Entscheidungsfindung: 6 Formen, wie du mit deinem Team entscheiden kannst

2. Februar 2026, mit Joël Kaczmarek


🧠 Joëls Learnings

  1. Disagree and Commit: Dieses Konzept betont die Wichtigkeit, dass Teammitglieder gehört werden und ihre Meinungen äußern können, auch wenn sie nicht mit der finalen Entscheidung übereinstimmen. Die Fähigkeit, trotz Meinungsverschiedenheiten engagiert an der Umsetzung einer Entscheidung mitzuwirken, kann die Dynamik und Effizienz einer Organisation erheblich verbessern.

  2. Verschiedene Entscheidungsformen: Es gibt mehrere Entscheidungsformen, die je nach Kontext und Bedarf angewendet werden können, darunter Verkündung, Konsens, Konsent, konsultative Entscheidung, Mehrheitsabstimmung und Widerstandsabfrage. Jede dieser Formen hat ihre eigenen Stärken und Schwächen und eignet sich für unterschiedliche Situationen.

  3. Konsent vs. Konsens: Während Konsens bedeutet, dass alle Beteiligten mit einer Entscheidung einverstanden sind, erfordert Konsent lediglich das Fehlen eines begründeten Vetos. Konsent kann effizienter sein, da es nicht die vollständige Zustimmung aller erfordert, sondern nur das Fehlen eines starken Widerstands.

  4. Konsultative Entscheidung: Diese Form der Entscheidung ermöglicht es, dass eine Person oder Gruppe einen Vorschlag macht und sich von anderen beraten lässt, bevor eine endgültige Entscheidung getroffen wird. Dies fördert das Gefühl des Gehörtwerdens und kann zu besseren, durchdachteren Entscheidungen führen.

  5. Widerstandsabfrage: Diese Methode ist besonders nützlich in unsicheren oder komplexen Situationen, in denen rationale Begründungen schwer zu formulieren sind. Sie ermöglicht es, das Bauchgefühl der Beteiligten zu erfassen und so Entscheidungen zu treffen, die weniger Widerstand hervorrufen, indem sie auf die emotionalen Reaktionen der Teammitglieder eingehen.