Concession-Modell

Beim Concession-Modell überlässt ein Handelshaus einer Marke eine Fläche in seinem Geschäft, die diese eigenverantwortlich bespielt und mit eigenem Personal betreibt. Die Ware bleibt im Eigentum der Marke, das Kaufhaus erhält einen prozentualen Anteil am dort erzielten Umsatz. Für den Handel sinkt damit das Risiko von Fehleinkäufen und Lagerkosten, während die Marke die Kontrolle über Sortiment und Auftritt behält.

BeispielEin Luxuskaufhaus vergibt im Erdgeschoss eine Fläche an ein Modelabel, das dort seine eigene Einrichtung aufbaut und eigene Verkäufer:innen einsetzt. Das Kaufhaus stellt Fläche, Kundenfrequenz und Infrastruktur und behält rund 30 Prozent des Umsatzes ein.

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