Kreislaufwirtschaft: Das Geschäft mit dem Plastikmüll
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Eine Sortieranlage trennt gemischte Abfälle maschinell nach Materialarten, bevor sie weiterverwertet werden – mit Siebtrommeln, Magneten, Wirbelstromabscheidern für Aluminium und Nahinfrarot-Sensoren, die Kunststoffsorten am Reflexionsmuster erkennen. Wie gut eine Anlage trennt, entscheidet unmittelbar über die Qualität und damit den Marktwert des gewonnenen Rohstoffs. Sie ist deshalb das wirtschaftliche Nadelöhr zwischen gesammeltem Müll und verkaufsfähigem Sekundärrohstoff.
BeispielIn einer modernen Anlage laufen Verpackungen über ein Band, wo Sensoren jede Flasche erkennen und Druckluftdüsen sie in Sekundenbruchteilen in den passenden Materialstrom blasen – Fehlwürfe wie befüllte Behälter senken die Ausbeute spürbar.