Dirk Zöllner: Musizieren von der DDR bis heute

17. Februar 2021, mit Joël KaczmarekSebastian Krumbiegel


Teaser

Zelebrierte Naivität als Überlebenskunst: Dirk Zöllner und Sebastian Krumbiegel blicken zurück auf geteilte Bühnen in Leipzig, DDR-Kontrollstrukturen und das Auf und Ab zwischen Popstar-Applaus und privatem Zweifel. Zwischen Nostalgie, Anpassungsdruck und digitaler Vereinsamung bleibt die Frage: Wie bleibt Kunst authentisch, wenn Selbstzweifel, Suchtdruck und Filterblasen die Regeln vorgeben? Eine Folge über Wandel, Fallstricke und das mutige Suchen nach echtem Kontakt.


Score Cards

  • 80%
    Praxisbezug
    Praxisintensiv
  • 40%
    Wissenslevel
    Fortgeschritten
  • 60%
    Zeitlosigkeit
    Langlebig

Zielgruppe

  • Startup
  • KMU
  • Corporate

Du erfährst...

…wie Dirk Zöllner und Sebastian Krumbiegel ihre musikalische Reise in der DDR starteten. …wie Künstler*innen in der digitalen Ära kreativ ihre Kunst vermarkten. …warum Applaus und Anerkennung für Künstler*innen wie eine Droge wirken.

Kapitel

(00:00:00) Vorstellung und Einführung ins Thema (00:04:58) Eine Kindheit in Ostberlin mit russischen Freunden (00:10:30) Wie hat Dirk zu seiner Kunst gefunden? (00:13:29) Politische Kontrolle von DDR-Musik (00:19:26) Das Privileg des Musikers in der DDR (00:23:35) Wie haben "Die Zöllner" mit zur Geburtsstunde von "Die Prinzen" beigetragen? (00:26:07) Der Erfolg und die ständige Sucht nach dem Applaus (00:37:29) Die Schwierigkeiten von Kommunikation in den sozialen Medien (00:48:49) Ein kleiner Exkurs in die Rassismus-Debatte (00:54:47) Wie nutzt Dirk Zöllner die digitalen Medien für seine Kunst? (01:02:19) Wie verdient Dirk sein Geld in dieser besonderen Zeit? (01:03:30) Warum hat Dirk keinen Lebensplan?