Im Auge des Orkans 🌪: (Kapital-)Strategien am Beispiel der Möbelbranche

Eine Kapitalstrategie legt fest, mit welchem Geld ein Unternehmen sein Wachstum und sein Tagesgeschäft finanziert: welcher Anteil aus eigenem Cashflow, Eigenkapital, Fremdkapital oder Fördermitteln kommt, zu welchen Konditionen und mit welchem Zeithorizont. Sie bestimmt damit auch, wie viel Kontrolle Gründungsteams abgeben, wie krisenfest die Bilanz ist und wie schnell investiert werden kann. Gerade in kapitalintensiven Branchen entscheidet sie oft stärker über den Ausgang als das Produkt selbst.
BeispielEin Möbelhändler finanziert die Expansion überwiegend über kurzfristige Kredite und Lieferantenkredite; brechen die Umsätze in einer Konsumflaute ein, geraten Zins- und Tilgungslasten schneller außer Kontrolle als bei einem Wettbewerber mit höherer Eigenkapitalquote.