Rosinenübung

Die Rosinenübung ist eine klassische Achtsamkeitsübung, bei der eine einzelne Rosine über mehrere Minuten hinweg betrachtet, ertastet, gerochen und schließlich sehr langsam gegessen wird. Ziel ist nicht die Rosine selbst, sondern die Erfahrung, wie viel Wahrnehmung in einem alltäglichen Vorgang steckt, der sonst nebenbei abläuft. Sie wird häufig als Einstiegsübung in Achtsamkeitskursen genutzt, weil sie ohne Vorkenntnisse und in wenigen Minuten funktioniert.

BeispielIn einem Kurs bekommen die Teilnehmenden je eine Rosine und nehmen sich fünf Minuten Zeit, sie erst zu betrachten und zwischen den Fingern zu drehen, bevor sie sie in den Mund nehmen – vielen fällt dabei zum ersten Mal auf, wie stark der Geschmack ist.

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