Zoom-Effekt

Als Zoom-Effekt wird die Beobachtung bezeichnet, dass Videokonferenzen einen Teil der bisherigen Präsenztermine dauerhaft ersetzen – benannt nach der bekannten Konferenzsoftware. Betroffen sind vor allem kurze, wiederkehrende Abstimmungen, während Termine mit Beziehungsaufbau, Verhandlung oder Ortsbindung weiterhin persönlich stattfinden. Der Begriff ist kein exakt definierter Fachterminus, sondern eine geläufige Beschreibung für diese Verschiebung, etwa in der Geschäftsreisebranche.

BeispielEin Vertriebsteam führt Quartals-Updates mit Bestandskund:innen seit der Pandemie per Video durch und reist nur noch für Erstgespräche und Vertragsabschlüsse an – die Reisekosten sinken um rund ein Drittel.

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