Druck in der Führung: Wie gehe ich damit um, wie setze ich ihn ein?

Executive Presence beschreibt die Wirkung, die eine Führungskraft auf ihr Umfeld hat, unabhängig von ihrer formalen Position: Wird ihr zugehört, wirkt sie souverän unter Druck, schafft sie Klarheit im Raum. Zusammengesetzt wird diese Wirkung meist aus Auftreten, Kommunikationsverhalten und einer erkennbaren inneren Haltung. Der Begriff ist relevant, weil fachliche Kompetenz allein häufig nicht ausreicht, um auf Vorstands- oder Investorenebene Vertrauen und Gefolgschaft zu erzeugen.
BeispielIn einer Krisensitzung fällt der Umsatzeinbruch auf den Tisch, alle reden durcheinander. Die Geschäftsführerin lässt eine Pause entstehen, benennt ruhig die Faktenlage und die nächsten drei Schritte, und der Raum ordnet sich um sie herum, obwohl sie keine neuen Informationen beigesteuert hat.