
Rückenschmerzen vorbeugen 2: Welche Bewegung wirklich hilft (Yoga) | Chiropraktiker

Joëls Learnings
- Bewegung hat drei JobsStoffwechsel anregen, den Gelenkstoffwechsel in Gang halten und Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol abbauen. Wer nur an Muskeln denkt, übersieht zwei Drittel des Effekts – und wundert sich, dass Training den Rücken nicht löst.
- Fünf Bausteine gehören reinKraft, Ausdauer, Dehnung beziehungsweise Faszien, Koordination – und, in Olivers Augen heute am wichtigsten, Entspannung. Eine einzelne Sportart deckt selten alles ab; traditionelles Hatha Yoga kommt dem am nächsten.
- Statisch halten schlägt dynamisch bewegenBeim Halten einer Stellung muss das Nervensystem die Muskulatur dauerhaft ansteuern. Das verbessert die Innervation und damit Kontrolle und Stabilität – einen Effekt, den dynamischer Sport so nicht liefert.
- Dehnen braucht Zeit, nicht KraftEin Muskel hält aus Schutzprinzip dagegen. Er braucht rund 20 Sekunden, um wirklich loszulassen, die Faszien danach noch einmal 20. Unter einer Minute passiert praktisch nichts – ein bis zwei Minuten pro Position sind die realistische Untergrenze.
- Erst mal überhaupt bewegenPilates, Joggen, Golf, Wasser – Hauptsache, es macht Spaß und findet statt. Bei Arthrose oder Rheuma schickt Oliver Patient:innen ins Wasser, weil dort die Schwerkraft wegfällt. Der Feinschliff kommt später, und das Körperbewusstsein wächst, wenn man ohne Musik im Ohr trainiert.
