Gründertipps von Abenteurer Bertrand Piccard

Als Klimaflüchtlinge werden Menschen bezeichnet, die ihre Heimat verlassen, weil Dürren, Überschwemmungen, Stürme oder der steigende Meeresspiegel dort ein Leben unmöglich machen. Der Begriff ist völkerrechtlich nicht anerkannt, weil die Genfer Flüchtlingskonvention nur Verfolgung als Fluchtgrund kennt – deshalb sprechen Fachleute oft neutraler von klimabedingter Migration. Relevant ist das Thema, weil Prognosen von mehreren hundert Millionen Betroffenen bis zur Jahrhundertmitte ausgehen und damit auch wirtschaftliche und politische Folgen verbunden sind.
BeispielIn Bangladesch verlieren jedes Jahr zehntausende Familien durch Überschwemmungen und Bodenversalzung ihre Felder und ziehen in die Slums von Dhaka – ein typischer Fall klimabedingter Binnenmigration, für den es bislang keinen eigenen Schutzstatus gibt.