Waldemar Zeiler 🦄: Fühlen lernen gegen den Burn-out

Ein Safe Space ist ein geschützter Rahmen, in dem Menschen offen sprechen, Fragen stellen oder Unsicherheiten zeigen können, ohne Bloßstellung, Bewertung oder negative Konsequenzen befürchten zu müssen. Er entsteht nicht durch Ankündigung, sondern durch verlässliche Regeln – Vertraulichkeit, kein Weitertragen, keine Sanktionen – und dadurch, dass diese Regeln auch dann gelten, wenn Unangenehmes gesagt wird. In Organisationen ist das die Voraussetzung dafür, dass Fehler, Überlastung und Konflikte früh angesprochen werden statt erst in der Eskalation.
BeispielEin Team führt eine monatliche Retrospektive ein, in der Beobachtungen ausdrücklich ohne Schuldzuweisung geteilt werden und Inhalte den Raum nicht verlassen. Erst dadurch spricht eine Person an, dass sie sich seit Wochen mit einem Projekt überfordert fühlt.