Cover der Folge „Digitale Produkte verkaufen 2026: Wie du mit Wissen Geld verdienst | ablefy-Gründer Özkan Akkilic“

Digitale Produkte verkaufen 2026: Wie du mit Wissen Geld verdienst | ablefy-Gründer Özkan Akkilic

10. August 2026, mit Joël Kaczmarek und Özkan Akkilic

Transkript

Özkan Akkilic: Was macht denn der Coach? Soll der Coach ihn motivieren, zu trainieren? Das ist ein Vollprofi, der braucht keine Motivation, der weiß schon, dass er trainieren muss. Aber was macht der Coach? Also Du musst mit deinen Kunden mindestens 5-7 Stunden Content-Austausch haben. Dann hat er das Vertrauen, dann hat er den Glauben, dass er sagen kann, okay, ich könnte jetzt in dich investieren. Morgen war der Partner im Call und hat gesagt, oje, cool, Bis nächste Woche haben wir ein Termsheet, Ein Deal auf dem Tisch oder das Ding stirbt hier. Wir sind nachher bei 32 Millionen und wir rosten.

Joël Kaczmarek: Gib Mir fünf oder mehr, Gib mir alles, was du mir sagen kannst und sag, was hast du gelernt? Vom Fallen und Aufstehen, suchen und Versehen. Und jetzt du.

Joël Kaczmarek: Hi five Leute, Hier ist Joël und geht es euch auch so, dass ihr euch fragt, ob man in diesen Zeiten eigentlich noch mit digitalem Content Geld verdienen kann? Also klar, mit einfach nur einer PDF verkaufen ging es auch früher nicht. Und trotzdem ist ja so, dass wir alle, glaube ich, den Eindruck haben, ey, Es ist KI da, Die Leute googeln sich alles selber. Funktioniert das eigentlich noch? Ey, Und dann habe ich geguckt, wer kennt sich mit dem Shit aus? Bin auf eine Plattform gestoßen, wo ich gerade mein Zeugs aufsetze, Die heißt nämlich Ablefy, könnt ihr bei dem Mann, da drüben auf der Brust schon lesen. Und der Liebe Özkan Akkilic nämlich, Der ist genau darauf spezialisiert, der hilft quasi Menschen wie mir und euch, also Coaches, UnternehmerInnen, Leute, die irgendwie Creatorinnen sind und und und, ihre digitalen Produkte. An den Mann und an die Frau zu bringen und auch gut zu präsentieren. Und ich glaube, der kann uns richtig viel darüber sagen, worauf es denn dabei ankommt. Ey, komm, ohne lange Umschweife. Es ist ganz schön, dass Du da bist. Moin, moin. Danke schön.

Özkan Akkilic: Moin.

Joël Kaczmarek: Hey, ich bin gespannt wie ein Plätzebogen. Ich will das wirklich wissen, auch aus Eigenantrieb heraus, weil. Ich baue auch gerade einen richtig geilen Kurs darüber, Wie Leute selber Podcast produzieren können. Du bist der Profi. Was brauche ich im Jahr 2026, um Digital Produkte zu verkaufen?

Özkan Akkilic: Du brauchst eine ganz klare Vision, ein ganz klares Produkt im USP. Wo du sagst, das ist der Impact, den ich kreieren kann. Der muss erstmal ganz klar sein. Wenn der nicht klar ist, wird alles andere nicht helfen. Der muss erstmal ganz klar sein. Und wenn du die Klarheit hast, dann gibt es solche Plattformen wie Ablefy, die dich auch darin unterstützen können, Diese Ideen, diese Produkte relativ schnell auf den Markt zu bringen, zu evaluieren, Aber auch dann später mit allen möglichen Dingen zu skalieren.

Joël Kaczmarek: Gut, okay. Ich sage mal so dieses klassische Value Proposition. Wem löse ich welches Problem durch? was? Was zeichnet mich aus? Was ist so mein USP? Okay, wenn ich jetzt mal sage, habe ich einen Haken hinter. Also, ich habe jetzt einen Mega geilen. Kurs, wie man zum Podcast wird, wie ich als Unternehmen einen Podcast starten kann. Bin ich der Best in Class? Jetzt komme ich zu dir. Was sind meine Hausaufgaben? Was würdest du sagen, was sind so die ersten Checkboxen? Was muss stimmen?

Özkan Akkilic: Hast du schon Kunden? Das ist erstmal meine erste Frage. Hast du schon Kunden? Oder ist es einfach jetzt nur erstmal so ein Produkt? Und das hast du sehr, sehr... Schön aufbereitet, mit sehr viel Aufwand und es ist da. Hast du schon Kunden?

Joël Kaczmarek: Also, ich habe schon Reichweite, aber ich denke natürlich im Sinne meines Publikums und ich sage mal, Ein Großteil von denen hat es nicht.

Özkan Akkilic: Genau. Jetzt geht es erstmal darum, diese Hausaufgaben zu machen. Bevor man an eine Plattform denkt, an irgendwelche Strukturen denkt, erstmal hingehen und sagen, okay, Ich habe jetzt erstmal ein Produkt. Ich gehe mal und finde erstmal ein, zwei, drei, fünf Kunden, die überhaupt dieses Produkt haben möchten. Und das ist die erste Valierung, die man machen muss. Kann ich dieses Produkt als einen Mehrwert für irgendjemanden geben? Und der sagt, wow, Ich habe damit einen Impact, ich habe ein Ergebnis, ich habe was damit erreicht. Es hat, was bei mir bewirkt. Wenn das nicht der Fall ist, geh nochmal zurück und Fang da an. Das ist der erste Schritt. Erstmal gucken, erstmal die First Customer finden.

Und da gibt es natürlich wiederum verschiedene Techniken. Das eine ist, Du kannst, deinen Hörer in die Hand nehmen und irgendwelche Leute anrufen, die eventuell für dein Produkt interessant sein könnten. Es kann sein, dass Du auf Social Media... Vielleicht ein bisschen Content machst, versuchst, auch, vielleicht ein paar Ads zu schalten, um zu sehen, ob da überhaupt Interesse ist. Oder du gehst einfach, wenn du das alles nicht hast, erstmal in deinem Umfeld und zeigst deinem Partner, Freunden, Familie und so weiter. Sagst, guck mal, Ich habe das jetzt hier erstellt. Was denkt ihr, wenn Ihr das hört? Kreiert das, was euch, würdet Ihr so etwas mal annehmen? So, das sind erstmal die ersten Schritte, die man erstmal machen muss.

Joël Kaczmarek: Was würdest du sagen, was ist sozusagen der Ort oder das Produkt, was ich dafür schon in der Hand haben muss? Also, wenn ich jetzt mal mein Beispiel nehme. Ich könnte ja jetzt irgendwie sagen, ich habe meinetwegen Workbook als PDF, Ich habe Videos aufgenommen auf Tageslektionenbasis, Ich habe vielleicht noch so ein paar Cheat. Sheets, Checklisten, Ich habe irgendwie vielleicht den einen oder anderen Leadmagneten schon im Kopf. Muss ich sowas schon in so eine Plattform Gießen wie euch, dass ich schon mal was darauf hinrouten kann? Oder würdest Du zum Beispiel, Ich erinnere mich noch früher, Urzeit in das Internet, Da hat man einfach mal eine AdWords-Kampagne geschaltet bei Google, einfach mal Anzeige auf einer Webseite, hat geguckt, wer klickt auf den Button, in dem Button war gar nichts. Aber da hast du schon mal Interesse. Also bist du eher der PFAD 2, dass du sagst, noch gar nicht so viel machen, sondern erst mal Interesse abchecken? Oder bist du der Kandidat mit, hey, ruhig schon mal, was in der Hand haben und ein bisschen was zeigen können?

Özkan Akkilic: Das hängt jetzt so ein bisschen von dir ab, Wie schnell und was du brauchst, um deine Klarheit zu bekommen. Manch einer muss Zeit investieren und solche Produkte bauen, damit sie noch klarer werden, indem Sie das bauen. Es gibt diese Menschen. Oder es gibt andere, die sagen, Ich investiere jetzt noch nicht so viel Zeit da rein. Und ich hole meine Klarheit, indem ich einfach mal direkt mal rausgehe und mit dem Kunden mal über irgendwas spreche, wo ich noch nichts habe. So, das gibt es auch. Das heißt, egal, wie du es machst, du musst irgendwo diese Evaluierung. Deines Produktes erstmal bekommen. Und diese Evaluierung, Da gibt es halt, wie du auch schon gesagt, hast, die verschiedene Technik. Ohne das bringt alles andere nichts. Mittlerweile hat man auch sehr, sehr gute. KI-Tools, wo man auch diese Sachen checken kann. Dann tippst du das Mal ein. Natürlich sollte man da nicht dem Prompt sofort glauben, was da kommt, weil der sagt immer, das ist eine tolle Idee. Oder das ist super, was du da geschrieben hast. Sondern da muss man halt auch in dem Prompt auch nochmal schreiben, dass es gechallenged werden soll. Und so weiter. Aber es gibt... Gerade sehr, sehr viele Möglichkeiten, um diese Evaluierung zu machen. Ohne die Evaluierung würde ich kein Investment in irgendetwas machen.

Joël Kaczmarek: Okay, fair, fair. Was würdest du sagen, ist ein positives Evaluierungsergebnis? Also was muss aus dieser Evaluierung rauskommen, dass Du sagst, okay, Habibi, komm zu mir, Bau dir einen geilen Shop oder was auch immer?

Özkan Akkilic: Das Beste ist, wenn du natürlich auch direkt einen Preis dafür evaluieren kannst. Das wäre natürlich das Beste. Warum? Weil, wenn ich dir jetzt sage, Joël, ich kann dir das, das, das geben und Du sagst, Oh super, gib mir, Das ist wirklich hilfreich und ich gebe dir das For free, dann sagst du, Oh toll. Jetzt packe ich aber einen Preis dahinter und sage, Joël, ich würde dir das geben und sagst, Ja, super, ich sage, das kostet aber 1000 Euro. Und dann sagst du, naja, lass mich mal überlegen, Dann ist der Value für dich nicht klar. So, Das heißt, ob dein Value monetär auch einen Wert hat, sollte man auch relativ schnell evaluieren. Und viele haben immer so eine Angst davor zu sagen, was ist denn der Preis?

Ich sehe auf unserer Plattform sehr, Sehr viele Kunden, die kommen zu uns und die sagen, du, Ich habe hier so ein Produkt, Ich weiß gar nicht, was für einen Preis soll ich denn dahinter schreiben? Soll ich jetzt da 100 Euro ranschreiben? Soll ich 500 Euro ranschreiben? Soll ich 2000 Euro ranschreiben? Wie soll ich das bemessen? Das ist halt so eine Schwierigkeit. Und natürlich können wir Advices geben, Wir können sehen, was andere Kunden in dem Bereich machen, Können wir so ein bisschen beratend sein, Aber das Beste ist, wenn du das direkt auch in deiner Evaluierung hast. Also, wenn du ein Produkt hast, wo du sagst, das ist ein Impact. Und wenn du dahinter noch einen Preis schreiben kannst, dann bist du schon relativ weit.

Also, dann bist du schon wirklich ganz gut unterwegs.

Joël Kaczmarek: Okay, jetzt sagen wir dir genau das. Ich habe eine Klarheit, wem ich welches Problem durch was löse. Ich habe irgendwie eine Positionierung, die dazu passt. Ich habe evaluiert, dass es am Morgen ankommt. Jetzt stehe ich auf deiner Matte. Was passiert dann?

Özkan Akkilic: Jetzt kannst du hingehen und sagen,

Joël Kaczmarek: okay, ich habe jetzt das Produkt, irgendein Digitales Service.

Özkan Akkilic: Ich möchte das gerne jetzt. Evaluieren und möchte es gerne auf den Markt bringen. Super, Super easy. Diese Sachen sind heutzutage das einfachste in dieser ganzen Value Chain. Das ist das Einfachste. Viele denken, dass die Technologien und so weiter, Das sind, so die Bottlenecks. Und das wird doch nicht klappen. Wie soll ich denn das machen? Jetzt habe ich ein Produkt erstellt und ich möchte das gerne an jemanden verkaufen. Aber was ist denn, wenn jetzt zufälligerweise einer aus, keine Ahnung, aus Nicaragua jetzt plötzlich das Produkt kaufen möchte. Darf ich das überhaupt dann verkaufen? Wie funktioniert das? Viele fangen an, solche Dinge sich zu überlegen. Und in dem Moment, wo du anfängst, diese Sachen, die in der Zukunft auftreten können, Edge Cases oder irgendwelche Sachen, die blockieren dich in der Sache, wo du eigentlich vorangehen möchtest.

Und wir als Plattform sind dann da und sagen, mach dir mal keine Gedanken darüber. Wir haben all das für dich gelöst. Und in dem Moment, wo du das einmal hast, Und diese ganzen Bottlenecks, die du vielleicht in deinem Kopf hast, Die Weg sind, rein technisch. Dann kommst du wieder in den Kernpunkt und sagst, okay, ich kann alles machen, was ich möchte. Ich kann es verkaufen, wohin ich möchte. Ich kann alle möglichen Formate nehmen. Ich kann PDFs verkaufen. Ich kann Online-Kurse verkaufen. Ich kann Webinare verkaufen. Ich kann Communities verkaufen. Ich kann Tickets verkaufen. Ich kann Zertifikate verkaufen. Ich kann Awards vergeben. Du kannst alles machen. Du kannst Affiliates einladen, Die Abrechnungen machen.

Du kannst Vertriebler einladen. Du kannst mit anderen Joint Ventures eingehen. Alles wird gelöst. Wenn jemand nicht zahlt, wird das automatisch abgebucht, wird ein Mahnwesen eingeleitet. Wenn du auch möchtest, geht noch Inkasso raus. Wenn du irgendwo nach Nicaragua verkauft hast, wird die entsprechende korrekte Steuer drauf. Das sind alles Dinge, die sind schon erledigt. So, jetzt kommst du hin und sagst, okay, Wenn das alles erledigt, dann fällt dir aber kein Limit mehr. ein. Der Dich daran hindert, das Business zu machen. Und das ist das richtig Gute, Weil dann kannst du wirklich dich auf den Inhalt konzentrieren und auf den Mehrwert und auf den Impact fokussieren, den du kreieren möchtest.

So, Und wenn du dann das Produkt angefangen, hast zu erstellen, so, dann kommen wir zum nächsten Problem. Wie finde ich jetzt neue Kunden? Wie finde ich jetzt neue... Menschen, die da reinkommen und vielleicht sich herunterladen oder vielleicht den Login machen, mit mir interagieren und dann auch vielleicht noch mehr an mich bezahlen. Das ist dann der nächste Schritt. Und da muss man erstmal hinkommen. Und wenn man da ist, dann kommen wir in die nächste Phase.

Joël Kaczmarek: Na, gut, jetzt hast du aber hier ein bisschen mehr Werbung für deine Plattform gemacht, Aber mir nicht richtig gesagt, was ich brauche. Ich will jetzt ganz genau runtergenagelt wissen. Ich komme zu dir. Du hast die ganzen Boxes alle gecheckt. Cool. Deswegen bin ich bei dir. Was sind denn zum Beispiel Formate, die du gerade am Markt erlebst, die gut funktionieren? Also ist zum Beispiel vielleicht das PDF, doch so das magische Ding? Oder braucht es irgendwie den Weekly Live Call, wo die Leute reinkommen können? Und mich als Experten was fragen? Oder sind es die Webinare? Oder sind es Kurse? Sind es Videos? Hast Du so eine Hierarchie im Kopf, Welche Inhalte gut funktionieren?

Özkan Akkilic: Ja, also viele, die in dem digitalen Bereich unterwegs sind, die auch Infoprodukte... Wissenstransfer, Wissensprodukte verkaufen, Die stehen vor der Challenge, wo Sie sagen, wie soll ich dann bitte? Das Wissen monetarisieren, wenn das Wissen allumgänglich überall vorhanden ist. Und ich sage, das Problem ist nicht neu. Das Problem gab es auch schon früher. Die Zeit und die Möglichkeiten, wie du das Wissen bekommen, kannst, die haben sich verändert. Du kannst viel, viel schneller an die Informationen kommen und das wissen sich Dir aneignen. Das hat sich aber nicht verändert. Im Grundprinzip. Die Geschwindigkeit ja, Aber im Grundprinzip hat sich das nicht verändert. Die Erfolgreichen, die in dem Bereich tätig sind, Die fokussieren sich nicht nur um rein das Wissen, sondern die fokussieren sich darum, wie kann ich bei jemandem den Impact kreieren, indem ich in der Execution behilflich bin.

Und das ist das Relevante, wo man sich darauf fokussieren muss. Ich gebe ein Beispiel. Wenn du zum Beispiel jetzt ein Profisportler bist. Nehmen wir mal an, du bist jetzt ein 100 Meter Sprinter. So, und du hast schon einige Titel gewonnen. Und jetzt sagst du, ich möchte den Weltrekord schaffen. So, was machst du? Du gehst und trainierst und du weißt ganz genau, was du zu machen, hast. Du brauchst niemanden, theoretisch. Aber warum hat genau dieser Profi noch einen Coach an seiner Seite? Was macht denn der Coach? Soll der Coach ihn motivieren, zu trainieren? Das ist ein Vollprofi, der braucht keine Motivation. Der weiß schon, dass er trainieren muss. Aber was macht der Coach? Manchmal braucht man halt mal diesen kurzen Anschub.

Weiß man nicht, manchmal ist man blockiert. Auch die Profis sind manchmal blockiert. Und da geht es darum, diesen Menschen in dieser Execution, um in das nächste Level zu kommen, zu unterstützen. Und das ist in diesem digitalen Bereich immer noch relevant und es wird jetzt gerade noch relevanter. Weil, wenn jetzt Kunden zu dir kommen und sagen, ja, Joël, du sagst mir jetzt in dem Bereich, wie ich da was besser machen kann, ja, da gebe ich das Mal in Claude ein. Oder in Gemini oder in GPT oder whatever. Und habe doch die Information, warum soll ich denn zu dir kommen? Dann kannst du sagen, Ja, klar, kannst du haben, aber hast du es denn umgesetzt? Jeder weiß, Wie gesunde Ernährung funktioniert.

Ernähre ich mich gesund? Nein. Jeder weiß, dass Sport betrieben wird. Macht jeder Sport? Nein. Jeder weiß das, aber wird das exekutiert? Und da ist das größte Problem. Und wenn du jetzt in deinem Mehrwert deinem Kunden behilflich sein, kannst, auch die Ergebnisse zu bekommen, die du... versprichst, dann bist du erfolgreich. Und wenn du die Ergebnisse nicht liefern kannst oder dein Kunde die Ergebnisse nicht sehen kann, dann hast du ein Problem.

Joël Kaczmarek: Also wir haben für uns so als Leitgabe mal definiert, Content ist for free, Implementation ist for money. Darauf zahlt es ja so ein bisschen ein, was du sagst. Ich glaube, es gibt schon noch tiefen Content, der wertvoll ist oder auch kuratierten Content. Also Kuratierung ist, glaube ich, schon wert, aber ansonsten die Anwendung. Zurück zu der Frage, die ich gerade hatte mit den Formaten. Heißt das jetzt in der Konsequenz, wenn ich digitale Inhalte verkaufen möchte, Dass es vor allem meine Zeit ist und ich sage mal wirklich. Beratung, Coaching, die den Umsatz macht? Oder ist es trotzdem so, dass auch so ein Videokurs, dass auch irgendwie ein PDF-File oder eine Klickstrecke oder was immer es ist, Noch eine Chance haben, guten Umsatz zu machen?

Özkan Akkilic: Also diese klassische Produktleiter, die funktioniert immer noch. Bedeutet, Du gehst vorne hin, hast ein kostenloses Produkt. Du zeigst erstmal, worin du. Der Experte bist. Was ist dein Inhalt? Das funktioniert immer noch. Das kannst du über E-Mail-Listen machen. Das kannst du über Webinare machen. Das kannst du über Social Media machen. Da gibt es verschiedene Möglichkeiten. Aber das musst du auf jeden Fall machen. Das funktioniert immer noch. Also alle Erfolgreichen, Die haben immer irgendetwas kostenloses vorne rein. Alle. Warum? Damit sie erstmal mit dir in Kontakt treten. Und es gibt eine neue Benchmark, Die habe ich jetzt auch vor ein paar Wochen gehört und ich kann sie bestätigen.

Früher hat man gesagt, du brauchst fünf bis sieben Kontakte mit jemandem, damit er bei dir irgendwie auch etwas bezahlt kaufen möchte. Gibt es andere, die dann sagen, nein, du brauchst halt relevante Kontakte. Was sind relevante? Da kann man sich auch drum streiten. Aber was ich relativ gut finde und was ich auch sofort tracken kann, ist sieben Stunden. Also sieben Stunden muss dieser Kunde Kontakt mit mir haben, Dann kann der Verkauf oder die Monetarisierung starten. Bedeutet, wenn du jetzt einen Social-Media-Kanal hast, Und er hat jetzt da ein paar Minuten, was von dir gesehen. Wird das nicht ausreichen, damit er bei dir irgendwas kauft oder sich irgendwo registriert? Das wird nicht ausreichen.

Du musst ihn mehrmals bespielen. Und das kann über YouTube sein, das kann über Instagram und so weiter und so fort sein. Aber was viele jetzt sehr, sehr erfolgreich machen, sind Webinare. Und ich dachte immer, Webinare, so 40 Minuten, eine Stunde. Und dann reicht es auch, weil das ist einfach so lange. Wer soll denn bitte da so lange? Vor dem Monitor sitzen und unser Webinar reinziehen. Es gibt Webinare, die dauern vier Stunden, fünf Stunden. Also die gehen da rein und beantworten alle möglichen Fragen, ununterbrochen. Das ist so, wie wenn wir jetzt hier sitzen und wir uns fünf Stunden lang unterhalten. Und dann sagst du, Özkan, Ich habe jetzt so ein Vertrauen entwickelt. Ich glaube, ich könnte mit dir zusammenarbeiten.

Ich glaube, ich bin jetzt bereit, auch zu investieren. Und wenn ich aber jetzt nur mit dir vor der Tür stehen würde und dir irgendwas erzählen würde? Und sage, Joël, ich habe das tollste Produkt, und das sollst du sofort kaufen, würdest du es auch nicht kaufen. Und das ist genau in dieser Offline-Welt, was wir tagtäglich spüren, ist in der Online-Welt genau die gleiche. Also, du musst mit deinem Kunden mindestens fünf bis sieben Stunden. Content-Austausch haben. Dann hat er das Vertrauen, dann hat er den Glauben, dass er sagen kann, okay, ich könnte jetzt in dich investieren.

Joël Kaczmarek: Also sind diese vierstündigen Webinare, die du gerade beschrieben. hast, kostenlos?

Özkan Akkilic: Korrekt. Das ist ja irre. Irre. Das sind aber natürlich jetzt schon relativ Fortgeschrittene. Die haben dann 900.000 ZU 2.000 Menschen in diesen Webinaren. Und dann berieseln Sie diese Menschen, die dort sind, mit ihrem Mehrwert. Sie sagen Ja, die ganze Zeit, was Sie machen. Und da kommen kritische Fragen, Da kommen die Zweifler. Da kommen Komplimente, das passiert ja alles. Und wenn du das die ganze Zeit mitverfolgst, entweder steigst du aus und Du sagst, boah, das ist gar nichts für mich, du steigst aus. Aber wenn du bis zum Ende geblieben bist, dann ist es ein ganz, ganz großes Zeichen, dass du Interesse da siehst und dass du eventuell einen Mehrwert bekommen könntest. Und das weiß der Anbieter. Und dann nutzt er das natürlich. Und dann, die dir vorher rausgegangen sind, können nochmal Follow-ups gemacht werden mit E-Mails und so fort. Aber... Die, die bis zum Ende geblieben sind, Die scheinen, deinen nächsten loyalen Kunden zu werden.

Joël Kaczmarek: Aber wie mache ich es, dass ich vier Stunden mit jemandem verbringe? Und nicht quasi das ganze Pulver, was eigentlich hinter der Paywall ist, Schon verschieße? Also Ich denke gerade in meinem Fall zum Beispiel, Ich kann dir über Podcast alles beibringen. Ich kann dir sagen, wie du Erfolg misst, ich kann dir sagen, wie du Reichweite baust, Ich kann Dir sagen, wie du KI einsetzt, wie du deinen Chef überzeugst, wie du deine Stimme verbessert. 20. Sachen. So, wenn ich mich jetzt drei Stunden mit leuten Hinsetze und denen das beantworte. Welches Motiv haben Sie denn da noch, dass das den eigentlichen Inhalt zukauft?

Özkan Akkilic: Joël, das, was du jetzt gerade gesagt hast, ich gehe nach Hause, tippe das bei Claude ein und sage, Der Joël ist ein super Podcast, der ist so toll. Ich möchte alles wissen, was er kann. Und ich werde wahrscheinlich sehr, Sehr viele Informationen bekommen, die du, wo du denkst, das könnte ein Mehrwert sein, würde ich wahrscheinlich da bekommen. Aber wie gesagt, das ist nicht der Punkt. Der Punkt ist, Ich möchte gerne mit dir gemeinsam an meiner Sache arbeiten. Und ich möchte von dir individuell oder Insights bekommen, die relativ relevant für mich sind, wo ich dann vielleicht ein Limit habe oder wo ich nicht weiß, wie ich weiterkommen, soll. Und das sind diese, dieser Mehrwert, den du dann bietest.

Es ist nicht diese Information, die du gibst. Die Information ist immer noch da, ist alles da. Aber wenn ich jetzt an der Sache dran, bin, zum Beispiel. Guck Dir mal irgendwelche Videos an und frag die KI, wie man Claude Code verwendet oder wie man programmiert. Guck Dir das alles an. Kannst du schon programmieren? Kannst du es dann auch umsetzen? Wahrscheinlich nicht. Dann setzt du dich daran und dann sagst du, okay, jetzt lassen wir mal loslegen. Und dann fängt plötzlich irgendwas an. Und du hängst irgendwo. So, was machst du damit? Wie gehst du jetzt da voran? Und da braucht man dann wieder diese Expertise an der Seite. Und das ist der Mehrwert. Und nicht nur dieser Inhalt, sondern das, was danach folgt.

Joël Kaczmarek: Jetzt ist ja unsere Frage, der wir gerade nachgehen, wenn du wieder, du hast gerade gesagt, Die Content-Leiter funktioniert immer noch, Es gibt vorne, was kostenloses und hinten, was vertieftes. Heißt das dann in der Konsequenz, Dass man für das Wissen, was ich jetzt gerade mal an meinem Beispiel nur mal durchexerziert habe, dass das gar nicht mehr monetarisierbar ist? Ewig sozusagen der Free-Content und das eigentliche, womit ich das Geld verdiene, ist nur noch der Touch. Oder kann ich trotzdem auch noch mit spezialisiertem Wissen Geld verdienen?

Özkan Akkilic: Du kannst es auf jeden Fall. Spezialisiertes Wissen funktioniert immer noch. Also Wir haben zum Beispiel Unternehmen, Das sind Rechtsanwälte, Kanzleien oder Bauunternehmer, die irgendwelche Dachpappenzertifizierungen machen oder Infektionsschutzgesetze. Das sind alles ganz spezielle Dinge. Die funktionieren auf jeden Fall. Aber wenn du jetzt sagst, okay, Jetzt habe ich ein Webinar gemacht, oder ich habe jetzt eine E-Mail-Newsletter aufgebaut. Oder vielleicht auch die Podcast, habe ich aufgebaut. Da hast du Leute, die sind interessiert an diesen ganzen Sachen. Was mache ich jetzt als nächstes? Wenn du jetzt hingehst und sagst, Pass auf, GIB MIR MAL 2.000, 3.000 Euro für ein Produkt, Werden Sie wahrscheinlich das nicht machen.

Deswegen sagen wir immer, baue erst mal das langsam auf. Bedeutet, Der nächste Schritt ist, GIB, denen jetzt noch mehr Mehrwert. Und wenn Du glaubst, dass dieser Mehrwert schon monetär gut ist, Dann baue eine Subscription auf. Das ist das einfachste und Beste. Dann mach eine Subscription und sag, Pass auf, Meine Lieben, ich gebe dir jetzt Zugang zu meiner Community. Ich kriege eine Community. Ich kriege einen Online-Kurs und werde noch zusätzlich ein Membership haben, wo ich immer wieder neuen Content exklusiv für meine Follower, für diese Leute... Exklusiv für sie da zur Verfügung stellen werde. Mit ganz konkreten To-Dos und so weiter. Und das ist eine Subscription. Das kannst du 49 Euro machen, 199 Euro machen, wie du das möchtest.

Ob du das monatlich machst, vierteljährlich, alles dir überlassen. Aber ich würde so eine Subscription haben, weil mit dieser Subscription hast du schon mal ein Commitment, dass jemand sagt, cool, da möchte ich dabei sein. Und wenn du diese Subscription hast, dann gehst Du auf die nächste Stufe. Dann fängst du an, mit einigen, von denen spezielle Dinge zu machen. Da machst du immer noch nicht dieses One-on-One unbedingt, aber das kann immer noch ein One-to-Many sein. Nehmen wir mal an, Jetzt hast du eine Community und mit dieser Community sagst du, Pass auf, Ich möchte gerne in den Bereich jetzt intensiver reingehen und das wird nochmal anders monetarisiert. Einmalig oder auch vielleicht mit einem Upsell auf eine andere Subscription.

So, Und dann gehst du mit denen in einen, Das kann auch wieder ein One-to-Many sein, aber nicht an alle, sondern an die Bestimmten. So, und dann baust du das auf. Dann sagst du, okay, jetzt habe ich Leute, die wollen noch mehr. Die sind wirklich interessiert, die sind wirklich dabei, irgendwas aufzubauen, dann gehst Du mit denen in diese Sache. Du kannst dann anfangen, mit denen irgendwelche Events, Veranstaltungen machen, bezahlte. Die bezahlen dich dafür. Keiner will einfach irgendwo Free und wohnen auf ein Event. Das ist auch ein Trugschluss. Die Leute wollen dafür auch Geld bezahlen, Weil sie davon ausgehen, dass sie dort einen Mehrwert haben, Das ist ein Networker. Das kannst du dann auch aufsetzen.

Und wenn du das gemacht hast und dann irgendwo da bist, wo du sagst, Okay. Jetzt gehe ich wirklich in diese Masterclass-Situation oder an Menschen, die wirklich jetzt meine persönliche Zeit haben wollen, dann kommst du in diesen High-Price-Produkt. Und diese High-Price-Produkte sind gerade im absoluten Anstieg, weil jeder unserer Kunden hat gemerkt, dass nur vorne in diesem kleinen Segment zu bleiben, wird nicht ausreichend sein, um sein Business zu skalieren. Also musst du auch in diese High-Price-Produkte reingehen. Und das ist die höchste Disziplin. Und wenn du es dort schaffst, dann macht das richtig Spaß, weil dann kannst du Preise aufrufen, wo du deinen. Service, DEIN Know-how, DEine Zeit, die Du reinsteckst, auch monetär umsetzen kannst.

Joël Kaczmarek: Interessant. Und diese High-Price-Geschichte, von der du gerade gesprochen hast, Was für eine Art von Inhalten sind das? Also ist das so ein eine Stunde? One-on-One-Call, Ist das ein Drei-Stunden-Workshop, Ist das ein Ich-gucke-mit-dir-sozusagen-auf-deine-Themen-rauf-wir-gehen-alles-durch? Weißt du, was ich meine? Also Wofür bezahlen die Leute da am liebsten?

Özkan Akkilic: Genau diese Themen, die du gesagt, hast, also, es ist unterschiedlich. Manche machen Begleitung, Manch einer macht eine zusätzliche WhatsApp-Gruppe mit denjenigen. Manch einer sagt, Wir machen jetzt jede Woche einmal einen Zoom-Call. Das sind so Themen, die Sie dann anbieten. Die anderen sagen, wir machen am Wochenende. Alle Quartale Ein Workshop für zwei Tage, Da gehen wir intensiv gemeinsam rein. Aber immer da, wo du derjenige bist, der das auch steuert und wo du vorhanden bist. Bei den anderen Sachen musst du nicht unbedingt deine Zeit reinpacken, deswegen kannst du das auch so laufen lassen. Aber in dem Moment, wo du in High Price reingehst, will man mit dem Großen in Kontakt sein.

Und nicht mit irgendjemand, sondern auch mit dem Großen. Dann... Sind die Leute auch dafür bereit, dann diese High-Price-Produkte zu bezahlen. Aber das sind in allen Möglichkeiten, haben wir schon gesehen. Aber es ist immer eine Begleitung und das ist eine Begleitung über eine Zeit. Es gibt auch viele, die das anders vermarktet haben, Aber das sind wirklich sehr, sehr Short-Term-Thinker. Das heißt, die machen jetzt mal schnell mal etwas, wollen schnell Geld verdienen und weg. Das sind in meinen Augen nicht die, worauf wir uns konzentrieren sollten, sondern wir sollten uns wirklich an die Use Cases konzentrieren, wo wir sagen, ich möchte gerne ein nachhaltiges Business aufbauen. Und dieses nachhaltige Business ist, Die Top-Kunden, wo du einen Mehrwert generieren kannst, sie zu begleiten.

In der Execution behilflich zu sein, für sie zur Verfügung zu stehen. Und das muss nicht immer nur one-to-one sein, Das können auch immer one-to-many-Aktionen sein. Aber du musst dort Gesicht zeigen. Wenn du Gesicht nicht zeigst, dann ist das nicht dieser Value. Wie High ist denn eigentlich High Price? Also bei uns, In unserer Definition ist High Price, so, wenn es ab 2000 Euro aufwärts geht. Aber wir haben auch schon Produkte bei uns auf der Plattform, die über 1.00.000. Euro sind.

Joël Kaczmarek: 100.000 Euro? Ja.

Özkan Akkilic: Also eins der teuersten Produkte, die ich je gesehen habe, Waren 150.,000 Euro. Was wird da verkauft? Dort wird dir ein Service verkauft, in dem du mit dem Unternehmer selber an deiner eigenen Persönlichkeit und in dem Zugang zu Netzwerken unterstützt, wirst. Und die Zielgruppe, bei denen sind Millionäre. Also ein Normalsterblicher kann sich kein 150.000-Euro-Produkt kaufen. Aber das sind die Millionäre. Und diese Person hat sich komplett auf diese Menschen fokussiert, Die Millionäre sind. Und wenn du mit Millionären sprichst, haben Sie manchmal ganz andere Challenges als jetzt jemand, der kein Millionär ist. Und dann ist man so ein bisschen verwundert, was das für Challenges sind.

Zum Beispiel, Ich gebe dir ein Beispiel. Sie wollen wissen, mit welcher Marke Sie auf welche Veranstaltung gehen sollen. Sie werden beraten in ihrem Kauf von diesen Produkten. Sie werden beraten, Welche Materialien sollten Sie jetzt tragen, wenn sie, keine Ahnung, auf ein Event in diesem bestimmten Format eingeladen sind. Sie werden in Netzwerke reingebracht, wo... Andere Millionäre sind, damit sie dort auch Gleichgesinnte finden. Ein ganz spezielles, ganz speziell. So, und warum jetzt die 150.000 Euro? Weil sich diese Personen das leisten können. Wenn du jetzt denen das für 50 Euro, 100 Euro, 1.000 Euro verkaufen würdest, Würde das für Sie ein minderwertiges Produkt sein. Und das ist auch so ein bisschen eine Hilfestellung auch in der Preisgestaltung.

Wer ist überhaupt mein Kunde? Und es gibt, Ich sage immer, psychologisch, eine Mindest- und eine Obergrenze. Wenn du unter diesem Mindestpreis bist, dann klingt das so, als ob dieses Produkt keinen Mehrwert hat. Und wenn du drüber bist, dann sagt man, Oh, Gott, das ist viel zu teuer. Und diese Range, die muss man sich halt für sich herausfinden. Und die ist vom Produkt, von den Abnehmern, von den Kunden her. Immer sehr, sehr unterschiedlich. Aber man muss sich da drinnen, bewegen. Also nicht zu günstig machen und auch nicht zu teuer. Und dieses ist halt ein bisschen Marktgefühl, ein bisschen austesten.

Joël Kaczmarek: Wie findet man diese Range?

Özkan Akkilic: Mit den Kunden ausprobieren und mutig sein. Ich gebe dir mal ein Beispiel von mir. Wir haben im Jahre 2020, also. Im Jahre 2020 waren wir gelistet als eine der stark wachsendsten Unternehmen in Deutschland. Nach diesem Listing waren plötzlich ganz viele Investoren interessiert. Die haben mich dann angerufen. Ich habe in der Woche drei bis fünf Investoren an der Strippe gehabt. Hey, nice. Amazing What You Are doing. Wir wollen investieren. Okay, was wollt Ihr denn investieren? Ja, was brauchst du denn? Dann stand ich dann da und habe gesagt, will ich überhaupt eine neue Investitionsrunde machen? Und dann war ich so, ich weiß es nicht. Und dann habe ich gesagt, warum soll ich eine Investitionsrunde machen?

Ja, dann habt Ihr Geld, Ihr müsst euch über Geld keine... Ich habe gesagt, ich mache mir auch jetzt keine Gedanken darüber. Wir sind ein hoch profitables Unternehmen, Wir wachsen. Und wozu brauche ich euer Geld? Ja, aber wir können euch mit Netzwerken und so weiter und so fort. Okay, lass uns das anschauen. Und dann haben Sie gesagt, okay, Wie viel Geld braucht ihr? Fünf Millionen? Okay. Ich habe gesagt, warte, der hat nicht mehr mit der Wimper gezuckt. So, Und dann habe ich den nächsten. Wie viel Geld braucht ihr? Na ja, wir wollen jetzt skalieren, Wir wollen international rausgehen, Wir müssen da noch Geld investieren, wir müssen das. Ja, so um die fünf Millionen. Ja, okay. Ich so, okay. Dann habe ich gesagt, weißt du, was, ich probiere mal was anderes.

Zum nächsten Call gegangen. Wie viel Geld braucht ihr? Zehn Millionen. Okay. Ja, da. Und dann wurde ich immer, immer selbstbewusster und konnte dann nach dem 20. Investor-Meeting, habe ich dann gesagt, ich brauche 20 Millionen. Okay, aber gut, so passiert aber nichts. So, wo sind jetzt die 20 Millionen? Ja, wir müssen jetzt mal eine Due Diligence machen, wir müssen das machen, wir müssen das machen. Okay, das ist jetzt mir auch viel zu blöd. Also der Preis ist okay, aber die Aktion folgt nicht. So, Und dann hatte ich, also gut auf gut Berlinerisch die Schnauze voll. So, Und dann kamen wieder die Investoren. Und dann habe ich gesagt, weißt du, was? Ich habe schon ein Termsheet auf dem Tisch liegen und ich habe ein Angebot auf dem Tisch liegen.

Wenn Du mir bis morgen deinen Partner reinholst, der endlich Entscheidungen treffen kann, dann kann ich mit euch reden. Ansonsten rede ich nicht mit euch. Also ein bisschen Druck aufbauen, Time Limits aufsetzen und die Wichtigkeit klar machen. Also, du hast jetzt nicht ewig Zeit. Morgen war der Partner im Call. Er hat gesagt, oje, cool. Bis nächste Woche haben wir ein Termsheet, Ein Deal auf dem Tisch oder das Ding stirbt hier. Wir sind nachher bei 32 Millionen rausgekommen. Das heißt, man hat manchmal keinen Eindruck von dem, was man hat. Man weiß es einfach nicht. Du sagst mir, guck, mal, Ich habe hier was tolles und ich sage, ja, Für mich hat das keinen Wert. Aber ein anderer sagt, boah, das ist sowas von wertvoll.

Und das musst du halt evaluieren. Und das geht nur mit Gesprächen und ein bisschen mutig sein und probieren. Und wenn du sagst, ja, ich will ein. One-on-One-Coaching, Mein Stundenlohn sind 100 Euro und ich mache mit Dir. One-on-One-Coaching für zwei Stunden, Ich will 200 Euro von dir haben, okay. Aber was ist, wenn du jetzt sagst, meine Stunden nur sind 2000 Euro, und ich mache mit den zweistündigen Coaching und normalerweise würde es 4000 Euro kosten, Aber ich mache es für dich 3500 Euro, aber nur das Einmalige, dann guck, doch mal, wie der reagiert. Einfach mal testen. Und dieses Testen ist einfach für Menschen immer so, Darf ich das jetzt nicht umverschämen? Nein, probier es doch aus. Und wenn der sagt, du spinnst doch wohl, dann sagst du, ja, was hättest du?

dann? bezahlt? Dann fragst du, dann geh ihm aus, weil vielleicht hast du den so oder so verloren. Also sei mit ihm sehr ähnlich. Aber Pricing ist wirklich eine Evaluierung, die man immer wieder mit den Kunden machen muss.

Joël Kaczmarek: Ich habe von einem Bekannten gehört, Der sollte den Vorstand einer Fluggesellschaft mal zu einem digital kompakt briefen, den Sachen erklären. Und dann haben Sie gesagt, können Sie bitte ein Angebot schicken. Ja, mache ich. Dann hat er den Angebot geschickt und er hat sich wirklich vertippt. Er hat nicht 2000, er hat 20.000 geschrieben. Und dann kam die Antwort zurück und meinte so, Oh, Mensch, Wer ist in Ordnung, wenn wir 18.000 machen und den Flug zahlen? Ja, kein Problem. Von daher glaube ich, dass du da recht. Und wenn ich jetzt nochmal an Deine Leiter denke, hast du so eine Empfehlung noch? Was würdest Du sagen, welcher Content eignet sich besonders gut, um so ein kostenloser Lead-Magnet zu sein, um in diese Leiter reinzukommen? Quasi der Unterste Tritt. Gibt es so Merkmale, wo du sagst, dieses und jenes ist besonders wertvoll?

Özkan Akkilic: Alles, was den Menschen hilft, Ängste, Probleme, also in deinem Markt. Das musst du beherrschen. Wenn du das rüberbringen kannst, super. Wir sehen gerade aktuell einen sehr, Sehr starken Trend in der KI-Implementierung. Alle reden über KI, Aber nicht jeder weiß, wie macht man das überhaupt. Und es gibt tolle Anbieter gerade, Die machen jetzt Online-Kurse, machen Coachings, Wie du KI für dich selber kreieren kannst oder vielleicht in dein Unternehmen einbringen, kannst. Eine absolut tolle Nische, gerade, die funktioniert super. Jetzt zum Beispiel in deinem Fall, wenn du jetzt sagst, Ich benutze auch schon KI und ich will dir mal zeigen, Wie ein Podcast mit KI arbeitet, hast du schon einen Riesen Mehrwert.

Joël Kaczmarek: Interesting. Und jetzt ist ja die große Schwierigkeit, du hast vorhin von diesen Webinaren, erzählt, WO 700, 800, 900 Leute drin sind. Wie findest du die Leute, die überhaupt auf dein Webinar aufmerksam werden? Weil alle, die ich immer so sage, ja, über 200 kommen wir nie. Ich finde 200 Leute auch schon sportlich. Ja, ja,

Özkan Akkilic: absolut.

Joël Kaczmarek: Kriegst du das erstmal hin?

Özkan Akkilic: Ja, ja, Du brauchst halt... Diese Leads, vorher schon. Du kannst ja nicht sagen, Ich mache jetzt mal ein Webinar und hoffe mal, dass aus der Luft 300 Leute reinkommen. Das ist auf keinen Fall. Aber man kann das auch. Step-by-Step machen. Also wichtig ist, erstmal die Leads zu generieren. Woher hole ich die? Vielleicht hast du nur fünf Kunden. Heißt das, dass ich mit meinen fünf Kunden nicht in ein Webinar reingehen sollte? Natürlich. Da müssen nicht immer Hunderte von Menschen in diesem Webinar sein. Manchmal ist es auch viel, Viel sympathischer, wenn du mit fünf Leuten da drin bist und kannst eine ganz andere Relationship auffahren. Aber dieser Aufbau von deinen Leads, das braucht Zeit. So manch einer geht relativ aggressiv rein, macht Marketing, Ad Spend geht da extrem viel rein, kann man machen. Manche fangen das über Networking an, über Empfehlungen. Die fünf Leute, die du schon hast, sagst, hey, wie kriegen wir dann noch mehr Kunden rein? Dann gehen Sie vielleicht Empfehlendes, wenn Sie davon auch wirklich so Early Adopter, wirklich Fans davon sind, machen das auch. Aber das ist eine Sache, die braucht Zeit, Die geht nicht von heute auf morgen.

Joël Kaczmarek: Ja, das ist interessant, weil ich glaube, das beschäftigt ja viele, wie man eigentlich die Reichweite und das Interesse drauf kriegt, Weil gerade, was du auch eben erzählt, hast mit den Anwälten und so oder den Dachpappen. Und hier, weißt du, das ist ja super spezialisiert und ich denke jetzt gerade, wenn uns jemand zuhört, der vielleicht systemischer Coach ist, was ja sehr verbreitet gerade ist, Wie kriege ich es dahin, dass ich den Content identifiziere, der wertvoll ist oder das Wissen und den Zugang, dann noch schaffen, eine Reichweite draufzubringen, Eine Nachfrage. Ich meine, helft ihr zum Beispiel auch bei sowas? Also geht ihr hin und bringt den Leuten Traffic oder?

Özkan Akkilic: Wir sind in diesen Bereich noch nicht reingegangen. Wir haben immer gesagt, bei uns fängt die Journey an, wenn du sagst, okay, Jetzt habe ich meine Kunden und will sie monetarisieren. Das haben wir alles abgedeckt. Dass du sagst, okay, Ich brauche jetzt neue Kunden, haben wir so in dieser Art und Weise noch nicht. Aber was wir aktuell schon machen, ist, dass wir gesagt haben, okay, Wir wollen unseren Nutzern gegenseitig helfen. Also wir haben so eine Growth Academy und da machen wir immer Also jede Woche dann immer wieder Vorstellungen von den anderen Kunden, Nutzern, Damit vielleicht die anderen auch einen Mehrwert. Dadurch bekommen. Also, das ist so ein bisschen dieser Community-Gedanke, dass wir alle zusammen reinkommen und sagen, pass auf, guck mal, ich biete das an und der eine sagt dann auch, cool, das brauche ich auch.

Wir haben zum Beispiel einen, der ist Charisma-Coach. Dann hast du den anderen, der ist Social-Media-Coach. Dann hast du den anderen, der ist Rechtsanwalt. Das sind alles unterschiedliche Bereiche, und der eine hat vielleicht dort ein Problem. Also wir helfen, innerhalb der Community halt so einen Kontakt aufzubauen und vielleicht in der Monetarisierung auch dort behilflich zu sein. Nach draußen haben wir einige Sachen in der Pipeline, aber die sind noch nicht spruchreif. Aber das ist eine Sache, die muss man auf jeden Fall für sich beherrschen. Aber auch hier, Du brauchst jetzt nicht Tausende von Kunden, um überhaupt ein nachhaltiges Business zu haben. Das denken auch immer viele. Jetzt, wenn ich ein Online-Unternehmen mache oder ein digitales Business mache, da brauche ich ja mindestens 1000, 100.

000 Follower, Fans, E-Mail-Listen und So weiter. Das ist nicht korrekt. Ich sehe zum Beispiel Nutzer, Die haben vielleicht 50 Kunden und können damit aber einen sehr, sehr guten Lebensunterhalt für sich haben. Und das muss nicht immer diese ganz große Menge sein. Es kann auch eine kleine Gruppe sein.

Joël Kaczmarek: wo du relativ gut mit denen zusammenarbeiten kannst, das ist auch manchmal vollkommen ausreichend. Das ist eine sehr interessante Geschichte, die du da erzählst, Weil beim Thema wissen, denkt man natürlich so, Wissen wird mehr, wenn man es teilt, aber so nach dem Motto, wenn ich einmal dafür einen Kurs verkauft habe, sind die Leute ja auch weg. Das heißt Ja in der Logik, also, ich vermute jetzt mal hinter dem, was du gerade gesagt hast, wenn ich von 50 Leuten ein gutes Geschäft machen kann, Reden wir dann wirklich eher über diese Abo-Geschichten, die du erzählt hast, dass man schafft, die Leute in so eine Community zu kriegen und dass sie da drin stecken? Oder was ist, so der Hebel, um mit wenig Leuten gut verdienen zu können?

Özkan Akkilic: Loyalität. Wenn du die Loyalität schaffst, dann hast du ein nachhaltiges Business. Wenn du nur drauf aus bist, jemandem etwas einmal zu verkaufen und dann die Beziehung aufzugeben, Ist es kein nachhaltiges Business. Damit kannst du vielleicht mal ein paar Euros verdienen. Und das war's. Alle erfolgreichen Unternehmer. Egal, ob es im digitalen Business ist, egal, was du machst, die Kundenbindung, die Loyalität zu deinen. Kunden, Die Customer Obsession, die musst du haben. Wenn du die nicht hast, wirst du kein nachhaltiges Business haben. Immer an dem Kunden dran sein und nicht sagen, ich habe ihm jetzt was verkauft. Und that's it. Auf keinen Fall. Wenn du ihm was verkauft, hast, weiterhin für diese Person, da sein.

Wenn es jetzt in der Subscription wieder gespiegelt wird, super. Wenn es nicht da wieder gespiegelt ist, auch okay. Weil Es muss nicht immer nur Geld fließen, damit du Ihren Mehrwert generierst, sondern baue diese Kundenbindung auf. Zum Beispiel Hast du Kunden, die kommen in deine Community rein, und dann hast du da 100 Leute, die sind da. Und jetzt sagst du, ja, Die 100 Leute bezahlen mir gar nichts, also, was soll ich denn? Mit denen machen? Investierst Du nicht mehr in Sie rein oder Du begleitest Sie nicht mehr, du beantwortest nicht mehr die Fragen, weil du keine Lust hast. Dann ist es das falsche Business, was du machst, weil dann fehlt dir wiederum die Leidenschaft, dann fehlt dir dein Impact, den Du kreieren möchtest, weil der ist dann verschwunden.

Und dann wirst du diese 100 Leute, die du hast, wirst du verlieren. Aber was ist, wenn Du jetzt diese 100 Leute die ganze Zeit unterstützt, Deine Loyalität zeigst, Sie in Ihren Problemen unterstützt? Wird mindestens einer, von denen Mal aufstehen und sagen, boah, voll cool. Und wird vielleicht einen anderen reinholen, der dann dir vielleicht ein ganz anderes Netzwerk eröffnet. Du weißt nie, wer dahinter ist. Bei uns, auch im Unternehmen sage ich, du darfst niemals den Kunden an dem Umsatz oder an den Dingen, die er macht, bewerten. Das ist absolut gefährlich und ist überhaupt nicht gut. Wir hatten zum Beispiel einen Nutzer, der hat wirklich nicht viel Umsatz gemacht, Ja, ganz wenig. Und der hat gesagt, Oh, ist toll, was ihr macht und so weiter.

Und dann habe ich gesagt, ja, was der mir sagt, der macht ja gar nichts. So würde man denken, normalerweise. Aber weißt du, was passiert, ist? Dieser Eine Nutzer hat uns so eine Tür aufgemacht. Mit komplett neuen Business-Modellen, die wir uns gar nicht bewusst waren. Er hat das uns gesagt. Dieser Nutzer hat es uns gesagt. Und dadurch konnten wir unsere Plattform ganz anders skalieren. Dieser eine Nutzer. Und wo du denkst, naja, der hat doch, der kreiert doch für mich keinen Umsatz, Der nimmt nur meine Zeit in Anspruch. Das ist der falsche Weg. Heutzutage ist Human-to-Human-Beziehung. Absolut relevant. Und wenn Du diese Human-to-Human Relationship eliminierst, wirst Du kein nachhaltiges Business haben.

Und es ist nicht immer alles. Geld. Es ist auch wirklich diese zwischenmenschliche Beziehung, Weil wenn wir jetzt beide eine zwischenmenschliche Beziehung haben, wenn wir guten Kontakt haben, wirst du wahrscheinlich irgendjemanden, da draußen sagen, boah, sprich mal mit Özkan. Das scheint ein ganz cooler Typ zu sein. Vielleicht kann der dir helfen. Würdest du machen. Wenn ich jetzt keine Beziehung mit dir habe, würdest du es nicht machen. Also ist mein Investment immer in die Menschen, ist in meine Beziehung. Und wenn daraus noch ein monetäres Resultat daraus kommt, super, weil dann kann ich zumindest meine Kosten ein bisschen decken. usw. Aber diese Beziehung ist die nachhaltigste, die man überhaupt im Business haben kann.

Joël Kaczmarek: Du hast vorhin, was erzählt, Da habe ich so ein bisschen gedacht, ob da vielleicht auch was an Geschäft drinsteckt, wenn man sowas macht mit digitalen Inhalten. Und zwar habe ich mich gefragt, ob Kunden sich gerne auch untereinander austauschen. Weil es gibt ja immer so mal dieses Prinzip von den anonymen Alkoholikern. Ich habe das immer in so Filmen gesehen, wo man gedacht hat, Warum soll man da sitzen wollen und sich anhören, Wie scheiße es anderen Leuten geht und selber erzählen, was einem gerade beschissen geht. Und dann sagt du irgendwann mal zu mir, ja, naja, Das ist einfach ein verbindendes Gefühl, wenn Du weißt, Andere Leute haben die gleichen Probleme wie du. Und ich habe gerade so auch darüber nachgedacht, als du. meintest, hier diese High-Price-Geschichten mit verkauft. Eine Stunde für 2000 Euro, ob man die Stunde nicht für 2000 Euro an drei Leute verkaufen sollte, macht 6000 damit. Und dann denken die natürlich so, hä, aber warte mal, Dann habe ich ja nur 20 Minuten von dem Joël Anstatt 60. Naja, aber du hast halt zwei andere noch mit drin, wo du auch merkst, die haben dieselben Probleme, du kannst auch nochmal was nachhaken, du lernst vielleicht aus dessen Case, was, was du noch gar nicht aus dem Schirm hast. Kommt Sowas an? Funktioniert das so oder ist das so, habe ich mir das gerade nur zusammen gemalt?

Özkan Akkilic: 100%ig funktioniert das. Und in der heutigen Zeit ist es umso wichtiger geworden. Was wir sehen, ist, Die Events, die gerade passieren, Die werden extrem... Angesagter. Und es wird immer mehr. Warum? Weil du hast Challenges und du willst, die mit jemandem Teilen und deren Feedback auch bekommen. Es geht natürlich erstmal darum zu sehen, okay, ich bin nicht alleine auf dieser Welt mit diesem Problem, ja, Aber aus diesen Gesprächen kommen auch wiederum Inputs, was die anderen vielleicht schon gut gemacht haben, was du noch nicht kanntest und kannst dir dadurch auch. Bedeutet, wenn du jetzt drei Leute da drin hast und du hast von allen drei eine Summe erhalten, heißt das nicht, dass derjenige sagt, ja, die anderen haben ja auch bezahlt, was ist denn das?

Auf diese Idee kommt keiner, weil es kommt. Immer auf das Ergebnis und auf den Impact, den ich aus diesen Gesprächen herausbekomme. Das ist das Relevante. Und ob derjenige auch bezahlt hat und einen Impact kreiert, hat, Das interessiert keinen. Deswegen ist dieses Format absolut gerade angesagt und wir sehen das bei uns auch. Wir machen jetzt selber auch, so Masterminds, Roundtables und so weiter. Und das sind alles erfolgreiche Unternehmer, die da hinkommen. Alle erfolgreich. Und dann sitzt du, mit denen am Tisch und sagst, sag mal, Was ist denn dein Problem? Und dann hörst du plötzlich, der hat die gleichen Probleme wie ich. Und keiner hat darüber gesprochen, Weil diese erfolgreichen Unternehmer wollen ja auch nicht nach draußen unbedingt ihre Schwächen zeigen.

Das ist auch so ein bisschen eine falsche Einstellung, Aber sie machen das nicht. So, Aber wenn ich jetzt mit dir zusammen bin und wir sind auf dem gleichen Level. Und ich sage dir, du, Joël, ich habe hier ein Problem. Und du sagst, ja, Özkan, Ich habe auch ein Problem. Und wie löst du das? Ich habe keine Ahnung. Was wollen wir machen? Wer könnte uns dann helfen? Dann... Kommt eine ganz andere Dynamik und die ist absolut relevant.

Joël Kaczmarek: Wie ist es mit so? WhatsApp-Gruppen, Telegram-Channels? Es ist ja auch sowas, was ganz beliebt ist bei Creatoren, Dass man sagt, das ist quasi so in der Leiter eins der Produkte, Was vielleicht vor dem One-on-One oder dem One-on-a-Few geht. Performt sowas? Was ist wichtig, wenn ich sowas mache? Ja, viele, Viele Nutzer machen das. Viele nutzen auch Telegram.

Özkan Akkilic: Einmal aus... Datenschutztechnische Sachen, Aber auch von der Funktionalität her. Und die sagen, hey, die ist voll cool, Ich bin dann da und kann mit den Kunden sprechen und so weiter und so fort. Ist es etwas, wo du dein Business damit skalieren kannst? In gewisser Weise. Also bis zum gewissen Grad. ja, aber das geht eher um die Interaktivität mit den Kunden. Aber dadurch generierst du jetzt keine riesengroßen Umsätze, weil du Pitzt ja, dann irgendwas in diesem Telegram-Channel oder was auch immer. Das ist ja ein Page, den du dann machst und dann muss ja daraus eine Aktion folgen. Das heißt, das wird von vielen Nutzern, also viele schwören darauf, dass sie sagen, das ist ein richtig toller Channel für mich, und ich sehe das auch, weil was der nächste Schritt davon ist, dass du sagst, okay, Ich möchte gerne diesen Channel ownen und möchte den gerne in einen anderen Kontext reinpacken. Weil dort bist du so ein bisschen limitiert und dann gibst du Möglichkeiten, dass Du sagst, okay, Ich kreiere jetzt eine Community und bringe diese Leute jetzt in eine Community. Was passiert in der Community? In der Community ist es dann unter deiner Kontrolle. Das ist dann nicht mehr ein eigenes

Joël Kaczmarek: System, sondern es ist dein System und kannst dann dort Vielleicht ganz andere. Usabilities, Upsells, Produkte zeigen. Das kannst du in einem ganz anderen Format machen. Was ist denn bei Communities wichtig? Weil ich hätte sowas auch gedacht, dass ich halt sowas schaffe, habe da einen Ort, wo die Leute Fragen stellen können, man kann da drauf eingehen, man kann sich da gegenseitig helfen. Weiß ich nicht, In meinem Segment wäre es ja zum Beispiel so, Ich könnte einen Kanal machen, Da bieten die Leute an, dass man sich gegenseitig Kommentare auf seine Podcast schreibt Oder so. Ja, dann hast du da. Mehr Traktionen drauf, Die Interaktionen gehen hoch und so weiter. Also funktionieren Communities so oder was würdest du sagen, ist der wichtige Hebel, wenn ich sowas ausbaue als ein digitales Produkt?

Özkan Akkilic: BSD ist in unterschiedlichen Stufen. Wenn man über Community redet, denkt man immer an Dinge wie, Da muss Engagement da sein, da muss Content sein, Da müssen die Leute miteinander reden und so weiter. Da brauchst du eine kritische Masse. Wenn du das nur mit fünf Leuten machst, wird es relativ schnell still werden. Das heißt, da passiert keine Interaktion. Du hast nicht Zeit, da jeden Tag reinzugehen und zu sagen, hey, toll, guck mal hier. Das wird abflachen. Und die fünf Leute, die da sind, Die werden auch sagen, naja, hier passiert ja gar nichts. Es sind ja nur noch fünf Leute. Ist ja voll blöd. Das macht keinen Sinn. Du musst eine kritische Masse haben, um in dieser klassischen Art und Weise von Community zu denken.

Aber was ich vorschlage, ist, kommuniziere es nicht als Community. Nutze die gleiche Technologie oder nutze das gleiche Format. Aber kommuniziere es nicht als Community, sondern sage, das ist jetzt unser Engagement Room. Wir beide können jetzt da miteinander uns unterhalten. Dann kreiere für den einen eigenständigen Raum, für diesen Kunden und sag, Wir interagieren damit. Du kannst es sogar schon vorab als Deal Room nehmen. Bedeutet, wenn du jetzt jemandem sagst, Pass auf, ich will mit dir zusammenarbeiten, cool, das ist mein Angebot, ja, das gefällt mir nicht, Hier ist eine PDF und das kannst du alles in diesem Room machen. Das heißt, du hast ihn schon mal in ein Environment gebracht, wo dieser Kunde schon da ist.

Und da sagst du nicht, das ist eine Community. Du sagst nur, das ist halt unser Engagement. Das ist der Bereich, wo wir uns austauschen. Und das machst du mit deinen Fünf Kunden. Jeder, von denen. Und der eine weiß von dem anderen erstmal gar nichts. Ist egal. Das ist gar nicht relevant. Wenn du siehst, dass da ein Netzwerk-Value passieren kann, kannst du das in jeder Zeit einschalten. Aber solange du das nicht siehst, lass es. So, und dann fängst du an. Und dann hast du erstmal diesen Kunden da drinnen. Da kannst du ihm neue Produkte anbieten. Du kannst ihn über E-Mail kontaktieren. Du kannst ihn über Social Media kontaktieren. Du kannst ihn über WhatsApp, Telegram kontaktieren. Du kannst ihn aber auch über diesen Channel kontaktieren.

So, du hast jetzt einen zusätzlichen Channel aufgebaut, wo du mit diesem Kunden in Kontakt treten kannst. So, und dann pflegst du das. Und dann guckst du. Wenn du sagst, das passt mir gar nicht, kannst du auch wieder aufhören. Das ist doch egal. Weil der war ja nur ein Engagement-Room. Und wenn da kein Engagement ist, dann brauchst du den Ja nicht mehr. Und das machst du mit jedem Kunden einzeln. Und dann nehmen wir mal an, dann hast du plötzlich 100 solcher Kunden. Und du sagst, das wäre jetzt interessant, mal, die zusammen zu vernetzen. Dann machst du es einfach nur auf. Und sagst, So mein Lieber, guck, mal, Ich habe jetzt eine Community. Und das Tolle ist, Du bist da schon sogar drin. Und dann hast du die dann drin.

Und dann kannst du dann anfangen, dort in der klassischen Art und Weise, wie man Community denkt. anfangen, das zu machen. Weil viele sagen, ja, ich möchte gerne Community aufbauen, ich lade meine Kunden. ein, sind fünf bis zehn Leute da, Nach zwei Monaten ist diese Community tot. Da passiert gar nichts mehr. Und jeder, der auf diese Community dann irgendwann mal reinkommt. Und sagt, ja, Diese Community existiert bereits seit einem Jahr. Und du guckst, da sind zehn Mitglieder und du guckst, wann der letzte Post oder der letzte Engagement war, der sagt, das ist tot. Also jeder neue Kunde, der reinkommt, der sagt, das ist nicht in Ordnung. Deswegen brauchst du diese kritische Masse. Aber diese kritische Masse vorab schon mal mit den Einzelnen schon mal beginnen.

Joël Kaczmarek: Ich verstehe, du heizt sozusagen den Ofen schon an.

Özkan Akkilic: Absolut.

Joël Kaczmarek: Bevor du ihn erst aufmachst. Ja, verstehe. Gut, vielleicht mal. Abschließende Frage zu den Kassikern. Was würdest Du sagen, sind, so die drei größten Fehler, Die Leute typischerweise machen, wenn Sie sich um digitale Produkte bemühen? Und was siehst du dem gegenüber als die drei wichtigsten Hausaufgaben?

Özkan Akkilic: Also die Fehler sind, dass Sie erstmal in ihrem... Produkt Manchmal den Mehrwert verlieren. Das Zweite ist, dass sie nicht an dieser Kunden-Retention arbeiten. Und das Dritte ist, dass sie nicht kontinuierlich an neuen Produkten arbeiten. Daran arbeiten und an die Kunden weitergehen. Das sind die drei größten. Was ich unseren Kunden auch sage, was Sie nicht fälschlicherweise denken sollen, ist, Ich brauche jetzt das Tool, ich brauche jetzt das Tool, ich muss jetzt das machen, ich muss jetzt dahin gehen, Das ist ein kompletter Stressfaktor, den ich bei den Kunden sehe. Und er ist jetzt gerade in den letzten zwei Jahren nochmal größer geworden. Wir hatten ja schon vor fünf Jahren Schwierigkeiten.

Da war ja auch alles sehr, sehr fragmentiert, und heute ist es noch, noch fragmentierter. Und man ist so ein bisschen lost, Dann fängt man an, dort überall irgendwelche Sachen, sich anzuschauen. Aber die Zeit, die man da reinsteckt, in die einzelnen Tools und so weiter, Das ist nicht vergleichbar mit den Kosten. Und mein Ratschlag ist, immer zu schauen, was ist der Value, den ich kreiere und was sollte ich... In der Auswahl der Plattformen, Tools, whatever, Was will ich damit überhaupt erreichen? Ich habe Kunden, die sagen, ihr seid viel zu teuer. Das ist immer für mich ein Zeichen dafür, dass der Value nicht gesehen wurde. Ich kritisiere nicht den Kunden, ich kritisiere mich selbst. Ich sage, nein, wir haben unserem Kunden nicht den Mehrwert zeigen können, den es braucht.

So, Und daran müssen wir arbeiten. Aber was ich dann sage, ist, Du guckst jetzt auf deine Kosten, und du sagst, ja, Ich habe jetzt so viel Kosten und ich sage, du achtest jetzt gerade zu sehr. Und deswegen würde ich sagen, das sollte man langsam auch aus dem Kopf ein bisschen, ja, das Level ein bisschen anpassen. Bedeutet, Wenn du Kosten hast, Schau doch mal, welchen Leverage du kreieren möchtest. Was ist, wenn ich dir sage, Du kannst 20% mehr Umsatz generieren, wenn du das, das, das machst? Hat das nicht auch eine tolle Bedeutung, als wenn du nur auf deine Kostseite guckst? Und wenn die Leute Zeit haben, dann gucken Sie immer nur auf diese verschiedenen Dinge. Und das ist für mich etwas, wo ich sage, investiere deine Zeit nicht da rein, sondern investiere deine Zeit in dein Produkt, um es weiter nach vorne zu bringen.

Joël Kaczmarek: Und die drei Hausaufgaben, Also war das sozusagen die Hausaufgabe, die du dachtest?

Özkan Akkilic: Hausaufgabe 1, Guck erstmal dahin, Wie kann ich mein Produkt... skalieren. Was brauche ich dafür? Und nicht wie auf jeden Trend drauf springen, der gerade passiert. Hausaufgabe 1. Fokussiere Dich erstmal da drauf. Zweitens, mach sofort Interviews, Calls mit deinen Kunden und frag sie, ob Sie glücklich sind, wie Sie glücklich sind und was Sie sich eventuell wünschen würden. Und die Dritte ist dann, Fang, sofort an, neue Produkte zu kreieren. Und sie mit diesen Hinweisen umzusetzen.

Joël Kaczmarek: Also, es kann es so beleidigen, ich muss hier sehr laut rausschmeißen, weil ich habe jetzt richtig Lust, hier was zu bauen, digital. Danke, dass du mich da an die Hand genommen hast und spannend ist, mal so zu lernen. Und ich glaube, ich verstehe, worum, es geht. Diesen Engagement-Faktor, Den Leuten bei der Implementierung helfen, Beziehungen, bauen, Vielleicht ist das so ein bisschen das Schlagwort auch gewesen. Danke dir. Ich danke dir.

Joël Kaczmarek: Wow, das war ein inspirierendes Gespräch, oder? Denk dran, Abonnier den Podcast unbedingt, damit Du keine Episode verpasst. Und teile ihn auch total gerne mit deinen Freunden oder Kollegen. Bis zum nächsten Mal. Bleib inspiriert und neugierig. Dein Joël.

Automatisch erstellt und redaktionell nicht durchgesehen – vereinzelte Fehler sind möglich.

Cover des Podcasts digital kompakt

Abonnieren

Keine Folge verpassen

Jeden Montag, Mittwoch und Freitag eine neue Folge – abonniere da, wo du ohnehin hörst.