Cover der Folge „Rückenschmerzen vorbeugen 2: Welche Bewegung wirklich hilft (Yoga) | Chiropraktiker“

Rückenschmerzen vorbeugen 2: Welche Bewegung wirklich hilft (Yoga) | Chiropraktiker

9. Oktober 2026, mit Joël Kaczmarek und Oliver Mack

Joëls Learnings

  1. Bewegung hat drei JobsStoffwechsel anregen, den Gelenkstoffwechsel in Gang halten und Stresshormone wie Adrenalin und Cortisol abbauen. Wer nur an Muskeln denkt, übersieht zwei Drittel des Effekts – und wundert sich, dass Training den Rücken nicht löst.
  2. Fünf Bausteine gehören reinKraft, Ausdauer, Dehnung beziehungsweise Faszien, Koordination – und, in Olivers Augen heute am wichtigsten, Entspannung. Eine einzelne Sportart deckt selten alles ab; traditionelles Hatha Yoga kommt dem am nächsten.
  3. Statisch halten schlägt dynamisch bewegenBeim Halten einer Stellung muss das Nervensystem die Muskulatur dauerhaft ansteuern. Das verbessert die Innervation und damit Kontrolle und Stabilität – einen Effekt, den dynamischer Sport so nicht liefert.
  4. Dehnen braucht Zeit, nicht KraftEin Muskel hält aus Schutzprinzip dagegen. Er braucht rund 20 Sekunden, um wirklich loszulassen, die Faszien danach noch einmal 20. Unter einer Minute passiert praktisch nichts – ein bis zwei Minuten pro Position sind die realistische Untergrenze.
  5. Erst mal überhaupt bewegenPilates, Joggen, Golf, Wasser – Hauptsache, es macht Spaß und findet statt. Bei Arthrose oder Rheuma schickt Oliver Patient:innen ins Wasser, weil dort die Schwerkraft wegfällt. Der Feinschliff kommt später, und das Körperbewusstsein wächst, wenn man ohne Musik im Ohr trainiert.

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