Transaktionale Führung

Transaktionale Führung ist ein Führungsstil, der auf einem klaren Austauschverhältnis beruht: Für definierte Leistung gibt es eine definierte Gegenleistung, etwa Vergütung, Bonus oder Anerkennung, bei Abweichungen wird korrigierend eingegriffen. Der Stil setzt auf eindeutige Ziele, Regeln und Kontrolle und funktioniert besonders gut bei stabilen, gut messbaren Aufgaben. Er wird meist als Gegenstück zur transformationalen Führung diskutiert, in der Praxis kombinieren gute Führungskräfte allerdings beides.

BeispielIm telefonischen Vertriebsteam ist festgelegt, dass ab 20 qualifizierten Terminen im Monat eine zusätzliche Prämie fällig wird, und die Zahlen werden wöchentlich besprochen. Die Erwartung ist für alle Beteiligten eindeutig, Diskussionen über die Bewertung entfallen.

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