Stärkenorientierter Ansatz

Der stärkenorientierte Ansatz geht davon aus, dass Menschen und Teams mehr erreichen, wenn sie ihre ausgeprägten Fähigkeiten weiter ausbauen und einsetzen, statt vor allem an Schwächen zu arbeiten. Schwächen werden dabei nicht ignoriert, sondern durch Aufgabenzuschnitt, Zusammenarbeit oder Delegation aufgefangen. In Personalentwicklung und Führung führt das zu anderen Gesprächen: Es geht weniger um Defizitkorrektur als um die Frage, wo eine Person ihre Wirkung am stärksten entfaltet.

BeispielStatt eine analytisch starke, aber präsentationsscheue Fachkraft in ein Rhetoriktraining zu schicken, verantwortet sie künftig die Datenauswertung, während eine kommunikationsstarke Kollegin die Ergebnisse im Kundentermin vorstellt — beide arbeiten in ihrem Stärkenbereich.

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