Cover der Folge „Elena Semechin: 5 Dinge, die ich gerne schon mit 20 gewusst hätte | Paralympics-Siegerin“

Elena Semechin: 5 Dinge, die ich gerne schon mit 20 gewusst hätte | Paralympics-Siegerin

26. August 2026, mit Joël Kaczmarek und Elena Semechin

Joëls Learnings

  1. Aus vermeintlicher Schwäche wird StärkeElena hätte gern schon mit 20 gewusst, dass sie ihre Sehbehinderung eines Tages annimmt und aus der vermeintlichen Schwäche ihre größte Stärke macht. Jahrelang hat sie ihre schwindende Sehkraft versteckt und sich verstellt – erst die Akzeptanz hat ihr ein freies, erfülltes Leben ermöglicht.
  2. Die eigene Geschichte als BühneSie hätte gern gewusst, dass sie einmal international als Speakerin auftritt und mit ihrer Geschichte Menschen Mut macht. Aus Niederlagen, Krankheit und Schicksalsschlägen ist ein Werkzeugkasten für Resilienz geworden, den sie heute weitergibt – und mit dem sie sogar Geld verdient.
  3. Von der Athletin zur UnternehmerinSie hätte gern gewusst, dass sie eine eigene Firma gründet – dann hätte sie sich viel früher mit Finanzen, Firmenstrukturen und Steuern befasst. Heute führt sie eine Sport- und Marketing-GmbH, die sie selbst vermarktet und managt.
  4. Mama mitten in der KarriereSie hätte gern gewusst, dass sie noch während der aktiven Leistungssportkarriere Mutter wird – eine bewusste Entscheidung, die ihr nach der Krebserkrankung besonders wichtig war. Weil es dafür weder Mutterschutz noch Regelungen gibt, nutzt sie ihre Stimme, um das für alle Sportlerinnen zu ändern.
  5. Die Reise geht weiterSie hätte gern gewusst, dass sie sich mit über 30 auf ihre fünften Paralympics (LA 2028) vorbereitet – und danach eine minimalistische Auszeit auf dem Segelboot plant. Nach Gold, Titelverteidigung und Weltrekord treibt sie nicht der Beweisdruck, sondern die nächste selbstgewählte Herausforderung.
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