Innovation durch echte Fehlerkultur

Eine Fuckup Night ist ein öffentliches Veranstaltungsformat, bei dem Gründerinnen, Gründer und Führungskräfte auf der Bühne von eigenen gescheiterten Projekten, Fehlentscheidungen und Insolvenzen erzählen. Das Format stammt aus Mexiko und hat sich international verbreitet, weil es Scheitern aus der Tabuzone holt und als Lernquelle sichtbar macht. Für Organisationen ist es ein Baustein einer offenen Fehlerkultur: Wer über Misserfolge sprechen kann, wiederholt sie seltener und traut sich eher an riskante Innovationen.
BeispielEin Gründungsteam berichtet auf einer Fuckup Night, wie es das eigene Start-up an eine zu früh aufgebaute Vertriebsmannschaft verloren hat, und benennt offen die Warnsignale, die es damals übersehen hat. Im Publikum sitzende Gründerinnen ziehen daraus konkrete Konsequenzen für ihre eigene Personalplanung.