Cover der Folge „Anastasia Zampounidis: 5 Dinge, die ich gerne schon mit 20 gewusst hätte | Moderatorin“

Anastasia Zampounidis: 5 Dinge, die ich gerne schon mit 20 gewusst hätte | Moderatorin

16. September 2026, mit Joël Kaczmarek und Anastasia Zampounidis

Joëls Learnings

  1. Es wird noch besserAnastasia Zampounidis hätte gern schon mit 20 gewusst, dass „besser wird's nicht" fast immer ein Irrtum ist. Ob Clubjob in Los Angeles, erstes Interview mit den Beastie Boys oder das erste Buch mit 47 – auf jeden vermeintlichen Höhepunkt folgte ein weiterer.
  2. Du bist Opfer einer PlattformSie hätte gern früher verstanden, dass jede Plattform den eigenen Blick auf die Welt mitbaut. Nicht abschalten, aber bewusst konsumieren – und wissen, dass der Feed die eigene Bubble erschafft und nicht die Realität abbildet.
  3. Entspann dichWer sagt, besser wird's nicht, prognostiziert sich selbst eine schlechtere Zukunft. Mit 20 fehlte ihr das Wissen, dass sie sich auf sich selbst verlassen kann – „ich bin die Bank" – und genau daraus kommt heute die Gelassenheit.
  4. Nicht mit dem Kopf durch die WandIn den 80ern hat sie missioniert und belehrt, heute weiß sie, dass das Menschen ins Gegenteil kippen lässt. Wirksamer ist eine gute Frage, die das Gegenüber selbst ins Nachdenken bringt. Wer fragt, der führt.
  5. Wir führen keinen KriegNicht mit anderen und vor allem nicht mit sich selbst. Perfektionsdruck und das ständige „ich muss mehr leisten" sind nichts anderes als Kriegsführung nach innen – mit Cortisol als Preis.
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