandy Martin: Nicht nur wahrscheinlich, definitiv, unbedingt. Ganz richtig.
Joël Kaczmarek: Okay.
Mandy Martin: Lauf nicht los und kauf dir ein Kopfkissen, wenn du denkst, du schläfst schlecht.
Joël Kaczmarek: Sondern, was mache ich dann?
Mandy Martin: Guck Dir alles an. Wie liegst du auf deiner Matratze? jetzt?
Joël Kaczmarek: Und dann passend dazu, das Kissen ausfüllen.
Mandy Martin: Ganz genau.
Joël Kaczmarek: Gut. Lattenrahmen haben wir angerissen. Gibt es da Dinge, außer? Es sollte aus Holz sein und in der Schulter nachgeben, Was beim Thema Lattenrahmen wichtig ist?
Mandy Martin: Eine gewisse Qualität macht schon Sinn. Wie gesagt, ein Federholzrahmen, damit, der ein bisschen nachgibt, Auch schont das Material für eine gute Durchlüftung. Ich sage mal, hast du so eine orthopädische Matratze wie bei uns, In der Theorie könntest Du Sie auf den Boden legen. Sie macht ihren Job alleine. Wir empfehlen trotzdem immer einen Lattenrahmen, um das Material zu schonen und eine gute Durchlüftung zu haben. Je weniger Die Matratze kann, desto mehr muss der Lattenrahmen können. Es ist einfach so und du hast es bestimmt. Noch gehört, ES gibt... Fancy Teile, Die Sonst was machen, können. Du kannst bei unserer Matratze auch einen verstellbaren nehmen, also einen elektrischen, zum Beispiel. Wenn jetzt ältere Menschen zum Beispiel gerne Mal sitzen oder so, Kein Thema, das geht alles. Ansonsten Latten sollte er haben und die sollten nicht so weit auseinander sein.
Joël Kaczmarek: Ich habe mal so ein Ding gesehen, das hatte, so Teller. Da besteht der ganze Lattenrahmen quasi aus so unterschiedlichen Tellern, Vertikal wie Horizontal. Und dass es an jeder Stelle nachgibt.
Mandy Martin: Genau, Die versuchen, quasi die Ergonomie nachzubauen, was bei uns die Matratze macht.
Joël Kaczmarek: Es sind jetzt Pessi... Gut, schlecht Oder ist es...
Mandy Martin: In der Theorie ist es nicht schlecht gedacht. In der Praxis, wenn du eine dicke Matratze hast, die oben drauf liegt, Wie viel kommt an?
Joël Kaczmarek: Stehe.
Mandy Martin: Und wenn du jetzt unsere Matratze zum Beispiel nimmst, Wir brauchen eine stabile Stütze von unten, damit die oben ihren Job gut machen kann. Weil wenn unten auch noch was nachgibt, kannst du dir vorstellen, geht das ganze Konstrukt durcheinander.
Joël Kaczmarek: Stehe. So, Jetzt haben wir noch gar nicht über Schlafpositionen geredet. Also, ich habe ja schon gesagt, ich war mal, so. Team Bauchschläfer. Da habe ich jetzt mittlerweile schon gekriegt, das ist so ganz böse. Das scheint nicht so gesund zu sein, Aber im Prinzip gibt es ja drei Dinge. Auf dem Bauch schlafen, auf der Seite oder auf dem Rücken.
Mandy Martin: Erzähl mir doch mal, wie du dich gefühlt hast, wenn du auf dem Bauch gelegen hast.
Joël Kaczmarek: Ja, herrlich. Bis ich irgendwann mir die Arme einschlief mit Anfang 30. Bis dahin fand ich es wunderbar.
Mandy Martin: Komisch.
Joël Kaczmarek: Naja, Wahrscheinlich bin ich öfters Verquerer aufgestanden, als ich es in Erinnerung habe. Aber so rein von der Schlafintuition hat sich das für mich immer wohliger angefühlt. Ich habe da manchmal darauf versucht, zu achten, wie Babys schlafen. Also, wie ist denn das, wenn man die hinlegt? Die schlafen ja eher auf dem Rücken, würde ich behaupten.
Mandy Martin: Babys schlafen auch auf dem Bauch tatsächlich. Gar nicht auf der Seite.
Joël Kaczmarek: So, was soll ich denn wissen? Zum Thema Schlafposition? Also die drei Achsen gibt es. Bauch ist jetzt nicht gut, dann nehme ich auch dir.
Mandy Martin: Ja, das ist korrekt, absolut. Warum nicht ganz einfach? Wir haben Druck auf den Bauch, auf die Organe und wir verdrehen uns vor allem die Halswirbelsäule, Weil irgendwo muss der Kopf hin. Ist, glaube ich, irgendwie selbsterklärend. Ich kann es verstehen, dass es Menschen tun, weil, wie sollst du sonst liegen, wenn deine Matratze zu hart ist?
Joël Kaczmarek: Das ist ein guter Punkt. Ich habe mit dem Wechsel meiner Matratze, also, ich habe mich irgendwann umgewöhnt. Von Bauchschläfer auf Seitenschläfer. Und dann fiel mir brutal auf, dass so eine harte Matratze, wenn du auf der Seite liegst, da fühlst du dich wie falsch zusammengebaut. So, deswegen hast du vollkommen recht. Ich habe das gar nicht so durchdacht, aber es ist natürlich so, wenn die Matratze zu hart ist, ist das Bauch, Bauch liegen noch viel dankbarer als auf der Seite.
Mandy Martin: Es gibt so ein paar ganz einfache Indizien, wenn die Kunden zu mir kommen und ich dann frage, wie schlafen die denn zu Hause? Ja, ich drehe mich immer auf den Bauch. Und wenn ich mal auf der Seite liege, dann habe ich so ein Seitenschläferkissen, Da stütze ich mich dann immer drauf, da liegt mein Knie, da liegt mein Arm drauf. Ihre Matratze ist zu hart, ganz eindeutig, weil einfach die Obst... Optionen gar nicht. Da sind, sich wirklich bequem, auf die Seite zu legen. Auch der Rücken ist meistens unangenehm. Leute merken das nicht sofort, Aber wir kommen da in so eine Überstreckung der Wirbelsäule. Und es wird quasi platt gedrückt. Ich weiß nicht, ob du dir das vorstellen kannst, wenn du quasi mit dem Becken und mit den Schultern draufliegst, dann biegst du ja die Wirbelsäule irgendwie gut. Weil viele auch immer sagen, ja, aber ich liege total gerne auf dem Boden. Als Therapie mal eine halbe Stunde, Super Sache. Einfach mal sich mal gerade liegen, gerade wenn man den ganzen Tag am Schreibtisch sitzt, verstehe ich. Aber die ganze Nacht, so schlafen, sollte man nicht. Wie das Thema mit dem Kopfkissen, so ohne Kopfkissen, auch nicht optimal, Genau das Gleiche.
Joël Kaczmarek: Ja, sagst, du was? Manche Leute sagen ja, man soll ohne Kissen schlafen. Also du nicht. Ich weiß,
Mandy Martin: es gibt Verfechter. Und wie gesagt, Es hängt auch immer ein bisschen von der Perspektive des Betrachters ab. Therapeutische Maßnahme, auf dem Boden einmal ordentlich gerade strecken, als Gegenposition zu dem, was ich den ganzen Tag gemacht habe. Völlig in Ordnung, Aber die ganze Nacht, die Wirbelsäule so einen Druck aussetzen, auch einfach. Und der Kopf, wenn er keinen halt hat, ohne Kopfkissen, was macht er? Er rutscht nach hinten. Und dadurch kommen wir hier in die Überstreckung. Wir haben wieder den Druck auf den Bandscheiben. Es ist immer das Gleiche.
Joël Kaczmarek: Ich habe mal gelernt, Ein Kopf wiegt 9 Kilo im Schnitt. Also das ist richtig Gewicht.
Mandy Martin: Das ist richtig Gewicht. Da kannst du dir vorstellen, was unsere Nackenmuskulatur macht den ganzen Tag. Gerade mit den Handys heutzutage. Das ist richtig Gewicht, was da zieht. Und dann darf er nachts auch noch deinen Kopf festhalten. Super.
Joël Kaczmarek: Ja, stimmt. Wenn ich rastas habe, finde ich es noch mehr Kilo. Okay, also Bauch ist jetzt nicht so en passant. Also eher nicht so cool.
Mandy Martin: Genau.
Joël Kaczmarek: Seite, Rücken, It is. Lerne ich draus?
Mandy Martin: Ja, ich wollte zum Bauch noch kurz sagen, ich kann es, wie gesagt, verstehen, weil die Optionen nicht gegeben sind, und wir dürfen auch immer nicht vergessen, Die Psyche spielt halt eine große, große Rolle. Es ist ein bisschen wie bei den Tieren. Wir beschützen unseren Bauch, und viele drehen sich dann entweder in so eine Embryonalstellung oder auf den Bauch, um das zu schützen. Das ist eine ganz klassische Einschlafposition, und es geht ja auch immer gar nicht um Malen. Es gibt nicht immer nur schwarz-weiß. Das ist ja total schlecht, wenn du dich auf den Bauch drehst. Nee, ist es nicht. Schlaf Halt nur einfach nicht lange, so.
Joël Kaczmarek: Auch so für den Moment mal in Ordnung, aber nicht für die ganze Nacht.
Mandy Martin: Ja, genau. Seite, super. Mit das Beste, was du deinem Körper geben kannst, ist tatsächlich die Linke Seite. Da unterstützt du dein. Herz-Kreislauf-System. Du als Mann sogar noch ein bisschen mehr als ich, weil wir haben ein stärkeres. Und deine Verdauung, Gerade für Leute mit dem Reflux zum Beispiel, ganz wichtig, eher links zu liegen, Weil sich der Magen nach rechts öffnet und dadurch die Wahrscheinlichkeit des Aufstoßens viel höher ist.
Joël Kaczmarek: Crazy, Was für Details da drin stecken. Also meine Frau hat mir sogar mal erzählt, dass es Studien gibt, wenn du Schmerzmittel nimmst, wenn du, ich glaube, auf links liegst, wirken Sie innerhalb von 20 Minuten, auf rechts innerhalb von zwei Stunden.
Mandy Martin: Herz-Kreislauf-System. Verteilung. Wann geht's, Wie schnell, wohin? Man kann den Körper unterstützen mit ganz kleinen, einfachen Sachen. Du kannst ja schon allein durch Atmung dein Herz unterstützen.
Joël Kaczmarek: Dein Göttergatte meinte übrigens zu mir, Frauen schlafen meistens auf rechts, Männer oft auf links. Ist das so?
Mandy Martin: Ja. Und trotzdem ist es auf links Halt besser, vor allem für Schwangere auch. Man denkt immer so, oh, da liege ich auf der Herzseite, Mein Armes Baby ist besser. Hat ja, was mit der Anordnung von Arterien und Venen im Körper zu tun, dass wir einfach das Herz dadurch ein Stück entlasten.
Joël Kaczmarek: Ich glaube, es gibt ja so ein Promille der Menschen, da sind ja die Organe verkehrt, rum gebaut. Da lege ich mich dann eher auf rechts, aber ansonsten auf links. Genau.
Mandy Martin: Okay, warte, dann sage ich es anders, du legst dich auf die Herzseite.
Joël Kaczmarek: Ah ja, okay, siehst du, das ist doch nett.
Mandy Martin: Genau, aber auch hier ist es relativ häufig, so, ich... Ich finde es interessant, dass er das gesagt hat. Meine Erfahrung, was ich so beobachtet, habe bei Kunden, dass es ganz oft damit zusammenhängt, Wie und wo du liegst. Das heißt, hast du einen Partner? Auf welcher Seite liegt ihr? Drehst Du dich hin, drehst du dich weg? Die meisten Menschen drehen sich voneinander weg, und das bestimmt die Seite, auf der du liegst. Genau, man sagt Ja, zum Beispiel auch, Der Mann sollte immer türseitig schlafen, um die Frau zu beschützen. Ich weiß nicht, ob du das Mal gehört. hast, finde ich ganz witzig. Aber auch das spielt eine Rolle. Also nicht, ob der Mann mich beschützt, sondern habe ich Türen oder Fenster? Viele drehen sich zur Tür hin, Einfach innerer Schutzmechanismus, können wir gar nichts gegen machen. Oder auch wenn ich jetzt ein Frischluftliebhaber bin, drehe ich mich eher zum Fenster. Das sind so ganz kleine Dinge, die der Körper einfach selber regelt, das machen wir gar nicht bewusst.
Joël Kaczmarek: Ich saß mit deinem Mann, meiner Frau da und er erzählte Frauen, rechts, Männer, links. Ja, natürlich, mein Mann liegt ja auch links. Ich wende mich dem immer zu.
Mandy Martin: Ich drehe mich weg. Ich weche nicht, weil ich es nicht mag, sondern weil er schnarcht.
Joël Kaczmarek: Ist Schnarchen eigentlich ein Indiz für schlechten Schlaf? Weiß ich dann, dass ich bei Matratze, Kissen und Co. Anfassen muss?
Mandy Martin: Per se nein, sage ich mal. Man kann mit der Kopfposition da ein bisschen was regulieren. Ich sage mal, wenn ich schnarche, ist es in erster Linie eine Ver- Schlafte Muskulatur im Rachenbereich. Auch Schnarchen wird noch in der Medizin erforscht. Da gibt es noch nichts. 100-prozentiges. Es gibt schon so ein paar Anhaltspunkte, Aber es ist immer noch vieles unklar, muss man leider so sagen. Was aber ganz klar ist, Und das sage ich meinen Kunden auch immer, Meistens schnarchen leider die Männer. Warum das so ist, weiß ich nicht. Hausaufgabe für die Frau, Mal nachts gucken, ob er noch atmet. Du lachst. Es ist überhaupt... Nicht lustig, alle lachen immer. Realistisch betrachtet ist es aber so, dass Schnarchen ein Vorbote für ein Schlafapnoe sein kann. Nicht muss, aber kann tatsächlich. Wenn er nachts atmet, alles super, alles gut, Sollten der Aussetzer sein, sofort einen Arzt konsultieren.
Joël Kaczmarek: Also, ich habe mal so einen Test gemacht, mit so einem Gerät, was man sich nach Hause bestellen kann. Ich meine, da war die Grenze bei 30 Mal. Wenn man 30 Mal oder öfter als 30 Mal in der Nacht so Atemaussetzer hat, so, dann hier darf man sich da. Diese Alienmaske, wo man aussieht wie so ein Kampfpilot holen. Also nachdem wir proben.
Mandy Martin: Das ist deine Druck. Druckbeatmung, genau. 30 Mal in der Nacht, Ich sage mal in Anführungsstrichen, für manche Menschen geht das noch. Die wären dankbar, wenn es so wenig wäre. Wir reden hier im zweistelligen Bereich pro Minute.
Joël Kaczmarek: Pro Minute?
Mandy Martin: Ja, ja, Pro Minute. Beziehungsweise dann auch über Minuten Aussetzer tatsächlich. Und das ist wirklich kritisch. Viele sagen immer, ja, ja, mache ich mal. Wo ich denke, sei mir nicht böse, Wenn ich anderthalb Minuten nachts nicht atme, würde ich panisch zum Arzt rennen. Das kann sich keiner ausmalen, Was da im Körper passiert ohne Sauerstoff.
Joël Kaczmarek: Also, wenn das Spannung halten, schon für zu schlechter Qualität führt, was muss denn dann erst das Nicht-Atmen bewirken? Ja,
Mandy Martin: das hast du gut zusammengefasst. Das trifft ziemlich gut. Aber das ist eben genau das, was ich meine. Viele Menschen denken viel zu wenig über Konsequenzen nach. Wir wollen immer viel, viel, viel vom Körper. Aber was geben wir? Eine harte Matratze.
Joël Kaczmarek: Gut, so Die Seite haben wir verstanden, Den Bauch haben wir verstanden. Und Rücken ist es sozusagen? Ist okay. Kann man machen.
Mandy Martin: Kann man machen.
Joël Kaczmarek: Okay, gut.
Mandy Martin: Genau, Rückenseite, Beides okay. Ich meine, Niemand schläft die ganze Nacht in der gleichen Schlafposition. Man dreht sich. Aber Studien bei der Matratze haben auch gezeigt, wenn du vernünftig gestützt und entlastet bist, schläfst du wesentlich länger in einer Position. Was natürlich zur Folge hat, dass Deine TiefschlAFPhasen länger und erholsamer sind.
Joël Kaczmarek: Das habe ich auch mal gesagt, bekommen. Und dann habe ich auf der anderen Schulter, meine Osteopathin im Ohr, die sagte, ja, ganz schmarrig, wenn man sich überhaupt nicht bewegt, weil die Matratze einen Sozusagen so in so eine Form bringt. Dann ist das auch nicht gut, weil dann werden sie schlecht durchblutet. Also ist viel Bewegung nachts jetzt gut oder schlecht?
Mandy Martin: Naja, wenn du eine schlechte Matratze hast und nicht gut durchblutet wirst, hat sie völlig recht, natürlich. Jetzt haben wir hier aber die Entlastung in der Schulter, Das heißt, wir wollen ja, dass es gut durchblutet wird. Also viele Menschen in der Heimat, so ganz klassisch, Mir schlafen nachts die Arme ein, wenn ich eine harte Matratze habe und die ganze Nacht Druck auf den Kapillaren ist, auf den Sehnen, auf den Nerven, auf den Bändern, auf den Muskeln, auf dem Gelenk. Also ist ja wirklich viel da, was zerdrückt werden kann, Dann ist es aber kein Wunder, dass die Arme einschlafen. Dadurch, dass wir hier aber die Entlastung drin haben, ist die Wahrscheinlichkeit wesentlich geringer. Das heißt, du darfst gerne länger auf der einen Seite schlafen, du wirst aber nicht Die ganze Nacht auf der Seite liegen. Das ist einfach normal.
Joël Kaczmarek: Okay, also, wenn ich hier in der Außenseite, was ich bei euch auch immer habe, Ein gewisses Taubheitsgefühl habe, Dann ist es auch so ein Indiz für zu harte Matratze?
Mandy Martin: Meistens, ja.
Joël Kaczmarek: Ich sage ja, je länger, wir reden.
Mandy Martin: Meistens, Aber es ist nicht immer nur eins. Oft ist es ja ein Symptom, was wir haben. Und Ursachen sind häufig mehrere. Das können verspannte Muskulaturen sein, Das können eingeklemmte Nerven sein, Das kann der Druck in der Matratze sein, bis hin zur Psyche.
Joël Kaczmarek: Ja, da sind wir gleich bei unserem fünften Ding. Also, wir haben die Matratze, wir haben das Kissen, wir haben den Lattenrost, wir haben die Schlafposition. Das heißt, vier Dinge haben wir schon mal besprochen.
Mandy Martin: Können wir noch kurz bei der Schlafposition bleiben? Ja, bitte. Du hattest mich nämlich vorhin auch gefragt, Ja, worauf soll ich denn achten, was soll ich denn machen? Meistens macht es der Körper alleine. Und ganz faszinierend. Bei mir ist es im Laden immer, dass Leute häufig mir erzählen, wie sie zu Hause liegen. Und dann legst du dir auf die fertig konfigurierte Matratze und siehst eigentlich immer das Gleiche. Die legen sich ganz automatisch richtig hin.
Joël Kaczmarek: Was heißt denn ganz automatisch? richtig?
Mandy Martin: Sie legen sich auf die Seite, auf die Schulter, was sie oft vorher unangenehm fanden. Schildern dann auch oft, dass sie sich jetzt gestützt fühlen. Das fühlt sich hier auf einmal anders an. In der Seite. Und sie legen auch die Knie aufeinander. Was viele immer gar nicht mögen, fühlt sich unangenehm an. Viele stecken sich auch, was dazwischen, Da sind auch Knochen an den Knien, Das mögen viele gar nicht so gerne. Wenn ich aber gut positioniert, bin, die Hüfte ein bisschen einsinkt, dann habe ich hier eine Stabilität. Und dadurch weniger Druck in den Knien. Und dann machen es die Leute ganz automatisch. Und das ist für mich immer direkt ein Indiz. Häufig rutschen die Menschen zu Hause auf ihrer harten Matratze in so eine stabile Seitenlage. Ich weiß nicht, kennst du? Ja, du lachst. Du weißt also genau, wovon ich rede. Das bedeutet, Man zieht ein Knie nach oben, um sich zu stabilisieren, weil das Becken einfach auf der harten Matratze liegt. So, Und wenn das Becken ein bisschen einsinkt und stabiler, ist, der Körper wieder nicht mehr festhalten muss, da haben wir es, kann ich mich ganz entspannt einfach auf die Seite legen. Man kann die Knie aufeinander legen, man muss es nicht auf Millimeter machen, so, wie es angenehm ist.
Joël Kaczmarek: Ja, weil, also, ich bin auch so ein Grandiater, ich habe mir so ein Kniekissen gekauft, Aber da hast du natürlich auch irgendwie nachts geistigen Stress, dass du immer darauf achtest, dass dazwischen dein Bein klemmt, das Ding, und nicht die Knie aufeinander reiben. Freut mich ja zu hören, wenn das dann weggeht mit einer guten Matratze. Weil ich habe auf der anderen Seite auch noch im Ohr, dass ich mal bei einer Physiotherapeutin war. Und die hat gesagt, wenn Sie nachts mit angezogenen Knien schlafen, können Sie sich auf Verkürzung einstellen? So schnell können Sie gar nicht gucken. So, wo ich dachte, Ach, du Scheiße. Also mir ging es auch oft so, dass ich immer so Druck aus dem Lendenwirbel rausnehme, indem ich so ein Bein anwinkele. Oder vielleicht manchmal auch beide, was du meinst mit Embryonalschlaf. Und dann lernst du, Ah, okay, nee, gar nicht so gut. Also sollte ich eher mit ausgestreckten Beinen schlafen? Lerne ich das daraus? Pumms, egal.
Mandy Martin: Teils, teils. Also ich sage mal so, wenn du auf dem Rücken liegst, dann wirst du wahrscheinlich. Deine Beine ausstrecken. Du wirst jetzt aber nicht, weil du mal drei Stunden die Nacht mit leicht angezogenen Beinen stehst, Sofort verkürzte Bände haben.
Joël Kaczmarek: Vielleicht war das auch so ein bisschen Panikmache, dass ich mir zur Physio gehe. Vielleicht auch das. NA gut, okay.
Mandy Martin: Also, es gibt nicht immer nur Schwarz und weiß. Nicht alles ist immer gleich schlecht, sondern es ist irgendwie ja auch immer eine Mischung aus allem.
Joël Kaczmarek: Ich sage ja, je länger ich mit Dir rede, desto komplexer wird das Thema.
Mandy Martin: Schlaf ist eine Wissenschaft.
Joël Kaczmarek: Ja, wirklich. Also erkenne ich an und verstehe dann auch, Warum es wichtig ist, sich jemanden an die Seite zu holen, der einem dabei helfen kann.
Mandy Martin: Man weiß es Ja, sonst nicht, woher. Das ist eines der Dinge, die man nicht in der Schule lernt.
Joël Kaczmarek: Ja, das stimmt eigentlich. Das ist schade. Und selbst wenn ich lernen würde, okay, oder wenn ich dann weiß, er soll jetzt gerade liegen, leg dich mal an dein Bett und frag mal deine Frau, sag mal, liege ich gerade? Weil wenn du keinen hast, hast du ein doppeltes Problem. Ja,
Mandy Martin: aber dafür gibt es Fachmann, Fachleute. Genau, weil ich sage mal, Auch bei der Qualität der Matratze wäre billig kauft, kauft zweimal. Wie oft habe ich Leute, die irgendwie alle zwei, drei Jahre eine neue Matratze kaufen, weil sie entweder unzufrieden sind, Schmerzen haben oder das Ding durchgelegen, ist.
Joël Kaczmarek: So, Und jetzt gibt es ja noch so ein fünftes Ding, Was ich mal als so was mit Schlafsituation vielleicht bezeichnen würde. Also ich finde, Psyche, macht was. Ernährung habe ich bei mir schon festgestellt, wenn ich abends zu spät zu viel esse. Ja, wir werden leider alle älter und so. Früher das Döner Nachts um eins, kein Problem, heute mh. Temperatur, Decke, Also, was sind denn so die wichtigsten Faktoren, die du so in dieser fünften Kategorie siehst, in diesem fünften Ding, was so Schlafqualität noch beeinflusst, was eher, weißt du, was ich meine, so situativ ist.
Mandy Martin: Du hast gerade, was ganz Wichtiges gesagt mit dem Döner tatsächlich. Essen beeinflusst unseren Schlaf und Schlaf, beeinflusst unser Essen.
Joël Kaczmarek: Das Zweite erstaunt mich. Erzähl mehr.
Mandy Martin: So wie du sagst, Wenn ich abends einen Döner esse, dann wird wahrscheinlich meine Schlafqualität dementsprechend sein. Das kann sich, glaube ich, jeder runterrechnen. Jetzt kann ich aber auch mit dem, was ich abends esse, beeinflussen, was mein Körper nachts damit macht. Das bedeutet, Ich kann mich auch mit Lebensmitteln daran orientieren, dass mein Körper nachts zum Beispiel regenerieren sollte. Das heißt, eine gewisse Proteinzufuhr, macht hier zum Beispiel Sinn. Und es gibt auch Lebensmittel, Die Aminosäuren enthalten, die zum Beispiel Melatonin bilden.
Joël Kaczmarek: Hm, welche denn so?
Mandy Martin: L-Tryptophan nennt sich das. Und die sind zum Beispiel in Nüssen und Samen enthalten, nur, um ein Beispiel zu nennen. Und daraus wird erst Serotonin gebildet und dann Melatonin.
Joël Kaczmarek: Ich bestaune das, weil man sagt doch immer, wie geht das? Frühstücken wie ein König, Mittag wie ein Bauer, Abendessen wie ein Bettler oder irgendwie so eine Art. Ich habe gedacht, man soll abends immer entweder fasten oder nur Suppe essen.
Mandy Martin: Also ich glaube nicht, dass ich gut schlafen würde, wenn ich hunger hätte.
Joël Kaczmarek: Das habe ich auch schon festgestellt. Punkt für dich.
Mandy Martin: Genau. Also grundsätzlich esse ich nicht verkehrt mit einem vernünftigen Frühstück in den Tag. Tag zu Tag. Genau. Aber auch abends ist Essen genauso wichtig. Also, es sollte natürlich eine moderate Menge sein und auch zu einem gewissen Abstand zum Schlaf auf jeden Fall, Damit der Körper nachts nicht vor allem mit Verdauen beschäftigt, ist. Aber wie gesagt, er hat nachts nochmal die Aufgabe zu regenerieren, und auch dafür braucht er ein paar Baustoffe. Wir bestehen aus Proteinen, und die muss er irgendwo herkriegen.
Joël Kaczmarek: Also ich habe wirklich was Faszinierendes festgestellt, wenn ich zu schwer esse, was bei mir jetzt sehr proteinlastig wäre, Zum Beispiel, wenn man im Sommer gerade mal schön grillt. Oder so oder einen Burger, weil man in der Stadt war und guckt zusammen abends einen schönen Film, Dann schwitze ich nachts viel, viel mehr, und dann habe ich irgendwann verstanden, ja, alles klar. Die Heizung des Körpers ist die Leber, Die muss natürlich auch erkennen, wie wild, wenn ich sowas schweres esse. Und ich habe festgestellt, es sind auch die gleichen Uhrzeiten. Also man sagt ja auch, Es gibt so Uhrzeiten, zu denen die verschiedenen Organe, ihre Arbeit und ihre Entgiftung machen. Bei mir ist es oft so. 4 Uhr, morgens, 4 Uhr, 4 Uhr, 30, 5 Uhr, So dazwischen.
Mandy Martin: Jetzt ist dein Grillen aber nicht nur proteinreich, sondern auch fettreich. Und leider auch nicht mit den besten Fetten.
Joël Kaczmarek: Ich habe dich leider nicht gehört, tut mir leid. Ja, okay, hast du recht.
Mandy Martin: An sich ist auch an Grillen nichts auszusetzen. Das ist wie mit dem Schlafen. Es gibt nicht immer nur Schwarz und Weiß und richtig und falsch. Kann man alles mal machen. Die Frage ist, wann und wie viel. Wie oft.
Joël Kaczmarek: So. Gut, ich glaube, wir könnten eine ganze Folge machen. Über Schlafangewohnheiten, Was jetzt Essen und Co. angeht, aber vielleicht, dass man es mal so zusammenfasst, weil das fand ich bei dir sympathisch. Legst mich da auf, so ein Ding, Die Luft fängt an, zu pusten, Alles klar, ausgeglichen, Ich liege glatt und dann sagst du, Freund, Gute Unterhaltung. Es ist trotzdem so, Eine Matratze rettet dich nicht vor allem, sondern es kommt auf die Gesamtsituation an. Jetzt haben wir schon eine Sache aus diesem fünften Pool rausgekommen, Das war das Thema Essen. Ich tippe mal, Psyche ist noch ein großes Ding. Wie erlebst du das? Denn? aber?
Mandy Martin: Psyche, Stress, ganz, Ganz großes Thema tatsächlich bei uns, weil wenig Schlaf natürlich zu Stress führt. Wir den ganzen Tag Stress haben. Der Körper muss nachts, Ich sage es immer wieder, regenerieren. Wir verarbeiten nachts auch unseren Tag. Das heißt, die Psyche hat nachts auch was zu tun. Auch das Gehirn arbeitet viel mit den Dingen, die wir erlebt haben. Wir sind den ganzen Tag unter Strom und das bis hinein ins Schlafzimmer. Also, ich erlebe es nicht selten, dass Menschen auch im Bett arbeiten. Also ich sage mal, Früher hatte man den Fernseher hängen, das kennt vielleicht jeder noch. Das ist suboptimal, definitiv, Darüber braucht man sich unterhalten. Aber heutzutage sitzen wir mit Laptop und Handy und Telefon. Und allem im Bett, arbeiten dort, Essen, dort, leben dort. Und es hat einen großen Einfluss auf unseren Schlaf, definitiv, weil der Körper natürlich auch mit den Orten assoziiert, was wir dort tun. Das heißt, wenn ich dort arbeite, weiß der Körper, okay, wenn ich im Bett bin, dann arbeiten wir dort. Action, Los geht's. Das Licht des Handys, des Laptops hat auch einen Einfluss auf unseren Schlaf. Die Farbe des Lichts regelt auch, Ob wir zum Beispiel müde werden, ob der Körper sich auf Schlaf einstellt oder eher auf Aktion.
Joël Kaczmarek: Ja, blaues Licht hat man schon mal gehört. Ganz genau. Okay, also so ein bisschen Konditionierung steckt da auch drin.
Mandy Martin: Genau, genau. Also, man sollte sich im Schlafzimmer wohlfühlen, finde ich. Also viele Menschen haben auch einen Arbeitsplatz, also einen Schreibtisch im Schlafzimmer stehen. Würde ich jetzt nicht unbedingt empfehlen, Weil wie gesagt auch die Arbeit dann quasi mit ins Bett geht, sozusagen. Man schläft ein, schaut auf den Schreibtisch, wird wach, schaut auf den Schreibtisch und hat nur die Arbeit eigentlich vor den Augen. Das macht was mit einem. Genauso mit dem Handy. Wenn ich jetzt jemand bin, der zum Beispiel Angst hat oder eine gewisse Sicherheit brauche, Dann ist es für die Menschen sicherlich empfehlenswert, das Handy in der Nähe zu haben. Ansonsten für alle anderen, aus, damit. Und da reden wir jetzt noch nicht mal von... Und Wellen, Strom, etc. Solche Dinge, die auch allen einen Einfluss haben. Deswegen bin ich auch so ein bisschen Zwiegespalten, mit diversen Matten, unter der Matratze oder auf der Matratze. Kann bestimmt vieles tolle Dinge tun. Ich würde den Strom nicht am Bett haben wollen.
Joël Kaczmarek: Es gibt ja auch Studien, dass wenn ein Telefon umgedreht. Neben einem liegt, dass die Aufmerksamkeit um 20% abnimmt. Oder so. Obwohl es nur da liegt, selbst, wenn es ausgeschaltet ist.
Mandy Martin: Absolut. Definitiv.
Joël Kaczmarek: Glaube ich. Glaube ich. Gut. Also. Wir haben über Matratzen gesprochen, über Kissen, über Lattenrahmen. Wir haben über die Liegeposition gesprochen und ich sage mal, Diese verschiedenen Wohlfühlfaktoren wie Jetzt Ernährung, Psycho, Stress und Co. Wenn wir mal so ein kleines Fazit bilden. Wenn jetzt jemand hier zugehört hat und sagt, okay, Meine Schlafsituation ist irgendwie so ein bisschen schwer definiert, ungünstig, Ich schlafe nicht so erholsam. Was sind so die drei Dinge, die du tun würdest, wenn ich mich mit dem Thema Schlaf positiv auseinandersetzen möchte?
Mandy Martin: Also, wenn jemand zu mir kommt, ist meine erste Frage immer, wo tut es denn weh? Ich habe nichts. Das ist ganz oft so die erste Antwort. Und wenn man dann mal richtig hinguckt, naja, hier zieht es ein bisschen, dort zieht es ein bisschen. Also, ich würde schon erstmal gucken, wie liegt die Person eigentlich? Und meistens kommen die Dinge dann ganz von alleine. Naja, Mein Kopfkissen ist auch nicht so optimal. Dann schaut man halt aufs Kopfkissen. Und ganz häufig ist dann eben immer mein Satz, du wirst es auch selber erlebt haben, Matratze ist kein Allheilmittel. Bitte auch Physiotherapeuten, Ärzte, etc. konsultieren, gucken, Ob vielleicht ein ernsthaftes Leiden dahinter steckt. Krankheiten, Verletzungen, Medikamente können großen Einfluss auf deinen Schlaf haben. Du kannst die beste Matratze der Welt haben, wenn es eine ernste Verletzung ist und da niemand was gemacht hat, obwohl man vielleicht was machen kann, Wird dir die Matratze nachher auch nicht helfen. Das ist leider einfach so. Aber bei allem, was Ärzte, Physiotherapeuten, Coaches und so weiter tun, Ist die Matratze immer eine gute Unterstützung, Weil gehe ich zu einem Coach, verarbeite ich das nachts. Das geht nur, wenn ich gut schlafe. Gehe ich zu einem Physiotherapeuten, arbeiten die Muskeln nachts. Das können Sie nur vernünftig, wenn ich gut schlafe. Es ist ein endlos Kreislauf.
Joël Kaczmarek: Ja, ich hatte mal jemanden, der hat mich behandelt und hat gesagt, morgen ist Domino Day. Das fand ich ganz geil. Mit dem Motto, Morgen kippen die Steine noch weiter. Ja, spannend, Liebe Mandy. Ich glaube, unsere Bekanntschaft, die begonnen hat mit, Was ist eine Matratze, führt uns zu A-Bedutzten von Punkten rund ums Thema Schlaf. Ganz, ganz herzlichen Dank, dass du mir das alles mal auseinandergenommen hast. Und ich betrachte das manchmal hier auch so ein bisschen als so eine Art Bibliothek, die ich Menschen mit an die Hand gebe. Von daher ganz herzlichen Dank.
Mandy Martin: An die Hand geben, ist wichtig. Ich würde den Menschen gerne an die Hand geben. Fangt wieder an, auf euren Körper zu hören. Der sagt Euch mehr, als ihr, denkt.
Joël Kaczmarek: Das ist so ein wunderbares Schlusswort. Vielen, vielen dank dir.
Mandy Martin: Danke auch.
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