Sankt Oberholz: Von der digitalen Bohème zum Immobilien-Entwickler

Die digitale Bohème beschreibt selbstständig arbeitende Kreative und Wissensarbeitende, die ihre Projekte ortsunabhängig mit Laptop und Internetverbindung erledigen — im Café, im Coworking Space oder unterwegs. Der Begriff wurde Mitte der 2000er-Jahre geprägt und stellte einem festen Angestelltenverhältnis bewusst ein Leben mit hoher Selbstbestimmung, aber geringerer sozialer Absicherung gegenüber. Er ist bis heute prägend, weil viele Ideen dieser Szene, etwa mobiles Arbeiten und geteilte Büroflächen, inzwischen im Arbeitsalltag großer Unternehmen angekommen sind.
BeispielEine freiberufliche Texterin arbeitet vormittags in einem Café, nachmittags in einem Coworking Space und betreut parallel drei Auftraggeber, ohne je ein festes Büro zu haben.