PSD1 (Payment Services Directive 1)

PSD1 ist die erste EU-Zahlungsdiensterichtlinie aus dem Jahr 2007, die den Zahlungsverkehr in Europa erstmals einheitlich geregelt hat. Sie schuf die Lizenzkategorie des Zahlungsinstituts und öffnete den Markt damit für Anbieter, die keine Vollbank sind. Für die Gründungsszene ist sie relevant, weil sie die rechtliche Grundlage dafür legte, dass Fintechs überhaupt Zahlungsdienste anbieten konnten – abgelöst wurde sie 2018 durch PSD2.

BeispielEin Start-up, das Zahlungen für Online-Shops abwickeln will, musste unter PSD1 eine Lizenz als Zahlungsinstitut bei der nationalen Aufsichtsbehörde beantragen, statt eine eigene Bank zu gründen.

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