Cover der Folge „ExpressGroup 💰: Lässt sich mit der "Arbeiterklasse" Geld verdienen?“

ExpressGroup 💰: Lässt sich mit der "Arbeiterklasse" Geld verdienen?

12. Juni 2023, mit Joël Kaczmarek und Maximilian Lambsdorff

Joëls Learnings

  1. \- Die ExpressGroup möchte Finanzdienstleistungen für die Arbeiterklasse zugängig machen und setzt dazu auf verschiedene Services (z.B. Expresssteuer für einfache Steuererklärungen oder Expressjobs für Jobvermittlung) mit je eigenen Gründer:innen-Teams
  2. \- Das Team setzt auf einen Compound-Effekt, das heiĂźt, sie gehen davon aus, dass die Beschaffung von Steuerersparnissen durch einen sehr einfachen Dienst den Anfang machen und die Nutzer:innen in ihre anderen Dienste (Jobs, Banking, Anlage, Versicherung) treibt, um so Marketingausgaben zu sparen
  3. \- Wie konvertiert das Team diese Zielgruppe? Indem es Komplexität rausnimmt, stets Cash-Events kreiert, bei denen die Kund:innen hinterher mehr Geld haben als vorher und ausschließlich provisionsbasiert monetarisiert
  4. \- Prozessvereinfachungen, Automatisierung und KI fungieren hier als wichtigste Hebel, sodass man von 200 Euro Kosten für eine Steuererklärung mittlerweile auf einen einstelligen Euro-Betrag je Kund:in gesunken ist
  5. \- Die ExpressGroup ist einer der größten Werbetreibenden auf TikTok in Europa, indem sie ein Netzwerk aus Agenturen und Content-Creatorn etabliert hat, das mit User-generated Content so Hunderte Content-Stücke pro Monate erstellt
  6. \- Das Team steuert seine TikTok-Aktivitäten über ein eigenes BI-System aus und misst die CAC im Vergleich zur Conversion, sodass sie bei 200 Euro Kosten pro Video landen und diese Kosten sukzessive senken – so können sie neu geonboardete Agenturen schnell bewerten
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