Cover der Folge „Zeitenwende: Welche Disruptionsgesetze gelten noch?“

Zeitenwende: Welche Disruptionsgesetze gelten noch?

6. März 2023, mit Boris Lokschin und Joël Kaczmarek

Joëls Learnings

  1. \- HRes war ein Arbeitnehmermarkt, was sich nun wieder ausbalanciert wieder, das Angebot im Markt ist wieder größer und Arbeitgeber müssen das Einfordern von Performance und Business Outcome evtl. sogar wieder erlernen
  2. \- Overhiringtrotz langer Planungsphasen hat der Überfluss an Kapital dazu geführt, dass oft das Hirn ausgeschaltet und viel mit Geld erschlagen wurde, weshalb nun "Work smarter" und prozessuales Denken erforderlich sind
  3. \- Capacity vs. Capabilityes wurde viel mit Blick auf Kapazitäten statt Fähigkeiten eingestellt und hier müssen sich Unternehmen nun dringend wandeln und eine Capacity-Kultur wiederbeleben und die entsprechenden Prozesse bauen
  4. \- Die digitalen Methodiken (kein Wasserfall, MVPs, Portfolio-Strategien an Wetten usw.) haben sich sogar verschärft, allerdings müssen nun die Wetten smarter und nach anderen Parametern (Entry und Exit Criteria, ROI-Effekte, Durchschlagskraft für weitere Wetten usw.) platziert werden
  5. \- von Output zu Outcomeperformance-orientiert denkende Mitarbeitende, welche Prozesse und Tools beherrschen, sind rar gesät (da dies in den letzten Jahren nicht praktiziert wurde), weshalb nun durch das Team gegangen werden muss, weil die falschen Leute sonst wiederum die falschen rekrutieren und man an Wettbewerbsfähigkeit verliert
  6. \- Stellhebelman exekutiert nicht mehr auf den verrückten Wachstumsplänen, nun geht es um das Asssessment von Skill Gaps, denn die Chancen bei Innovationen wie KI sind noch sehr groß, schließen sich aber schnell und die Leute, die auf diese Reise Lust haben, gilt es zu identifizieren
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