
Nervensystem regulieren 1: So steuerst du dich über die Atmung | Luise Walther

Joëls Learnings
- Regulieren statt beruhigenDer Sympathikus ist nicht der Böse und der Parasympathikus nicht der Gute. Es geht um die Fähigkeit, zwischen beiden Zuständen sauber zu wechseln – je nachdem, was der Moment braucht.
- Drei Regeln reichenDurch die Nase ein- und ausatmen, Zunge in neutraler Position oben am Gaumen – und dann bewusst entscheiden: Fokus auf die Einatmung aktiviert, Fokus auf die Ausatmung beruhigt.
- Faustatmung als Werkzeug für unterwegsFaust vor den Mund, die Lochgröße bestimmt den Widerstand. Nase ein und über die Faust aus heißt runterfahren, über die Faust ein und durch die Nase aus heißt aktivieren.
- Es gibt keine falsche Atmung„Wenn man falsch atmet, ist man tot." Atmung ist dynamisch und passt sich an. Wer sie schulen will, legt eine Hand auf den Brustkorb, eine auf den Bauch und wechselt nach ein paar Atemzügen.
- Atmung wirkt direkt aufs autonome NervensystemBlutdruck und Herzratenvariabilität reagieren messbar. Deshalb ist die Atmung das schnellste Stellrad, das du immer dabei hast.
