Kultur des Lernens

Eine Kultur des Lernens beschreibt ein Arbeitsumfeld, in dem das Weiterentwickeln von Wissen und Können fest zum Alltag gehört und Fehler als Erkenntnisquelle behandelt werden. Sie entsteht weniger durch Schulungsbudgets als durch Routinen: Retrospektiven, offenes Ansprechen von Problemen und Führungskräfte, die eigene Lernprozesse sichtbar machen. Für Organisationen ist das relevant, weil sich Märkte und Technologien schneller ändern, als sich Stellenprofile neu besetzen lassen.

BeispielNach einer gescheiterten Produkteinführung setzt ein Unternehmen keine Schuldfrage an, sondern eine moderierte Auswertung mit allen Beteiligten – und hält drei konkrete Änderungen fest, die beim nächsten Launch verbindlich gelten.

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