Cover of the episode “Neurotraining Teil 1: Wie Atmung & Zunge dein Nervensystem steuern”

Neurotraining Teil 1: Wie Atmung & Zunge dein Nervensystem steuern

28 August 2026, with Joël Kaczmarek and Luise Walther

Joël’s learnings

  1. Dein Gehirn ist der ChefNeurozentriertes Training setzt am Nervensystem an. Dein Gehirn entscheidet in jeder Millisekunde, ob es Leistung zulässt oder den Körper schützt.
  2. Nasenatmung als StandardEin- und Ausatmung gehören durch die Nase, auch bei Belastung. Dass bei Stress sofort der Mund aufgeht, ist Stressatmung. Wer im Alltag konsequent durch die Nase atmet, versorgt den Körper besser und kommt schneller zur Ruhe.
  3. Atmung ist deine FernbedienungBetonst du die Einatmung, gehst du in Fokus und Anspannung (Sympathikus). Verlängerst du die Ausatmung, fährst du über den Vagusnerv runter (Parasympathikus). Und: nicht möglichst oft atmen, sondern seltener, tiefer und gleichmäßiger – reguliert wird vor allem über die Ausatmung.
  4. Die Zunge ist unterschätztIhre Ruheposition ist oben am Gaumen, hinter den Schneidezähnen, ohne die Zähne zu berühren. Liegt sie dort, verändern sich Haltung, Kiefer- und Nackenspannung, Atemvolumen und sogar Schlaf und Kraft. Eine alberne Übung bringt sie hin: Zunge hoch, grinsen, Augen auf, schlucken.
  5. Niedrigschwellig in den AlltagDu brauchst keine sieben Wochenendkurse. Ein Widerstandsband morgens und abends 20 Minuten um die Rippenbögen – beim Frühstücken, Arbeiten oder Netflixschauen – trainiert automatisch eine tiefere, freiere Atmung. Der Körper ist faul und übernimmt, was sich gut anfühlt.
Cover of the digital kompakt podcast

Subscribe

Never miss an episode

A new episode every Monday, Wednesday and Friday – subscribe wherever you already listen.