Im Auge des Orkans 🌪: (Kapital-)Strategien am Beispiel der Möbelbranche

Als operatives Geschäft bezeichnet man das laufende Tagesgeschäft eines Unternehmens: Einkauf, Produktion, Verkauf, Logistik, Kundenbetreuung und alle weiteren Tätigkeiten, mit denen das Geld tatsächlich verdient wird. Es steht im Gegensatz zu strategischen Themen wie Zukäufen, Beteiligungen oder Portfolioentscheidungen. Gerade in Krisenphasen entscheidet die Qualität des operativen Geschäfts darüber, ob ein Unternehmen seine Kosten deckt und liquide bleibt, während reine Strategiearbeit ohne operative Umsetzung wirkungslos bleibt.
BeispielEin Möbelhändler mit sinkenden Umsätzen holt eine Geschäftsführung, die vor allem operativ stark ist: Sie verhandelt Einkaufskonditionen neu, verkürzt Lieferzeiten und räumt Lagerbestände ab, statt sich zuerst mit möglichen Firmenzukäufen zu beschäftigen.