Cover of the episode “Reflexintegration: Wenn alte Reflexe dich im Dauerstress halten”

Reflexintegration: Wenn alte Reflexe dich im Dauerstress halten

7 August 2026, with Joël Kaczmarek and Anne Cornelius

Joël’s learnings

  1. Symptome, die keiner zuordnetBeim Schulterblick ins Lenkrad ziehen, Licht- und Berührungsempfindlichkeit, nur mit Decke überm Kopf schlafen können, schnell laut werden – all das können Zeichen aktiver Reflexe sein, nicht bloß Macken. Wer das weiß, hört auf, sich dafür zu verurteilen, und erkennt das eigentliche Muster dahinter.
  2. Integriert heißt Stand-byEin „integrierter" Reflex ist nicht gelöscht, sondern tritt in den Hintergrund – wie ein Schauspieler, der von der Bühne geht. Er ist da, wenn du ihn brauchst, aber nicht daueraktiv. Problematisch wird es erst, wenn er nie in den Ruhemodus geht.
  3. Dauer-Alarm im NervensystemStress-Schutz-Reflexe wie der Moro-Reflex sind wie eine innere Alarmanlage. Kommt der Körper nach Stress nicht mehr zur Ruhe, bleibt die Anlage an – ständig Adrenalin und Cortisol, ständiges Überreagieren. Das ist das eigentlich Anstrengende und Ungesunde.
  4. Der Körper kennt die AntwortÜber Kinesiologie und einen Muskeltest lässt sich das Unterbewusstsein „befragen" – starker Muskel = ja, schwacher = nein. Dein Körper weiß oft längst, was los ist, auch wenn es dir nicht bewusst ist. Genau da setzt die Arbeit an.
  5. Freude reguliertDu musst nicht erst fünf Jahre den ganzen Keller aufräumen, um glücklich zu sein. Kleine „Glimmermomente", zweckfreies Tun, Singen, Tanzen, Langeweile zulassen – das reguliert das Nervensystem im Hier und Jetzt und hört auf, ständig vor dem Tiger wegzurennen.
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