Das kleine 1x1 für Darmgesundheit 💩
Feelgood Friday

Als Pflanzengifte werden Abwehrstoffe bezeichnet, die Pflanzen selbst bilden, um Fressfeinde, Pilze oder Konkurrenz abzuwehren — zum Beispiel Lektine, Oxalsäure, Solanin oder Blausäureverbindungen. In üblichen Mengen sind die meisten dieser Stoffe für Menschen unproblematisch, einzelne können in größeren Mengen oder roh jedoch Beschwerden auslösen. In Ernährungsdebatten wird der Begriff oft breiter und zugespitzter verwendet, als die Datenlage hergibt, weshalb er einordnend gelesen werden sollte.
BeispielRohe Kidneybohnen enthalten Phasin, ein Lektin, das Übelkeit auslösen kann; ausreichendes Einweichen und Kochen zerstört den Stoff, weshalb gegarte Bohnen unbedenklich sind.