Unforced Error

Der Begriff stammt aus dem Tennis und bezeichnet einen Fehler, der nicht durch den Druck der Gegenseite entsteht, sondern selbst verschuldet ist. Übertragen auf Unternehmen meint er vermeidbare Eigenfehler – etwa eine unnötige Zusage, eine überstürzte Einstellung oder eine schlecht vorbereitete Kommunikation. Die Unterscheidung ist nützlich, weil sich vermeidbare Fehler durch Disziplin und Prozesse deutlich stärker reduzieren lassen als Rückschläge durch Markt oder Wettbewerb.

BeispielEin Führungsteam kündigt einen Liefertermin öffentlich an, bevor die Entwicklung ihn bestätigt hat, und muss ihn später zurücknehmen – ein Vertrauensverlust, den niemand von außen verursacht hat.

Folgen zu diesem Begriff