Karriereplanung 🎯: Wie gestalte ich die Karriere, die mich glücklich macht?

13. Februar 2026, mit Joël KaczmarekVanessa Laszlo


🧠 Joëls Learnings

  1. Innere Landkarte und persönliche Gewichtung: Eine gute Karriereentscheidung sollte nicht nur auf äußeren Faktoren basieren, sondern auch auf einer tiefen Verbindung zur eigenen inneren Landkarte. Es ist wichtig, die eigenen Werte, Prioritäten und Lebensphasen zu berücksichtigen, um Entscheidungen zu treffen, die wirklich zu einem passen.

  2. Unterschied zwischen Reaktions- und Gestaltungsentscheidungen: Reaktionsentscheidungen basieren oft auf äußeren Erwartungen und Standards, während Gestaltungsentscheidungen proaktiv sind und von innen heraus getroffen werden. Letztere sind in der Regel erfüllender, da sie die persönliche Lebenssituation und langfristige Ziele berücksichtigen.

  3. Risikomanagement und Unsicherheit: Karriereentscheidungen beinhalten immer ein gewisses Maß an Unsicherheit. Anstatt Risiken komplett vermeiden zu wollen, sollte man lernen, sie zu verteilen und mit ihnen umzugehen. Ein innerer Standpunkt hilft dabei, Risiken besser zu managen und Entscheidungen zu treffen, die mit den eigenen Werten im Einklang stehen.

  4. Gefahr der Datenüberflutung: Mehr Daten führen nicht zwangsläufig zu besseren Entscheidungen. Oftmals kann eine Überfülle an Informationen zu größerer Unsicherheit führen, da Entscheidungen letztlich emotionale Akte sind. Es ist entscheidend, die emotionale Verbindung zu den eigenen Zielen und Werten zu stärken, um klare Entscheidungen zu treffen.

  5. Langfristige Perspektive und Identität: Eine Karriere, die nur auf äußeren Anreizen und schnellen Erfolgen basiert, kann zu einer oberflächlichen Entwicklung führen. Langfristig ist es wichtig, eine Identität zu entwickeln, die nicht nur auf wirtschaftlichen Erfolgen basiert, sondern auch auf persönlicher Erfüllung und Tiefe. Dies erfordert Mut, sich von gesellschaftlichen Erwartungen zu lösen und den eigenen Weg zu gestalten.