KI-Agenten bauen: Do's & Don'ts für Unternehmen (AI-First) | Rupert Bodmeier

27. April 2026, mit Joël Kaczmarek

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Ruppert Bodmeier: Also zunächst einmal ist es echt wirklich wichtig, sich von diesem ganzen Lärm zu verabschieden, von diesem ganzen Scheiß, der rumgeht. Also wenn du nicht aufpasst, kann Ki die Leute auch Fucking unproduktiv machen. Aber Gewohnheit schlägt immer Qualität, immer.

Intro & Outro Speaker: Fünf oder mehr, GiB Mir alles, was du mir sagst. Und sag, was hast du gelernt? Vom Fallen und Aufstehen, Suchen und Plasen.

Joël Kaczmarek: Und jetzt du High Five, Leute, hier ist Joël. Und ihr wisst, Am Money Monday geht es fleißig um Wachstum im Business. Und da ist ja ai eins der Themen der Stunde. So, Und ganz genau gesagt sind das ja heutzutage vor allem AI-Agents. Und ich habe heute den Lieben Ruppert Bodmeier bei mir. Ruppert ist ja mit seiner Geilen. Firma Disrupt... Interruptiv, Super Steil am Wind unterwegs. Der kennt sich halt aus, mit Innovationen und benutzt ganz viel KI, um diese Innovationen hervorzubringen. Und dann haben Ruppert und ich uns darüber unterhalten. Naja, ist ja irgendwie so ein bisschen schwierig, gerade. Wie ist das eigentlich mit KI-Agenten gerade? Bringen die mein Business eigentlich voran oder bringen Sie das eher um? Weil allerortens hört man ja, ach du Kacke, deine Firma kannst du ja eigentlich einstellen, weil wenn du dich nicht schnell genug mit KI anpasst, dann hast du ein Problem. Oder es macht einer anders oder die Agenten ersetzen dich also Es gibt ganz viele Narrative. Die uns erzählen wollen, warum ki uns eigentlich gerade so richtig platt macht. Und wir haben heute mal drei Dinge gesammelt, die Ich in einer AI-first-Welt können, sollte, um zu überleben. Also ist ja schon mal dankbar. Drei Dinge, Die sollten wir im Blick behalten, Dann hat man da ganz solide Chancen. Und welche das sind, Da hangeln wir uns jetzt mal ran. Wir werden also darüber reden, was ist denn eigentlich dran an dem Thema. Wir werden natürlich darüber sprechen, wie man sowas produktiv kriegt. Wie baue ich eigentlich als Unternehmen, Agenten und dann, Wie gesagt, über diese drei Dinge. So, that being said, lieber Ruppert. Da bin ich aber froh, da freue ich mich drauf, das wird gut. Schön, dass Du da bist, hallo.

Ruppert Bodmeier: Ja, vielen Dank, immer wieder schön hier zu sein und ey, Mega Intro, ey. Ich wünsche, ich könnte das selber immer so auf den Punkt bringen, was ich eigentlich denke.

Joël Kaczmarek: Ach, ich glaube, das kriegst du auch ganz gut hin. Und lass uns doch mal straight reintauchen. So, der Satz, den man auf aller Ordens gerade irgendwie hört, ist, In drei Monaten bist du tot. Also nicht du als Mensch, sondern deine Firma ist tot, will man damit immer sagen. So nach dem Motto. Und entweder ersetzen dich, die KI-Agenten sozusagen Straight. Oder wenn du nicht hinkriegst, selbst mit KI-Agenten dein Business auf ein nächstes Level zu heben, dann machst du die Grätsche. Oder was ich auch ganz viel höre, ist, ja, In meinem Umfeld sterben ganz viele Firmen, weil die sich alle nicht mehr schnell genug anpassen können. Die Geschäftsmodellanpassung ist durch KI auf Wochen oder Monate runtergedrückt worden, nicht mehr auf Jahre. Da kommen ganz viele nicht mehr mit und gehen out of business. Das ist so das Drama, Was man hört. Wie erlebst du das? Glaubst Du auch an Diese Thesen?

Ruppert Bodmeier: Also zunächst einmal ist es echt wirklich wichtig, sich von diesem ganzen Lärm zu verabschieden, von diesem ganzen Scheiß, der rumgeht. Vor sechs Monaten, wenn du da irgendwo auf YouTube rumgegeistert warst. Und rund um das Thema Eier, dann war es, ey, Gemini, Die neue Superlative, hast du noch nicht gesehen, Weltbewegende Veränderung, etc., etc. Haben sich gar nicht mehr toppen können und allein in den letzten sechs Monaten ist neu dazugekommen. Anthropic CoWork, OpenAI. Dann eben Claude Code auf einem völlig neuen Level. Ich frage dich, lieber Joël, Was ist die Steigerungsform von Superlativ? Gibt es doch gar nicht schon gar nicht. Deswegen, ey, lass diese Idioten da einfach mal labern, weil die einfach nur dann Aufmerksamkeit kriegen, wenn Sie glauben, das ist jetzt hier das Todbringende oder die absolute Superlative. Und jetzt übrigens, Drei Monate später, habe ich die Superlative von der Superlative und Bla also erstmal nicht fuchsig machen lassen. Sondern nichts hingesehen, muss man einfach mal draußen am Markt, Vielleicht auch nicht mit Leuten, die da in dieser Bubble abkleben, sprechen, sondern vielleicht mit ganz normalen Leuten. Und dann merkt man, Von 100 Leuten sind es vielleicht 1%, vielleicht 2%, aber ganz sicher nicht mehr als 5%, die so hardcore-mäßig unterwegs sind. Ich würde sagen 1%, wenn überhaupt, die da beginnen, ihren gesamten Alltag zu automatisieren. Und da würde ich auch nochmal eine Frage stellen, was automatisiere ich denn eigentlich? Und das ist auch automatisierungswürdig. Ich kenne ja Leute, die ja selbst schon die gute Nacht schieben. Geschichten generieren lassen und von der KI vorsprechen lassen. Für ihre Kinder. Ob das eine sinnvolle Sache ist, können wir aber echt hinterfragen. Deswegen insofern nicht wahnsinnig lachen lassen, sondern ich glaube, es ist absolut entscheidend, durch diesen Nebel hindurch zu schauen und zu gucken, was ist denn wirklich relevant, Worauf kommt es denn wirklich an und wo oder wie darf ich mich nicht wahnsinnig werden. Ich glaube, Leute, die Orientierung haben und den Kompass, Die sind in der Phase, wo wir uns jetzt aktuell befinden, GANZ klar... Im Vorteil, die sich fokussieren können und ein Stück weit dann einfach mal ein, zwei, drei Jahre nach vorne denken können.

Joël Kaczmarek: Okay, also so ein bisschen? Die Suppe wird nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Also ich erlebe das auch, so Fomo auf Steroiden. Man hat immer so das Gefühl, Alle Welt um einen Rum ist schon productive, und man selber ist noch so völlig im Hintertreffen.

Ruppert Bodmeier: Wirklich, das ist echt anstrengend.

Joël Kaczmarek: Kann man so ein bisschen vielleicht von zurücktreten. Okay. Und trotzdem ist es ja so, Du und ich haben auch gerade im Vorgespräch uns so unterhalten über unseren Tech-Stack, wie wir arbeiten, was wir machen. Und dann haben wir festgestellt, okay, wir benutzen beide das gleiche CRM. Ja, eines, was verleihlich so mit, so Kanban-Boards arbeitet, wo man Deals durchschieben kann. Und kam dann eigentlich so auf den Gedanken, so, ja, ich weiß nicht, ob ich diese 40, 45 Euro pro Monat dann noch zahlen will, ob ich mir das nicht schneller selber wipe-code. Also, es gibt schon Cases, wo man sagt, und ich glaube, wenn wir das Kind beim Namen, Es war jetzt irgendwie Pipedrive, wenn wir das wieder geredet haben, Da wäre ich ein bisschen nervös an deren Stelle und es gibt, glaube ich, auch im E-Commerce einige oder andere, der da nervös ist. Long Story short, Was sind denn aber Modelle, die gefährdet sind? Es gibt ja schon, welche, die ersetzungsgefährdet sind.

Ruppert Bodmeier: Ich bin ja normalerweise immer ein großer Fan von Nischen. Und ich bin der größte Fisch in einem kleinen Tümpel als ein kleiner Fisch in einem riesigen Meer. Aber ich sage jetzt mal so Hardcore-Spezialisten, die halt so ein Feature nehmen und daraus ein Business-Modell eben gestrickt haben. Ich glaube, die sind echt wirklich, wirklich massiv unter Druck. Ein Calendly, ein Typeform, ein Pipedrive, wo du eigentlich letzten Endes Nüchtern gesehen, ja eigentlich auch nur in einem Kanban-Board irgendwie Deals links und rechts hin und her schiebst. Das sind natürlich jetzt alles so. Software-orientierte Startups, die du wirklich schnell... Kopieren kannst. Also wenn DEINE Kern-DNA, Deines Geschäftsmodells nüchtern gesehen. Ein Feature ist, Dann würde ich sagen, bist du unter Druck. Wenn du jetzt aber meinetwegen ein SAP bist. Und da hängen Hunderttausende Schnittstellen dran und es hat fünf Jahre gedauert, das überhaupt einzuführen, dann bist du unter Druck, ja, weil natürlich Erwartungshaltung an so eine Software ist, AI-tauglich zu werden und mir Arbeit abzunehmen, Aber ich würde jetzt mal sagen, dass du ausgetauscht und ersetzt, wirst. Da ist jetzt erst mal ein Stück weit weniger Druck da, als wenn ich so eine rein feature-driven Firma bin, wie es vielleicht ein Pipedrive ist.

Joël Kaczmarek: So, Und dann war es bei mir so, Ich habe Anfang des Jahres zwei Predictions-Folgen gemacht. Ich habe einmal erfolgreiche Männer sagen lassen, was sie dieses Jahr erwarten, und einmal erfolgreiche Frauen. So, Und speziell bei den Männern kam mehrfach diese Aussage von sehr relevanten Leuten, die da drin waren, also die Chef von Amazon, Chefin von eBay. Und so weiter und so fort. Hey, wer es jetzt nicht schafft, in diesem Jahr, KI produktiv zu kriegen, der hat ein richtiges Problem. Und ich habe den Eindruck, Das gelingt aber ganz vielen noch gar nicht. Also das war wieder so mein FOMO-Moment, wo ich dachte, ach, du Scheiße, Selbst. Die Tanker haben jetzt schon den Punkt mit, Ich muss das produktiv kriegen ansonsten, und ich fühle mich da noch so voll im Hintertreffen. Warum ist es so, dass viele das gar nicht produktiv kriegen, mit KI zu arbeiten?

Ruppert Bodmeier: Das liegt daran, dass Sie immer nur auf Tätigkeiten... gucken, aber nie auf Output. Denn was nützt es jetzt, wenn ich jetzt Mitarbeitern ein ChatGPT an die Hand gehe? Und damit generieren die jetzt halt noch schneller Mails, können, die noch schneller beantworten. Und dann geißeln in der Firma noch mehr Mails rum. Oder können die Meetings noch schneller vorbereiten oder können noch schneller PowerPoints generieren? Und so weiter und so fort. Das ist ja immer nur Tätigkeitsgetrieben, aber nie Output getrieben. Die Frage ist, wenn wir sozusagen jetzt agentisch an etwas rangehen, schafft das mehr Umsatz? Ja oder nein? Senkt das Kosten? Ja oder nein? Kriegen wir Dinge schneller auf die Straße? Ja oder nein? Niemand hat doch da einen Vorteil, wenn die Leute schneller Mail schreiben können. Niemand hat den Vorteil, dass die Leute mehr PowerPoints machen können, selbst, wenn die besser werden. Deswegen trifft ja die Firma trotzdem nicht schneller Entscheidungen oder bessere Entscheidungen, sondern sie drückt sich ja weiterhin. Vor den Dingen, die gemacht werden muss. Also, wenn ich das halt nicht im Griff habe, wenn ich eine nicht entscheidungsfreudige Firma bin, die auch Risiken aushalten wird, Dann löst Halt Ki kein Problem. Dann komme ich halt nicht ein einziges Stück voran und man muss einfach mal vergessen, auch sehen, Was nützt es denn, wenn ich auf der Individualebene die Leute enable und KI risiere, Aber jeder macht so, wie er es für richtig hält. Das ist DIE andere... Da ihre Gewohnheiten und ihre Marken und Routinen und tut die agentisch meinetwegen irgendwie automatisieren. Und der nächste Hamdi-Damdi hat wieder ganz andere Gewohnheiten, schon wieder ganz andere Marken und wieder ganz andere Routinen und macht es wieder komplett anders. So, Und dann haben alle Ihre Marketing-Sheets und jeder baut sein eigenes, persönliches Dashboard. Und dann geistert in dieser Firma wie viele tausend oder zehntausend verschiedene, unterschiedliche Dashboards drin. Das ist ja eigentlich der Horror, was theoretisch auch passieren kann. Also wenn du nicht aufpasst, kann Ki die Leute auch Fucking unproduktiv machen. Und deswegen gibt es halt eben sozusagen diese wirklichen Effekte in den Firmen nicht. Also wenn ich nicht explizit hingehe, schaffe ich es, Eine Tätigkeit, die für uns im Business essentiell ist, Die Umsatz generieren kann oder Kosten produziert. Und so weiter, um Faktor 10 schneller zu kriegen. Wenn das nicht meine Zielorientierung ist, werde ich keine KI-Effekte sehen. Und das müssen sich einfach Firmen immer wieder vor Augen führen, Darum geht es. Was ist der Output, wenn ich das einführe? Mehr Mails? Dann sage ich nur, ey... Ich kündige das Letzte, was ich von dieser Firma will, sind noch mehr Mails.

Joël Kaczmarek: Okay, das ist ja schon mal eine interessante Perspektive. Da habe ich noch gar nicht drüber nachgedacht. Du hast das Problem vom Tool-Zoo. Also Leute holen sich, irgendwelche Lizenzen von irgendwelchen Software-Sachen unabgestimmt. Und dann hat jeder, so seine Tools. Und KI setzt sozusagen einen drauf. Dann hast du nicht nur gekaufte Tools, sondern hast sogar noch selbstgebaute Tools, die das Ganze nochmal verschlimmern. Trotzdem habe ich noch eine Nachfrage, was das Thema mit den Tätigkeiten angeht. Klar, mehr Mails macht eher mehr Schmerz, aber man kann ja schon argumentieren, dass man sagt, naja, Wenn jetzt hier irgendwie meine Mitarbeitenden nicht irgendwie sieben Stunden in der Woche. Mit dem Schrubben von Folien da verbringen. Oder Excel-Tabellen zu schreiben oder zu formatieren, oder oder, Dann werden die ja produktiver, Dann können wir ja sozusagen, die Productive an eine Stelle bringen, wo Sie uns mehr Wert als Format schaffen. Das ist doch eigentlich ganz plausibel, findest du nicht?

Ruppert Bodmeier: Ja, und was soll das sein? Die Firmen wissen ja gar nicht, was sie den Leuten dann geben sollen. Das ist doch das entscheidende Problem. Die stellen ja permanent Leute rein, weil Sie ja mit der Arbeit, die ja irgendwie da ist, ja nicht zurechtkommen, Anstatt, dass sie sich mal den Prozess mal genauer angucken, der Sie eigentlich so lehnt und langsam macht. Der erste Impuls ist immer, Leute einzustellen. So, Und jetzt ist halt der Nix so, lassen die Leute einstellen, sondern das, keine Ahnung, in KI einführen. Aber das löst doch einfach nicht den Schmerz. Also das, was den Schmerz auslöst, Das kriegen wir damit irgendwie kostengesenkt. Kriegen wir damit Tools, die heute richtig viel Geld kosten? Kriegen wir damit mehr Produkte gelauncht oder eben eingeführt? Schaffen wir es, Die Produkte, die wir im Portfolio haben, besser, damit zu machen? Das müssen doch die Fragen sein, weil da stellen ja, diese Firmen nicht. Die sagen so, ich nehme den Leuten das ab, nämlich Mailverkehr, PowerPoint. Und dann können Sie sich mit sinnvollen Tätigkeiten beschäftigen. Man muss sich sagen, Entschuldigung, Dafür brauche ich nicht. KI, das kann ich auch schon so machen. Hätte ich eigentlich auch schon einige Jahre vorher machen sollen. Das ist doch absurd. Weil das heißt ja, ich will ja gar nicht die Anzahl der Mails reduzieren, Ich will einfach nur, dass die automatisiert laufen. Das ist doch einfach ein totaler Quatsch. Die Diskussionslogik, Die Kapiere. Ich halt einfach nicht. Man muss einfach mal sagen, Viele Tätigkeiten heute in der Firma sollte man eigentlich nicht als Arbeit bezeichnen. Man sollte sagen, jede Mail ist eigentlich nicht Arbeit. Jedes Meeting ist eigentlich nicht Arbeit. Wenn du in der Denke Mal reingeht, dann müsstest du ja eigentlich mal gucken, Wie viele Stunden am Tag und in der Woche arbeiten die Leute denn tatsächlich. So, Und dann würdest du auf eine absurd niedrige Zahl... Und dann ist die Frage, was sollen dann die Leute machen, wenn Sie nicht Mailt oder PowerPoint schruppen? Und diese Frage stellen sich ja die ganzen Firmen nicht. Aber das sind die Fragen, die ja eigentlich auf ein Tableau kommen müssen, Weil wenn du die natürlich mehr Output getrieben, die Leute kriegst, dann müsste ja eigentlich von der Logik her. Auch Mailverkehr, PowerPoints eigentlich reduzieren. Sich per Definition, weil der Fokus ja woanders hingeht. Und wenn wir jetzt hier über Vollautonome Agenten reden, das ist ja der absolute Totalhorror, wenn jetzt 1000 Leute ihre vollautomatisierten Agenten durch die Firma geistern lassen und völlig unkoordiniert, ohne irgendwie einer Strategie folgend. Also was ist denn die Strategie, die diese Agenten einhalten sollen? Was ist denn die drei Podcast meinetwegen, an denen sich solche Agenten orientieren können, die eingehalten werden und woran nach Sie auch bewertet und gemessen werden, Ob Sie uns weiterbringen oder nicht? Ich würde sagen, die meisten Firmen können das gar nicht sagen oder definieren. Die können ja nicht mal die Rahmenbedingungen bauen und definieren und erarbeiten, die ich eigentlich brauche, um diese koordiniert zu kriegen. Was die Leute einfach nicht checken, ist, wenn ich jetzt zum Beispiel Anthropicc nehme, damit das so cool läuft und Cozy ist, Da laufen über Tausende von Befehlen im Hintergrund ab. Die halten alle Anthropicc definiert, damit Output rauskommt, wie Ihr Output rauskönnt. Aber wenn du mit diesen Modellen mal mit Api basiert, arbeitest und du schickst, was drüber, du kriegst das wieder zurück. Dann merkst du, wie Saudumm, das eigentlich ist. Und wie viele Befehle im Hintergrund, da eigentlich ablaufen, damit, da gute Antworten rauskommen. Wenn du API-basiert arbeitest, dann merkst du das. Und das müssen sich Leute halt auch immer wieder vor Augen führen. Du kannst natürlich ChatGPT nutzen als Firma, aber letzten Endes ist es so, du hast eigentlich eine möblierte Wohnung gebucht. Die ist schon fertig eingerichtet. Und du kannst natürlich die Wand streichen, kannst da Poster reinhängen und so weiter und so fort. Aber wie diese Wohnung eigentlich funktioniert und abläuft, HaT FÜR dich... Anthropicc oder OpenAI definiert. Und du hast da auch keine Möglichkeit, was dran zu ändern, weil das alles Cozy im Hintergrund läuft. Das heißt also, Nüchtern gesehen, Wo ist denn Bitteschön der Wettbewerbsvorteil, Wenn ich sage, ich kann Anthropicc ein Ticken besser anwenden als Konkurrent B? Das ist ja wie, wenn ich sage, Wir sind stärker als Firma B, weil bei uns können die Leute Excel besser bedienen. Da würden auch alle Leute sagen, mach dir doch nichts vor. Letzten Endes selbst, wenn ich jetzt hier hingehe und Ki im großen Stil bei mir in der Firma einführe, Es ist ein Anwendervorteil. Und Anwendervorteile sind immer temporär. Oder wenn alle dieses Teil nutzen, nur marginal. Und das müssen Firmen schon nochmal für sich begreifen. Ja, Aktuell ist es wahrscheinlich ein Wettbewerbsvorteil, weil NIEMaND ChatGPT, Claude CoWork oder Code Stack intelligent nutzt, wie wir. Aber ich muss ja davon ausgehen, In drei bis vier, fünf Jahren gibt es ganz, ganz, ganz, ganz viele. Firmen, die das Super Schlau nutzen. Und dann, Wo ist denn dann wieder mein Wettbewerbsvorteil? Dann ist der Halt geschluckt. Der ist ja jetzt nur da, weil alle bei Null angefangen haben. Und manche sind halt schon weiter und andere sind immer noch bei Null. Es löst aber nicht mein, Welchen USP habe ich in einer AI-first und Agentenwelt? Warum sollten Kunden zu mir als Firma kommen? Und nicht alles mit Claude Code oder ChatGPT regeln? Welche Daseinsberechtigung habe ich in einer Welt, wo Tätigkeiten umfakten? Faktor 10 Nach unten gehauen werden oder um Faktor 10 steigen. Das sind die Fragen, die du aufs Tableau müssen. Und daraus muss ich doch Maßnahmen ableiten, die mich da hinbringen. Und das kann ich dann gerne mit KI machen. Aber die meisten Firmen können das ja nicht mal für sich artikulieren.

Joël Kaczmarek: Das finde ich eine geile Beschreibung, Die Tools sozusagen als Publik der Wohnung. Weil es stimmt, vollkommen, dass du quasi schon so eine Voreinstellung hast. Also du hast quasi alles schon definiert, was um dich herum passiert. Und dass dieser Anwendervorteil ab... Stimmt, Das wäre ein geiler Take, Warum sind Sie der Beste, weil ich Excel so gut bedienen kann. Ja, weißt du,

Ruppert Bodmeier: in der Gemini-Wohnung, Die anderen wohnen halt lieber in der Anthropicc-Wohnung. Es ist ja nicht eine Performance-Frage, Joël, es ist eigentlich nüchtern gesehen eine Geschmacksfrage. Ich kenne Leute, Die antworten, also die Gemini-Wohnung mehr als die von Anthropicc und kenne Leute, die sind es wiederum anders. Geschmäcker sind halt verschieden.

Joël Kaczmarek: Ja, oder sie liegt verkehrsgünstig sozusagen, weil hey, wir haben ja eh die Suite von XY. Und dann ist das gut drin. So, dann kommen wir zu der spannenden Frage, wie baue ich denn eigentlich als Unternehmen, dann Agenten? Weil wir können jetzt, glaube ich, Zwei Sachen unterscheiden. Also das eine ist, glaube ich, intern. Da sind wir ein bisschen bei diesem, Wie können wir schneller Mails machen, und wie können wir irgendwie diesen und welchen Prozess irgendwie ein bisschen abgeraden. Aber ich glaube, uns geht es jetzt eigentlich mehr um den externen Faktor. Also eigentlich zu sagen, wie kann ich Agenten schaffen, die mein Geschäft so signifikant ändern. Dass daraus ein Mehrwert entsteht, der mich für meinen Wettbewerb differenziert und der mich kaufattraktiv für Kunden macht. Darauf zieht es ja so ein Stück weit ab. So, Produktiver werden nach innen ist eine Axt, Die gucken wir uns nicht an, sondern eigentlich eher Wettbewerbsstärker nach außen. So, was würdest du dann sagen, worauf kommt es dabei an?

Ruppert Bodmeier: Ja, ich glaube, was man halt, Wir haben ja gerade schon darüber diskutiert, Gemini, Anthropicc, Open AI, Es ist weniger eine Performance-Frage, Es ist mehr eine Geschmacksfrage. Und was... Einfach passiert ist, Diese Modelle haben sich von der Performance mehr immer mehr angenähert und sie sind unfassbar billig geworden. Und wie alles, wenn es besser und günstiger wird, dann wird es halt einfach auch austauschbar. Und das haben wir ja schon in zig Branchen, wenn du heute in meiner Meinung die Automobilbranche bist, Die wenigsten entscheiden ein Auto aufgrund von dem Motor, sondern die meisten entscheiden eigentlich ein Auto. Aufgrund von Design, Marke. Werte, Die eben dastehen. Und das ist, glaube ich, exakt so Punkt Nummer eins, dass man so ein Stück weit eben begreifen muss. Wenn ich heute nehme an, Ich möchte eine Serviceleistung, eine AI-Serviceleistung machen, Die möchte ich zu einem Business-Modell erheben, Ich möchte in einer AI-first-Welt darum ein Geschäftsmodell bauen und meinetwegen Umsätze generieren, dann kann ich nicht mit einem Bot, der Texte generiert, antreten gegen ein Bot, Der Texte generiert. Weil Die Leute werden dann natürlich immer bei Gemini, Anthropicc und etc. bleiben, allein, weil es eben schon eine Art Gewohnheit, Routine ist? Und ich glaube auch, dass die meisten auch gar nicht Text versus Text vergleichen können. Also der Text, der und der in general, Der ist ja nochmal ein Pünktchen besser als das, was mir Anthropicc serviert, Deswegen gehe ich, wenn ich den Case habe, gehe ich immer zu dem Textwort. Das ist sozusagen, was man verstehen muss. Ich glaube, du musst, damit Du im ersten Step wirklich wahrnehmbar differenzierbar bist. Musst Du eigentlich in Interface-Layern bauen. Also wie kann ich all diese Faszination, diese Magie, diese einzigartigen Möglichkeiten, die mir all diese Modelle ermöglichen, Kann ich drumherum ein Gerüst bauen, das mir eine bestimmte Tätigkeit, Eine bestimmte Fertigkeit, Ein bestimmtes Thema auf so eine coole, intuitive und spannende Art und Weise zugänglich macht, dass ich auf den ersten Blick sofort erkenne, das ist ganz anders als das, wie ich es von Anthropicc... Und eben meinetwegen auch von irgendwie Gemini kenne. Und diese Plattform, die gibt es ja. Lovable ist ja eine Sache. Das ist ein hochspezialisierter Agent, wo ich schon ein bisschen Chatbot-Metik da reingehe. Aber wenn ich in den Editor-Modus gehe, in den Interface-Editor, Dann habe ich da einfach eine völlig andere Art, das Ding zu bedienen, zu Coden und damit zu arbeiten. Wenn ich mir Gamma anschaue, zum Beispiel, um meinetwegen eine Präsentation zu generieren oder meinetwegen Social-Media-Inhalte usw. Da kommt ein Bot überhaupt nicht. Gar nicht vor. Also habe ich ein Thema, wo ich drumherum eine agentische Tätigkeit bauen kann, die mir ein so cooles, individuelles, leicht bedienbares Interface zur Verfügung stellt und es mir auf eine Art und Weise präsentiert wie ein ultimative Generalist wie ein ChatGPT, es mir niemals darstellen kann, Weil der Hunderttausende unterschiedliche Themen abfrühstücken muss. Nur aber nicht, Da liegt sozusagen die eine große Differenzierungsmöglichkeit. Wie sieht der Interface Layer aus und was du unter der Motorhaube dann da drin? hast, ob du das dann meinetwegen mit Gemini, Baust oder mit ChatGPT oder mit Anthropic oder mit einem ganz anderen Modell. Oder vielleicht auch, wo du all diese Modelle zusammenarbeiten lässt, ist irrelevant. Die meisten würden einen Mercedes Motor wahrscheinlich nicht von einem BMW Motor unterscheiden können, Aber wenn Sie ihn optisch sehen, merken Sie sofort den Unterschied. So und ich glaube, in der Ära sind wir jetzt, In den ersten drei Jahren hat sich alles um Modelle gedreht, in dieser neuen Welt, den Motor, wenn Du so willst, aber da sind wir jetzt auf einem Level gekommen, Es gibt jetzt schon so viele Motoren, die alle auch so ähnlich gut sind, der eine ist da ein Ticken besser, der andere ist dort vielleicht ein Ticken. besser, Dass es jetzt eigentlich dran geht, was baue ich drum rum.

Joël Kaczmarek: Okay, also sind wir mitten in den drei Dingen, die wir gesagt haben, die wichtig sind, um in der AI-First-Welt klar zu kommen. Interface-Layer. Damit ich das noch einmal sauber verstehe, meinst du Interface jetzt wirklich sozusagen. Bezug auf den Kunden, also, wie der Kunde mich sieht und erlebt? Oder meinst du das beim Entwickeln, wie wir das bauen als Team?

Ruppert Bodmeier: Nein, ich meine wirklich, wie der Kunde es sieht und eben erlebt, Welche Kundenerfahrung hat meinetwegen jetzt irgendeine Zielgruppe, die ich erreichen möchte? Und ist die im ersten Moment schon so genial und cool und atmosphärisch und einfach, Dass die Leute sagen, wow, das habe ich so noch nie gesehen. Das hebt es von allem ab, was ich bisher eben irgendwo kannte. Und das macht es mir so leicht zugänglich, dass selbst, wenn ich jetzt nicht super Nerdy bin und total drauf stehe, mit Claude Code in einem Terminal auf macOS, da irgendwie Ruppert Bodmeier, dass ich es massentauglich mache, ohne diesen ganzen Nerdy Shit, wo halt einfach gewisse Leute Mega Spaß haben, sich reinzufuchsen. Aber für 95% der Leute ist das völlig obsolet. Also weißt du, die kommen gar nicht auf die Idee, so an die Sache heranzugehen.

Joël Kaczmarek: Hast du ein schönes Beispiel aus deiner Erfahrung, wo das jemand gut umgesetzt hat? Weil Du lebst ja davon, dass du immer schön Übertragungsleistungen liefern, kannst, zu sagen, okay, In der Branche hat derjenige dies gemacht, So lässt sich das und das davon übertragen. Fällt Dir jemand ein, der sich rund um diesen Gedanken des Interface-Layers mit Ruhm bekleckert hat?

Ruppert Bodmeier: Also, wir sind ja ganz in den Anfängen. Also, es ist ja nicht schon so, wo wir jetzt hier irgendwie schon 20 Jahre iPhone haben und ein gigantischer App Store. Und du hast halt. Hunderttausende von Apps. Und da liegt ja diese riesige Chance. Aber ich finde Gamma ein mega gutes Beispiel. Also, es nimmt dir wirklich eine Tätigkeit ab, die zeitaufwendig ist, die total häufig gebraucht wird. Hol mal rein ab,

Joël Kaczmarek: was das ist, Gamma, Weil ich kann das zum Beispiel auch nicht.

Ruppert Bodmeier: Also Gamma ist letzten Endes eine AI-Plattform, die dir zum Beispiel einfach Social-Media-Elemente bauen kann. Also, wenn du unter LinkedIn irgendwie unten ein Bild brauchst, das Plakativ ist, das du mitschicken kannst. Zu deinem Post, Dann ist Gamma eigentlich eine ganz gute Anlaufstelle. Oder Du kannst damit Präsentationen bauen, Du kannst damit im Grunde visuelle Elemente bauen. Und das in der Rekordzeit, Ohne dass du ein Fünkchen Ahnung haben musst von Design oder meinetwegen von irgendwie Photoshop oder meinetwegen von PowerPoint, Sondern es geht nur um den Inhalt, und die Aufbereitung dieser Arbeit wird dir komplett abgenommen. Und du hebst dann sozusagen deinen Daumen, finde ich das jetzt gut, ist es auf den Punkt, was fehlt mir? Und so weiter und so fort. Und das wird halt mit einem super intuitiven Interface mit zubereitet. Wie ist die Story von der Presse oder von den Social Media Content? Ich weiß, ich habe gerade über PowerPoint abgelästert. Also, es ist mir durchaus bewusst, dass ich das jetzt als Beispiel mache. Aber es geht einfach um das Grundprinzip, weil es gibt eine Tätigkeit, Die müssen ganz viele Leute jeden Tag machen. Super zeitaufwendig. Das Ding macht diese Tätigkeit um Faktor 10 Schneller oder einfacher. Das ist so ein super Beispiel. Ich bin auch großer Fan. Von zum Beispiel jetzt Google Flow. Ich mag zwar Google nicht, aber Flow finde ich cool, weil es im Grunde das Machen von Filmen auf den Kopf stellt, Das Schneiden von Filmen auf den Kopf stellen und das Editieren von Filmen so ein Stück weit auf den Kopf stellen. Das ist alles noch nicht so toll, wie es vielleicht sein könnte, aber auch da, Da arbeite ich einfach mit keinem Bot, sondern ich arbeite rein. visuell. Also Timeline, Filmschnipsel, automatische Generierung, Feedback gehen zu einzelnen Seen etc. Und in dieser Richtung... Werden wir viel, viel mehr sehen. Element für Element, Tätigkeiten für Tätigkeiten. Und ich glaube, was ein guter Startpunkt ist, immer, Kann ich eine Tätigkeit, die eigentlich für viele Leute früher fast unerreichbar war, Coden, Photoshop, Filme machen, Kann ich die um Faktor 10 schneller, Faktor 10 Einfacher und Faktor 10 besser machen. Und das ist eigentlich immer eine ziemlich gute Herangehensweise. Welche komplexe Tätigkeit oder Expertenwissen oder Expertentum gibt es, und wie mache ich das eigentlich radikal? einfacher, zugänglicher, massentauglicher?

Joël Kaczmarek: Okay, gut. Also Thema 1, Haken hinter. Was würdest du sagen, was ist so das zweite Differenzierungsmerkmal, auf, das Du Wert legst, wenn es um Karriereagenten geht?

Ruppert Bodmeier: Also es geht darum, die Faktenlücke zu schließen. Das heißt, Modelle sind ja heute extrem gut. Modelle können ja alles über Shakespeare erzählen, die können dir alles über Coding erzählen, die wissen alles, was jemals im Internet publiziert wird, Die wissen alles über die Unternehmen. Aber viele Modelle haben schlicht und ergreifend, auch einfach Unwissenheit. Unglaublich viel Unwesenheit. Also, wenn wir mal im E-Commerce bleiben, Die meisten Bots oder Modelle wissen ja eigentlich gar nicht, Was Leute aktuell kaufen oder was aktuell im Trend liegt oder welchen Kontaktpunkte ich kunden habe und was die mir erzählen und welche Schmerzpunkte die haben oder was die in der Vergangenheit gekauft haben, um mal ganz nüchterne Dinge zu machen oder woran Menschen in der Vergangenheit gearbeitet haben, etc. Da ist ja eine unglaubliche Wissenslücke bei all diesen Modellen. Und das ist sozusagen mein persönliches Know-how. Und ich muss ja eigentlich jetzt hingehen und sagen, wie kann ich aus meinem persönlichen Know-how und diesem Wissensvorsprung, den ich habe, A, ich muss ihn überhaupt erstmal kennen und B, Wie kann ich daraus eigentlich was zaubern, was dafür sorgt, dass ich Ergebnisse produzieren kann, die um ein Vielfaches besser sind. Also rein hypothetisch, Ich bin REWE und ich kaufe, ihr habt schon Zigfach über REWE bestellt, dann weiß ja REWE, unglaublich viel. Wie ernährt sich diese Person? Könnte ich theoretisch ja auch ChatGPT sagen, aber ChatGPT weiß halt eben nicht, Was aktuell im Kühlschrank drin ist oder was in der Vergangenheit immer wieder gekauft wird. Und der Freak steht halt total auf Kinderschokolade, weil er kauft das Kiloweise und alle zwei Wochen. Und eben auch, Was müsste eigentlich nach sozusagen Verfallslogik überhaupt noch frisch sein? Was müsste da eigentlich noch im Kühlschrank sein? Etcetera. Und das sind ja alles spannende, Proprietäres Wissen. Was diese Modelle schlicht und ergreifend nicht wissen. Und dann geht es halt darum, ich sage jetzt mal, einen agentischen Service zu bauen, zu überlegen, da kommt eine Person und sagt, was soll ich diese Woche kochen, mal so ein Case auch zu machen. Dann muss ich halt in die Lage kommen, Ich muss halt erst einmal aus dem Nichts heraus. Zehn Geile Ideen ableiten. Und diese zehn Ideen, die ich erstmal intern sozusagen generieren, lasse, die Tue ich nach bestimmten Kriterien bewerten, Was könnte besonders gut sein. passen. Diese Kriterien, muss ich wissen, die müssen Qualität forcieren, weil zum Beispiel diese Kohorte mag dies oder das oder jenes besser. Und von diesen zehn Ideen, die ich ja habe, wähle ich jetzt diese Idee aus, weil die könnte am besten passen, und das spucke ich aus. Dann muss ich diese Idee oder diesen Draft, den ich über Ai erarbeitet habe, Einen Duplikatencheck machen. Habe ich Ähnliches in der Vergangenheit schon mal vorgeschlagen? Und falls ja, macht es, Sinn, auf diesen alten Vorschlag zu repräsentieren und ihn mit zu integrieren, um das Ergebnis smarter und intelligenter wirken zu lassen? Oder muss ich die Idee nochmal überarbeiten? Weil man wundert sich, und das ist auch wieder das, Was eben, Wenn man mit API-basiert arbeitet versus Anwenderwissen, Diese Modelle können sich wiederholen und wiederholen und wiederholen. Und du würdest dich wundern, Wie oft die Redundanzen bauen. Und wenn du zehnmal die Maschine, das gleiche frickst, wird dir zehnmal DIE exakt... Gleiche Antwort geben, Außer dass es so Cozy Rumherum gebaut war. Also Duplikaten-Check. Das Dritte ist, Was hat eigentlich diese Person in der Vergangenheit gekauft? Mit was kann ich eigentlich rechnen, was zu Hause vorliegt? Und macht das Sinn, in diese Ergebnisse Schlau zu integrieren? Also, wenn ich im Baumarkt war und ich weiß, Der hat eigentlich jetzt erst letzte Woche irgendwelche Regipsplatten gebaut. Und den Cutter und das und das Werkzeug, Dann kannst du darauf referenzieren und sagen, bei dir müsste eigentlich zu Hause noch eine Regipsplatte liegen. Und du hast doch dies, das und das Werkzeug, hast du uns ja schon mal gesagt. Perfekt, dann hast du ja schon mal drei Viertel von dem, was du brauchst. Und das und das könnten wir dir morgen zuschicken. Das ist sozusagen der Purchase-Check. Schlaue Integration der Leistungen, die ich habe, Sortimente, was auch immer. Und das Vierte ist dann einfach, Was sind einfach persönliche Restriktionen? Also wie viel Budget hat diese Person? Wie groß ist der Personenhaushalt? Hat da jemand Allergien? Etc. Und das sind alles Möglichkeiten, wo ich über einen... Klassischen AI-Workflow-Prozess, Ergebnisse, schärfe, Damit am Ende, wenn ich einen Output rausgehe, dass das einfach intelligenter, smarter und besser liegt, weil ich halt einfach meinen Wissensvorteil, den ich habe, Ausspiele und damit Ergebnisse generieren kann, die vielleicht ein Anthropicc ChatGPT so halbwegs hinbekommen können, weil ich Meister in meinem Fach bin.

Joël Kaczmarek: Und was würdest du sagen, ist der beste Weg, um diese Fakten zu schließen? Weil viele machen sich ja auch über das Thema Datenschutz oft Gedanken. Also die Daten nicht in die USA geben. Souveränität ist ein großes Thema. Was ist denn ein Pfad, wie ich das hinkriege, dass mein Unternehmen nicht in solche Fallen tappt und nicht gefährdet ist in irgendeiner Art und ich. Trotzdem schaffe, diesen Wettbewerbsvorteil, den du gerade beschrieben, hast, halt in diese Anwendung mit reinzubringen.

Ruppert Bodmeier: Also da gibt es mehrere Varianten, die du machen kannst. Also erstens, du musst halt auf die Business-Accounts laufen, Weil dann ist es so, dass alles, was du überschickst, nicht gespeichert wird, beziehungsweise Du speicherst 30 Tage und löschen das auch wieder, sodass das nicht auch für Trainingszwecke genutzt wird. Das ist sozusagen das Erste, was du machen kannst. Das Zweite ist ein permanenter Wechsel zwischen Modellen oder Du lässt die einzelnen Tätigkeiten verschiedene Modelle machen. Also zum Beispiel Chatgpt lässt du die Ideen generieren. Den Double Content Check lässt du aber in Tropic machen lassen. Also dann machst du nie alle Modelle schlau, du machst Sie immer so punktuell. schlau, Aber niemand sieht dann immer sozusagen. Das Gesamtbild. So kannst du diese Modelle gegeneinander ausspielen lassen. Und das Dritte, was du natürlich machen musst, ist natürlich, du musst schon API-ready sein. Also, ich muss ja schon auf alle Datenfragmente, die ich habe, muss ich ja zugreifen können. Also, wenn ich jetzt zum Beispiel keine Schnittstelle habe, wo ich irgendwie auf vergangene Bestellungen über eine API, eine interne Api zugreifen kann, Dann habe ich einen PowerPoint-Wettbewerbsvorteil, aber einen Operativen kann ich es gar nicht abbilden. Und bin ich also in der Lage, auf jedes Datenelement in meiner Firma A zuzugreifen, simpel und einfach, kriege ich, diese sozusagen zusammengespielt, Kann ich aus meinen Backend-Prompts abfeuern und kann ich diese Modelle durch eine intelligente Kollaboration dumm halten, weil ein Modell nie das Gesamtbild hat, sondern immer nur ein Fragment des Bildes. Sodass ich diese nicht gezielt füttere. Schlecht wäre es natürlich, wenn ich einen solchen Prozess ausschließlich OpenAI mache. Das meine natürlich sukzessive das Modell anfüttern und Schlauer machen. Aber wenn in diesem Modellprozess 4, 5, 6 Modelle integriert sind, dann halte ich die Modelle Halt dumm. Und das ist sozusagen eine intelligente Verteidigung von Wettbewerbsvorteilen im AI-Zeitalter. Im Übrigen ist auch ein natürliches Interesse, Niemand möchte, dass im AI-Zeitalter ein Monopol entsteht. Ich habe keinen Bock, dass es ein Google für AI gibt. Ich habe keine Lust, dass es ein Facebook für AI gibt. Das wäre der absolute totale Horror, sondern es muss einfach 10, 15, 20 Modelle geben, die ständig im Paranoia-Modus sein müssen, dass Sie sagen, Auf Knopfdruck Kann ich morgen das andere Modell ersetzt werden. Nur dann werden die Kosten weiter sinken, Nur dann werden die einen nicht irgendwann mal wie eine Zitrone ausgestattet. Spricht eigentlich schon für Kollaboration mit mehreren Modellen.

Joël Kaczmarek: Aber hast du auch noch so eine gewisse Lernkurve, die du teilen kannst? Weil du hast ja jetzt schon mehrfach beschrieben, dass dieser API-Zugang Einer ist, der sehr schmerzhaft ist, weil man quasi viel mitgeben muss und viel, Ich würde fast mal sagen, kuratieren auf eine Art. Also, da bist du ja auch durchgegangen mit deinem Tool disrooptive. Was sind so die wichtigsten Faktoren, die du dabei hast?

Ruppert Bodmeier: Also das Erste, was man mal sagen muss, vergiss es, mach keinen überdimensionierten Befehl, der alles auf einen Schlag macht, und bewährt haben sich, Ich nenne es immer Mikrobronze, also, die in der Kette bringen, also rein theoretisch. Ich lasse sagen, wir möchten ein Rezept generieren. Dann muss ich halt gucken, Ein Rezept setzt sich aus einer Headline, einer Beschreibung, einer Kochanleitung, mit einer Referenzierung auf die einzelnen Produkte usw. Zusammen und ich muss diese in Kleinteile zerlegen, und ich baue die nach einer Kette nach. Also erst habe ich ein Kreativbriefing für das Rezept, darauf lasse ich eine Headline generieren. Diese Headline nehme ich wiederum, als Anlass, mit Kreativbriefing und Headline, eine coole, exakte Beschreibung zu machen. Wenn ich die Beschreibung und die Headline habe, dann schicke ich einen Folgeprompt, nehme diese Inhalte mit und lasse daraus eine Kocheinleitung ableiten. Es ist erstmal kontraintuitiv, aber die Inhalte, wenn ich sie nacheinander abarbeiten. lasse, sind qualitativ um ein Zigfaches höher, Als wenn ich jetzt sage, hier, tu mir mal mit einem großen Mega-Befehl an. Alles auf einen Schlag generieren. Das ist sozusagen, die eine große Lehre, die wir gelernt haben. Ist übrigens auch kostengünstiger, By The way. Das Zweite ist, Du brauchst Rahmenbedingungen, die du immer wieder mitgibst. Also zum Beispiel, DENK daran, Das ist ein Vier-Personen-Haushalt. Also alles, was du denkst, muss für vier Leute reichen. Und übrigens bedenke, Eine Person ist Vegetarier. Du musst also immer auch fleischlosen Ersatz mit dabei haben. Und bedenke überhaupt, Diese Familie hat leider Gottes nicht so viel Geld. Du musst schon irgendwie Dinge machen, die a. Im Geld drin sind und b. Hat auch diese Familie nicht so viel Zeit, weil beide berufstätig sind. Also immer wieder sozusagen Rahmenbedingungen mitgeben, damit, da einfach Inhalte generiert werden, Die Podcast sinnvoll sind. Das heißt, ich muss das Stück für Stück rausfinden. Und das Dritte ist, Es gibt, so Signalwörter, die einfach meinetwegen den Modellen sagen, okay, ich muss anders drüber nachdenken. Schlimm ist, wenn Du so allgemeine Begriffe rüberschickst, wie zum Beispiel Nutzer oder Kunden, Ganz schlecht, weil dann kriegst du immer so generische Inhalte. Viel, Viel besser ist berufstätige Eltern, Die zwei kleine Kinder haben, neun und acht Jahre, Dann ist es viel kontextsensitiver, Ich kriege ganz andere Inhalte zurück. Und zum Beispiel alles, was du sozusagen an lokalen Elementen mitschicken kannst, ist super. Postleitzahlen. Weil eine Familie in Norddeutschland, Du wirst es nicht, glauben, als Bayer, die in Norddeutschland, Die ernähren sich ganz anders als meinetwegen, jetzt irgendwie in München oder Oberbayern. Alles, was du Podcast da einfach hast, das musst du auf eine intelligente Art und Weise immer mitschicken können. Und du brauchst also sozusagen eine Kontextstrategie. Wann gebe ich welche Information, wann mit, um bessere Inhalte zurückzugehen? Und da kommen wir halt jetzt eben zu diesem entscheidenden Ding. Wenn du halt an der Substanz arbeitest, dann weißt du das. Dann merkst du, Oh wow, Da ist viel Musik drin und da sind halt auch Wettbewerbsvorteile drin. Wenn ich das jetzt versuche, mal innerhalb von der klassischen Cloud-App oder ChatGPT-App abnachzubauen, Dann komme ich halt da nicht voran, weil ich halt dann das nicht so ausspielen kann, wie ich das vielleicht möchte, weil ich das nicht vielleicht... So Individual austarieren kann, wie ich das vielleicht möchte. Und vor allem, weil ich halt alles in einem Modell drin habe. Letztens wollte ich ChatGPT kündigen. Und dann sagte mir, ja, aber bedenke dann, alle Workflows, alle Datenelemente, Alle Chats werden dann automatisch gelöst. Und ich schreck erstmal so kurz zurück und denke so, ups, war mir nicht so ganz klar. Also, ich muss ja Unabhängigkeit bewahren. Und wenn ich anwender bin, bin ich nicht unabhängig. Da hänge ich massiv ab. Das ist ja wie, wenn ich ein YouTuber bin. Und YouTube ändert den Algorithmus. Dann bin ich halt im Arsch, wenn ich Pech habe. Aber wenn ich das Halt andersrum baue, dann bin ich unabhängig. Wenn er sagt, du kannst mich mal kreuzweise, dann wechsle ich halt das Modell. Und mein Apparat, den ich baue, der funktioniert ja weiterhin.

Joël Kaczmarek: Okay, also auch wieder eine andere Form von Souveränität. Gar nicht, wo die Server stehen, sondern dass ich sozusagen souverän vom Tool bin. Und jetzt haben wir ja zwei Punkte schon durch. Also wir haben das Interface-Layer besprochen, Diese Massentauglichkeit, Und wir haben darüber gesprochen, diese Faktenlücke zu schließen. Was ist denn so der dritte und letzte? Faktor, den. Ich brauche, um in der AI-Welt da gut klar zu kommen in Sachen Erkenntnis.

Ruppert Bodmeier: Also jedem Unternehmen muss klar sein, dass das Thema Wechselkosten massiv wichtig ist. Also, nur damit mal die Leute, so ein Gefühl dafür kriegen. Viele benutzen diese ganzen Chatbots wöchentlich. Viele teilweise, User, benutzen ChatGPT Zwei Stunden am Tag. Das musst du dir mal übergeben. Zwei Stunden am Tag. Ich wechsle nicht etwas, mit dem ich mich zwei Stunden am Tag auseinandersetze, einfach mal so. Weil ich bin dann so in der Gewohnheit drin, so in der Routine, dass ich sage, Egal. Wie viel du auch irgendwie mit deinem Interface-Layer Und dass du meinst, du generierst da bessere Ergebnisse, weil du die Faktenlücke schließt. Aber die Gewohnheit, die ich mir angehe, die ist so intensiv, das reicht halt nicht. Also das heißt, Interface-Layer, Faktenlücke, Das ist erstmal, um erstmal Wohltun differenzierbar und wahr. Mehr wahrgenommen zu werden im Vergleich zu diesen Classroom-Bots, Aber Gewohnheit schlägt immer Qualität, immer. Deswegen muss ich mir halt zwei entscheidende Fragen stellen, also Nutzungsfrequenz als USP. Ist diese Tätigkeit, dieses Angebot, diese Leistung, die ich erbringen möchte und mit der ich auch Umsatz mache, Ist das etwas, was Menschen häufig brauchen oder nicht? Und wenn es etwas ist, was ich hier konzipiere, Was einmal ein Quartal gebraucht hat, dann komme ich nicht über die Gewohnheitsschwelle hinweg. Dass ich sage, ich bin jetzt in der Habit-Zone, wo ich eine neue Routine etablieren kann, Sondern da bin ich eher in der Gefahrenzone, weil ich werde eigentlich zu selten genutzt, dass ich die Aufmerksamkeit bekomme, dass die Leute im richtigen Moment an mich denken und die Wechselwahrscheinlichkeit nahezu gegen Null laufen lassen. Sondern eigentlich muss ich auf etwas kommen, wo man sagt, mindestens einmal im Monat. Wäre fast schon zu wenig, aber einmal im Monat muss es drin sein. Also das ist so die Grundvoraussetzung. Und da würde ich sagen, von deiner Zielgruppe verlierst du eh schon einige, Aber ich würde sagen, gut genug, dass du auch ein Paar bei dir halten kannst. Eigentlich müsstest du in den Wochenrhythmus reinkommen. Müsstest eigentlich einmal die Woche am Tag stattfinden. Und dann geht es natürlich weiter. Was für Elemente, was für Tätigkeiten. Im weiteren Sinne gibt es denn im Kosmos, wo ich mich bewege, was man einmal in der Woche brauchen könnte? Oder zumindest einmal im Monat? Diese Frage müssen sich halt diese Unternehmen stellen. Und das Zweite ist halt, wenn ich es nutze, Ist das unersetzlich oder ist es verzichtbar? Ich kann etwas, was so komplex und so wichtig für mich ist. Im Leben, kann ich etablieren, selbst, wenn es selten genutzt wird, Aber dann muss es einen wirklich krassen Effekt auf die Leute haben. Und ideal ist es natürlich, Es ist häufig ununersetzlich. Das ist der AI-Burgkram, wenn Du so willst, den ich eigentlich im Idealfall bauen kann. Zumindest muss ich unersetzlich sein, selbst, wenn ich selten genutzt werde. Und da gibt es halt, das haben wir für uns intern aufgebaut, weil du lügst dir ja sofort an. Die meisten Firmen lügen sich ja sofort an, was deren USP ist und fragst Die Kunden, dann können die es nicht benennen. Aber ich habe gesagt, wie überlebt man? Überlebt mein Agenten-Use-Case eigentlich den Markt? Das heißt, ich nehme eine Tätigkeit, wo ich sage, dazu möchte ich einen Agenten bauen. Und diese Tätigkeit, die bewertet man. Wir nennen das Agenten-Scoring, also zum Beispiel Frequenz. Wie oft taucht diese Aufgabe im Alltag auf? Alle paar Monate oder täglich? Wie viel schneller erledigt der Agent die Aufgabe, versus, wenn ich es manuell mache? Kaum schneller oder hundertmal schneller? Wie stark spürt der Nutzer die Zeitersparnis beim ersten Mal? Merkt er kaum? Oder sofort dramatisch. Und die Leute fragen sich, oh, wie konnte ich jemals ohne damit leben? Wie schwierig ist, die Aufgabe, ohne den Agenten zu erledigen? Jeder kann es oder ist Expertenwissen dafür notwendig? Auch die Konsequenz. Was passiert, wenn diese Aufgabe nicht erledigt wird? Hat es kaum Konsequenzen? Ist es eigentlich auch egal? Oder ist es kritisch und teuer? Und diese Fragen, Da haben wir im Grunde für uns 15 aufgebaut, wo wir genau auf diesem Level arbeiten. Und du merkst die Dramatik dieser Fragen. Du musstest halt um, Eigentlich musst du immer Faktor. 10 Krasser denken. Es nützt jetzt nichts, wenn du hier 5% schneller wirst. Nein, du müsstest eigentlich um das Zehnfache schneller reden. Das ist sozusagen, was dieses neue Zeitalter dir eigentlich als Semesterleiter hinstellt. So, Und das kannst du bewerten. Und wir haben daraus sozusagen ein Scoring gebaut. Und wenn wir da nicht über 3,5 kommen von 5, dann machen wir uns was vor. Heißt jetzt nicht, dass wir immer da total pedantisch uns dran halten. Irgendwer sagt, ja, machen wir jetzt trotzdem, weil es Commodity und muss man halt jetzt abliefern können. Aber wir machen uns dann zumindest nicht vor, das machen wir, weil wir es halt machen müssen, Aber es wird kein Wettbewerbsvorteil sein. Weißt du, dann kannst du es ja trotzdem umsetzen, aber Lüg dich nicht an. Und ich glaube, das gibt einem Sozusagen die Möglichkeit, Was ist der Frequenzscore von deiner Tätigkeit, der Zeitersparnis und Komplexitätsreduktion.

Joël Kaczmarek: Am Ende des Tages, was ich so merke, ist, dass es glaube, ich darum geht, Was ist im Prinzip die Anwendungsqualität oder die Intensität, Die Problemlösungsintensität, der sich verbindet. Wenn du sozusagen Marginal, was veränderst, dann hilft es halt nicht. Eigentlich geht es um Relevanz. Eigentlich geht es um Problemrelevanz. Vielleicht kann man es so zusammenfassen.

Ruppert Bodmeier: Ja, Das Faktor-10-Prinzip. Ich meine, du kannst es ja trotzdem bauen, aber dann hast du halt einen Marketing-Case. Nämlich im Sinne von, Ich muss immer Marketing betreiben, damit ich da leute habe. Und für die Leute hast du dann punktuell ein tolles Erlebnis, weil sie es nutzen. Aber dann sind sie halt weg und kommen nie wieder. Dann muss ich halt wieder neu einkaufen. Gibt ja auch Modelle, die so funktionieren und so überleben können, Aber es ist natürlich nie so margenträchtig wie ein Modell, wo ich jemand, eine Person einkaufe, wie auch immer, Und dann sagt die, wow, super, komme ich wieder, Weil wenn die Person wiederkommt, dann kostet mich ja gar nichts, und treibt halt die Marge und so. Und wir wissen ja beide, Gerade im E-Commerce gibt es ganz viele Händler, die eigentlich ein Marketing-Case sind. Ich kaufe marketingseitig Dinge ein. Habe Sortimente im Lager liegen und hoffe, dass ich da irgendwie Marge rauskitzeln kann. Und dann am Ende habe ich einen Halbmeds Herzinfarkt, aber gehe mit 1, 2, 3 Prozent Marge Raus, letzten Endes.

Joël Kaczmarek: Aber gut, also, das finde ich spannend, was du beschrieben hast. Also nochmal zusammengefasst, Die drei Defensierungsfaktoren waren das Interface Layer, dass man eine Massentauglichkeit herstellt, die Faktenlücke zu schließen, Also die Modelle auch mit dem eigenen Proprietären wissen, Schlau zu machen. Und als drittes, dass Gewohnheit immer Qualität schlägt, sich also auch mal wirklich zu fragen. Wo bin ich da dran? An welcher Problemrelevanz feile ich denn eigentlich für meine KundInnen? Spannend. Und auch so, also, ich nehme das mit hier, Der Anwendungsvorteil mit, Ich kann besser Excel als du, das hat es für mich auch nochmal sehr schön bildlich gemacht. LIEBER Ruppert, ganz, Ganz herzlichen Dank. Also, ich höre da ganz viel Lernkurve raus und ganz viel Schmerz, durch, den du auch durchgegangen bist, Aber der ist ja manchmal nötig, um So Barriers of Entry, wie man so Neudeutsch sagt, aufzubauen.

Ruppert Bodmeier: Ja, vielen Dank und lass mich vielleicht noch eine Schlussplädoyer, sagen, es muss wehtun. Wenn es nicht wehtun, ist es kein Wettbewerb. Wettbewerbsvorteil, Dann machst du Dir was vor. Wenn es einfacher ist, ist es ein Feature, Woran du arbeitest. Und das ist halt in der Woche, kopiert. Es muss wehtun und es muss vor allem intransparent sein, damit die Leute ja gar nicht schnallen, wie machst denn du das da eigentlich? Da liegt es doch drin.

Joël Kaczmarek: Geiles Schlusswort. In diesem Sinne, danke dir.

Ruppert Bodmeier: Danke, dass ich da sein durfte.

Joël Kaczmarek: Vielleicht gibt es ein Gedanken aus dieser Folge, den du mit in deinen Alltag nehmen möchtest. Etwas, das Dich auf deiner eigenen Reise begleiten kann. Weil diese Next Level Journey ist genau dafür da, dir beim Wachsen zu helfen. Und dabei Menschen und Perspektiven an die Seite zu stellen. Und wenn du dabei bleiben, willst, Abonnier den Podcast. Wenn Du magst, hilf uns mit einer 5-Sterne-Bewertung, diese Gespräche noch sichtbarer zu machen. Danke fürs Dabeisein. Bis zur nächsten Etappe.

Intro & Outro Speaker: Will's weiß mir nach.