
Vibe Coding mit Claude Code: So programmierst du mit KI – ohne Entwickler zu sein
Transkript
Hamid Hosseini: Also Die deutsche Sprache wird auf einmal zur Programmiersprache.
Joël Kaczmarek: Diese ganzen IT-Rollen, Die werden halt da einmal voll massakriert.
Hamid Hosseini: So Monate werden zu Tage und Wochen werden zu Stunden. Weil wenn ihr immer sagt, KI kann nichts, das ist wirklich brandgefährliche Aussage.
Joël Kaczmarek: High Five, Leute Hier ist Joël und ihr wisst, Am Money Monday rede ich super gerne über Wachstum im Business. Und da ist ja KI, einer der zentralen Hebel. Und vielleicht bist du über das Wort... Vibe-Coding auch schon mal gestolpert. Oder machst es schon sehr aktiv. Weil ich habe mir gedacht, das ist was, programmieren mit KI, Was glaube ich für viele Leute? Relevant wird, wo es aber auch mir, der irgendwie tief drin ist, so ein bisschen schwer, den ersten Schritt zu machen. So, Und ich habe aber einen netten Menschen an meiner Seite, der mir dabei immer hilft, weil er ist. Der Ultra-Pro in Sachen Künstliche Intelligenz. Das ist der Liebe. Hamid Hosseini. Hamid ist der Gründer und CEO von EcoDynamics.
Das ist im Prinzip eine KI-Beratung, kann man sagen. Die machen auch Schulungen, Die setzen auch selber Dinge um. Mit KI. Und er hat einen extrem geilen Background, weil er war am MIT, Er war bei Y Combinator, Er ist Lecturer an der WHU, an der LMU. Also Der Junge versteht sein Handwerk, und der ist dann immer so gnädig mit mir. Und sagt, komm, wir machen mal eine Session, setzen uns hin. Und das habe ich mir gedacht, ist doch total geil, hier mal nachzuzeichnen, dass wir euch mit draußen an die Hand nehmen und euch mal zeigen, okay, was haben wir gemacht, was waren so meine Erfahrungen und Learnings, die ich als Laie hatte? Und was ist so das Pro-Knowledge, Was Hamid mit einbringt. Das heißt, wenn Ihr jetzt zum Beispiel gerade mal in dieser Sekunde auf digitalkompakt geht, dann seht ihr mein erstes Ergebnis.
Die habe ich komplett gevibe-coded, diese Seite. Und ich finde, die ist ziemlich geil, ehrlich gesagt. Mit irgendwie bilingual, mit verschachtelten Informationen und, Also das ist sozusagen ein Live-Objekt. Das heißt, Auf diesem Qualitätsstand möchten wir euch gerne auch versetzen und helfen, das zu können. Und wir werden halt genau darüber mal reden, was so die Dinge sind, die man wissen sollte, wenn man mit KI programmieren will. So, aber nicht lang schnacken, Kopf in den Nacken. LIEBER Hamid, schön, dass Du da bist. Lass uns loslegen. Moin, moin.
Hamid Hosseini: Moin, moin. Ja, ich freue mich.
Joël Kaczmarek: Ja, ich auch. Das macht ja wirklich Spaß, weil du hast ja auch ein sehr... Und prätentiösen Zugang. Also du bist immer ehrlich, was funktioniert und was nicht. Und vielleicht kannst du uns ja mal am Anfang abholen, dass wir vielleicht mal beginnen mit, hey, was genau ist denn eigentlich? Vibe-Coding? Wie darf ich das verstehen?
Hamid Hosseini: Genau, also viele Zuhörerinnen oder auch Zuschauerinnen haben bestimmt ja auch mitbekommen, Es gab ja Lovable. Mit Lovable konnte man ja relativ schnell Applikationen oder Anwendungen mit der natürlichen Sprache erstellen. Die haben ja so den Vorstoß gemacht, Aber da gab es ja schon von OpenAI, Codex und auch Anthropic bereits. Coding-Modelle. Die Chinesen haben da mittlerweile auch sehr, sehr gute Modelle aufgebaut. Im Grunde genommen ist Vibe-Coding ja nichts anderes, dass du mit der natürlichen Sprache deine Absicht erklärst. Und ein Modell ist dann in der Lage zu verstehen, was Du eigentlich vorhast. Und entweder machst du es sehr speziell oder spezifisch, Dann kann das Modell auch das sehr gut nachvollziehen, was du eigentlich vorhast und erstellt dann die Anwendung. Und entweder, oder es ist rundherum stehen, vielleicht auch ein bisschen allgemeiner, Dann bekommst du Rückfragen oder... Das Modell interpretiert einfach und baut dir eine Applikation, damit bist du glücklich oder auch nicht. Und dann ist natürlich die Frage, wie führt man das Ganze in den Betrieb, Aber da kommen wir ja später zu. Also im Grunde genommen mit der natürlichen Sprache, also die deutsche Sprache, wird auf einmal zur Programmiersprache. Das heißt also, Die Applikationsentwicklung wird mehr oder weniger demokratisiert.
Joël Kaczmarek: Und mit welcher Software würdest du empfehlen? Coding Quasi am besten eigentlich gerade umsetzbar? Also ist es immer noch so ein lovable Case oder ist Claude Code, der eine Ort, wo ich hingehen sollte? Gibt es im OpenAI-Universum was? Also, was ist so das beste Tool dafür?
Hamid Hosseini: Also ich denke, das ist erstens natürlich immer so eine individuelle, Subjektive Geschichte, weil unterhalte ich vielleicht mit 10, 20 Expertinnen oder Experten, Die werden halt sagen, so, Ich höre auf Cursor oder ich mache das lieber mit GitHub oder Copilot, oder ich liebe Google. Codex oder manche sagen auch Mit Gemini, Qwen oder sonstige Modelle machen Sie es am liebsten. Ich kann halt zumindest aus unserer Erfahrung, Weil wir uns ja jetzt ein halbes Jahr eher so dazu gar nicht gemeldet oder auch keine Poster zu erstellen, Weil wir Erfahrungen sammeln wollten, mit den Kunden auch oder mit den Klientinnen. Und erst dann haben wir gedacht, okay, jetzt trauen wir uns damit rauszugehen. Und aus meiner Sicht eigentlich Claude Code hat das beste Ökosystem, HAT Und... Sehr viele, vor allem auch Backend, also auch serverbezogene Technologien da drin, bietet eine Menge Menge an sogenannten SKIlls und Plugins, wo man gewisse Fähigkeiten oder auch vorgefertigte Module bekommt. Und das ist etwas, was wir am liebsten einsetzen. Aber es ist natürlich auch völlig okay, wenn andere sagen, ja, Aber ich brauche meine Entwicklungsumgebung und ich will halt den Code noch riechen und anfassen. Oder so. Dann ist es auch völlig okay, Aber wir empfehlen wirklich Claude Code und idealerweise entweder in Terminal oder Halt in der Entwicklungsumgebung.
Joël Kaczmarek: Und ich meine, da sind wir schon an einem spannenden Punkt, weil ich möchte ja gerade auch dieses Thema Claude Code und Vibe-Coding für Menschen nahe bringen. Die so wie ich, also. Ich hatte auch Informatik in der Schule und habe so ein halbes Verständnis, Wenn hier und links und rechts mal was passiert. Aber wenn der richtige Fachtalk losgeht, dann bin ich ja halt draus. So und ich möchte gerne Menschen ermöglichen, wenn es denen genauso geht, dass die so handlungsfähig werden. Und wir können ja mal so ein Stück weit erzählen, wie das bei uns sozusagen angefangen hat. Und dann musst du mal die Gründe dafür sagen, warum wir das so gemacht haben. Weil ich kann so halbwegs den Pfad sagen.
Also Ausgangspunkt war, Ich hatte meine digitalkompakt Und weil wir das Thema ein bisschen ausgerichtet haben, war die nicht mehr aktuell. Und dann habe ich gleichzeitig gesagt, okay, ich möchte auch gerne einen Kurs bauen. Ich möchte anderen Menschen gerne beibringen, wie man Podcast macht. Das ist ja mein Geschäft. Und dann sind ich halt losgestartet und es waren so ein bisschen parallele Stränge, Die aufkamen. Das heißt, ich habe mich zuerst ganz viel in dieser Kursumgebung bewegt. Ich habe im Prinzip, ich weiß nicht, wie es dir so geht, aber ich habe festgestellt, wenn du einmal drin bist, dann fängst du auf einmal an, alles zu hinterfragen. Also, ich habe so, eigentlich wollte ich nur einen Kurs bauen, nur einen Inhalt.
Habe gedacht, ah, okay, cool, Ich habe eine Plattform gefunden, auf der mache ich das. Und dann habe ich gedacht, ey, Diese Plattform, Die ist, so Scheiße, anstrengend, die ist so kompliziert, das gefällt mir nicht, das mache ich selber. Und dann habe ich so reverse-engineert alles neu gebaut. Das heißt, Das Erste, was ich gemacht habe, war, Ich habe eine Kursplattform gebaut. Also Ich habe den Ort, wo der Kurs stattfindet, gar nicht den Inhalt, sondern die Plattform hingesetzt. Dann habe ich gemerkt, okay, jetzt willst du den Inhalt machen. Habe gemerkt, oh, verdammt, Ich brauche sechs bis acht Wochen, bis ich hier immer so eine Workbooks habe. Dann habe ich gesagt, okay, dann mache ich jetzt eine Content-Fabrik.
Also habe ich angefangen, mir irgendwie ein Content zu bauen. Wie muss so ein Workbook gestaltet sein? Dann habe ich gedacht, ach, verdammt, das reicht auch nicht. Ich bin mal weiter zurückgegangen und habe gemerkt, ich habe gemerkt, du musst erst ein Manuskript haben. Ein Manuskript überführst du in einen Kurs oder ein Workbook. Ein Workbook in einen Kurs. Der Kurs kommt dann auf die Seite. Für ein Manuskript brauche ich aber erst mal eine Gliederung. Und so bin ich immer weiter rückwärts gegangen. Und dann war es wirklich relativ aktionistisch, dass ich gemerkt habe, alles klar, die Webseite, Das geht nicht mehr. Das kannst du den Leuten nicht mehr zumuten. Und um den Menschen daraus mal ein Gefühl zu geben, Ich habe in einer Woche, was ja wirklich nicht viel ist, Ich habe in einer Woche das komplette, bestehende Design, was eine professionelle Agentur gemacht hat, für, Ich schätze, 70.
,000 Euro. Und wo ein richtig kompetentes IT-Dem hinter saß, Das ist gebaut und habe ich in einer Woche nachgebaut und erweitert. Das heißt, alles, was nicht funktioniert, hat, funktioniert jetzt auf einmal wieder. Es ist sauschnell, es ist SEO-optimiert, Ich habe die ganzen Klickwege optimiert. Mit einem halben Tag habe ich komplett Bilingual eingeführt, also, dass auf einmal alles auf Englisch ist. Das ist sozusagen, so das Universum. So, jetzt kommen wir in deine Sparte zurück. Setup, Weil du bist ja mit mir hingegangen und ich möchte ja gerne mal anfangen. Ganz banal, du hast ja gerade gesagt, am liebsten betreibe ich CodeCloud. Code in Terminal oder in einer Entwicklungsumgebung. Und ich erinnere mich noch sehr genau bei unserem ungefähr dritten Telefonat zum Thema Vibe-Coding Hast Du gesagt, Joël, was machst Du da für einen Mist?
Du hast hier ein Geil aufgesetztes Claude Code, dazu gleich mehr, Und dann gehst du hin und nimmst Claude Code. Und benutzt das sozusagen, um Ideen zu entwickeln und um die Prompts zu bauen, die du dann da einspeist. Das ist richtig. Mist. Das ist, als wenn du einen Ferrari hast und und tankst, da aber irgendwie Benzin rein, Was eigentlich in den Trabanten gehört, so ungefähr. Vielleicht kannst du damit ja mal anfangen, kurz zu erklären, Warum ist Claude Chat im Vergleich zu Claude Code Das so viel schwächere Tool, wenn es um Entwicklung geht. Kurzer Werbeblock von unserem Partner Sage. Denn, kennst du das? Anfang des Monats verschwindet Dein Finance-Team im Monatsabschluss. Und wenn die Zahlen endlich auf dem Tisch liegen, sind sie schon wieder alt.
Du entscheidest also über die Zukunft auf Basis von Vorgestern. So und Sage Intacct dreht das um. Monatsabschluss bis zu 73% schneller. Echtzeitkennzahlen. Cashflow Jederzeit im Blick. Das heißt, du entscheidest auf dem aktuellen Stand. Und das Schöne für alle, die wachsen wollen, Du kannst skalieren, ohne dein Finance-Team im gleichen Tempo mitwachsen zu lassen. Die KI übernimmt die Fleißarbeit, und dein Team macht das, wofür es eigentlich eingestellt ist. So und Sage ist seit über 40 Jahren im Geschäft. Cloud für Finanzmanagement, ERP. Und HR. Über zwei Millionen Kundinnen weltweit. Das heißt, für euch, legt mal los, 20% Rabatt auf die ersten zwölf Monate Sage Intacct inklusive Sage Copilot gibt es nämlich unter folgendem Link sage.
com Slash digitalkompakt. Das schreibt sich. S-A-G-E sage.com Slash digitalkompakt So, jetzt weiter mit dem Podcast.
Hamid Hosseini: Naja, Nicht so ganz schwach, weil Du kannst ja mittlerweile zumindest bei Cloud ja auf der Web-Oberfläche auch Claude Code bedienen. Das ist ja nichts anderes als eine Schnittstelle, Aber bei Claude Chat ist es so, dass du ja halt dazwischen. Noch gewisse Einschränkungen in dem Web-Client hast. Du hast halt HTTP-Protokoll zusätzlich noch, Du hast halt gewisse Schutzmechanismen, du hast gewisse Guard-Rates, die da eingreifen, Weil das zum Beispiel Claude Chat versucht ja auch immer, die Sicherheitsmechanismen mit dem Web-Anwendung immer im Einklang zu bringen. Und wenn du halt im Terminal bist oder in einer Entwicklungsumgebung, bist du ja sofort und direkt kommunizierst.
Mit dem Modell. Und fehlerfrei. Und unsere Erfahrung zeigt, wenn wir zum Beispiel auch Klienten diese Claude Chat gegeben haben, Dass teilweise die Qualität von dem Output, Was da rauskam, war bei native Terminal deutlich besser. Und auch teilweise hat der Zugang über Terminal aufgrund dessen, Dass es ja hier zum Beispiel Toolschemen hat und Maschinen bedienen kann, AlSo über... Solche Begriffe wie Edit, Bash und so weiter kann ja Skript ausführen. Im Hintergrund und so weiter. Hat System Prompts, hat direkte Zugriffe auf verschiedene Umgebungsvariablen, auf Betriebssystemen und so weiter. Das ist die Qualität einfach besser. Und jedes Mal, wenn wir zum Beispiel so Prototypen oder Click-Dummies von Fahrteilen bauen lassen haben.
Mit Claude Chat, haben wir wirklich deutliche Qualitätsunterschiede festgestellt. Teilweise aber auch bei so Sachen, wo man immer sagt, ey, das ist ja KI-Slogan. Oberfläche passt mir nicht, warum macht er das jetzt? Ich habe jetzt 50 Mal gesagt, mach das nicht. Und kann ich auch unseren Zuhörern, Zuhörerinnen oder Zuschauerinnen empfehlen, wirklich, sich zügig eher mit dem Terminal auseinanderzusetzen? Aus dem Grund. Allerdings gibt es natürlich in der Web-Umgebung auch Claude Client, Claude Code. Und da kann ich natürlich das mit meinem laufenden Rechner verbinden. Da gibt es natürlich gar keinen Unterschied. Also das muss man halt hier den Unterschied kennen.
Joël Kaczmarek: Also, wenn ich das so Leuten gezeigt habe, dann haben die immer gesagt, ist das so wie MS-DOS. Und ich sagte, ja, so ein bisschen. Also Terminal kann man sich ja wirklich vorstellen, Schwarzes Fenster und eigentlich nur Text. Und ich finde es aber auch irgendwie charming, weil es so reduziert ist, dadurch. Und wir haben es ja als Setup bei uns so aufgebaut. Also Du hast im Prinzip diese Terminal-Umgebung. Und das Erste, was wir gemacht haben, war erstmal eine Ordnerstruktur anzulegen. Ja, richtig. Wo das ganze Universum passiert. Das heißt, ich habe einen dezidierten Ort, Da arbeitet Claude Code. Und nicht wie so ein Wilder immer überall, sondern ein Single Point of Truth sozusagen. Und dann das Zweite, Und da brauche ich jetzt langsam. Nochmal deine guten Erklärkenntnisse. Wir haben ja verschiedene Softwares angedruckt. Also das Erste, was wir gemacht haben, ist, Wir haben ein GitHub-Account aufgesetzt, Weil mit GitHub kann man sich ja dann auch in den verschiedenen anderen Diensten, zu denen wir gleich kommen, werden, jeweils einloggen. Und ich werde garantiert mindestens einen vergessen. Weil was wir dann gebaut haben, Zugang gemacht haben, ist Vercel. Also kann ich auch gerne mal hier in die Shownotes schreiben. Supabase für die ganzen Datenbanken. Und ich glaube, einen Dienst habe ich noch vergessen, oder? Waren es die drei? GitHub, Vercel, Supabase?
Hamid Hosseini: Ja, du hast halt Git für die Versionierung des Codes und npm Halt für das Auslieferen. Und das Git hat natürlich auch, wenn du zum Beispiel so Branches hast. Oder wenn du zum Beispiel auch mehrere Personen noch an so einem Projekt arbeiten willst. Und damit kannst du halt quasi. Auch deine, komplette Deployment-Test und solche Dinge auch schön voneinander getrennt, halten, weil manche machen das so kompliziert. Und eigentlich kann man ja zum Beispiel lokal schon Tests machen und dann beziehungsweise lokal entwickeln und testen. Und also für diejenigen, die jetzt nicht in größeren Firmen sind, ja, weil wenn Ihr natürlich diese Entwicklung, Test und produktive Umgebung habt, ist natürlich eine andere Geschichte, aber im Grunde genommen, die für Small-Medium-Kolleginnen da draußen.
Es reicht, einfach, Lokal zu testen, zu entwickeln und dann Deployen über GitHub und Co. Vercel Hast du ja auch genannt. Das bringt dann auch die Web-Services, sodass man es auch mit einem Domain verbinden kann und anbieten kann. Supabase haben wir als PostgreSQL genommen, weil es eine webbasierte Umgebung ist. Natürlich diejenigen, die sich besser auskennen können aus PostgreSQL als Datenbankumgebung und Infrastruktur. Auf dem eigenen Ionos oder was auch immer Server installieren. Oder Hostinger, ja, da gibt es ja verschiedene. Also, Aber für den Anfang würde ich sagen, macht einfach Supabase, weil da kommen wir ja gleich zu, Claude Code kann ja sogar auch Datenbank, Engineering und Verwaltung und Infrastrukturmanagement machen.
Joël Kaczmarek: Ja, und ich meine, vielleicht für diejenigen, Wir kommen ja später sicherlich zum Thema. Datenschutz, also Server liegen in Frankfurt. Ist jetzt nicht irgendwie jenseits des Atlantiks. Also alles im Prinzip nach Europäischen Datenschutzstandards. Und wirklich mit, also, wir haben jetzt npm, Vercel, also, ich lerne, ich spreche es nicht mal richtig aus, Supabase und GitHub. Also mit vier Software-Bausteinen im Prinzip. Man kann ja natürlich mit den unterschiedlichen Konnektoren auch noch weitere Tools andocken an Claude. Also bei uns ist zum Beispiel Spotify connected, Airtable ist connected. Wir haben einen User-Zugang zu unserem, wo wir ganzen Domains hosten. Ja, das heißt, ich sage dem nur noch, hey, bitte mach digitalkompakt.
Jetzt hier das, was wir lokal gebaut haben. Snap, Leg Das Mal Online und zack, läuft's. Also das ist ja total charming. Und das Nächste, was ich dann von dir gelernt habe, war, dass es halt manchmal so bestimmte Kommunikationsarten gibt, wie du dann mit Claude Code auch kommunizieren musst. Also ich weiß noch, am Anfang war das ganz ulKIg. Da hast du dann mal gesagt, ja, jetzt sag mal Folgendes. Und mittlerweile ist es so mein Standard, dass ich bei bestimmten Tasks hinterher halt mal sage, okay, Claude, Ultra-ThinKIng setzt gerne Sub-Agents und Multi-Agents ein, Tokenverbrauch egal, Qualität vor Geschwindigkeit. Was ist wichtig, wenn ich mit Claude Code kommuniziere in der Sprache? Und vielleicht kannst du auch mal erzählen, was das so für Funktionen hat, wenn man eben sowas wie Ultra-ThinKIng oder ich glaube, Ultra-Programming gibt es auch, was man da dann im Prinzip macht.
Hamid Hosseini: Ja,
Hamid Hosseini: also, ich glaube, Jetzt würde das den Rahmen der Podcast sprengen, aber zumindest die wichtigsten Tipps. Vielleicht auch, als wir zusammen losgelegt haben, war ja bei Dir der Fall, dass du ja auf einmal so viele Visionen und Ideen hattest. Und ich habe ja gesagt, hey, keep cool, Lass uns erstmal in Plan-Mode, Weil sehr viele verbrochen, auch Token, weil sie sofort natürlich alles umsetzen. Deshalb in Plan-Mode erstmal die Konzepte mit dem Modell diskutieren, erstmal, dass eine Grundlage existiert. Stückweise immer die Applikationen umsetzen, Nicht alles auf einmal. Wenn das eine läuft, dann das nächste. Und was jetzt die Sprache betrifft, Da gibt es ja auch zum Beispiel einige Kollegen, Kolleginnen im LinkedIn, aber auch im YouTube, die dann halt empfehlen, Zum Beispiel, diese Caveman-Sprache zu verwenden.
Am besten so fast wie so Höhlenmännchen, mit denen zu reden, Da ist sogar die Qualität und Tokenverbrauch sogar besser. Gibt es übrigens auch dafür GitHub-Repos und auch SKIlls und Plugins. Aber tatsächlich, was die Sprache betrifft, idealerweise wirklich alles sehr klar und deutlich zu spezifizieren. Weil ein kritischer Erfolgsfaktor bei dem Bau solcher Anwendungen ist wirklich, dass das Konzept sauber beschrieben werden muss. Also, man muss jetzt kein Software-Ingenieur sein, solange ihr jetzt keinen habt. Könnt Ihr vielleicht Freund, Familie oder auch immer mal fragen, hey, habe ich hier alles beachtet? Aber so stichwort. Prozessbeschreibung, User Journeys. All diese Dinge muss man halt schon dem sagen.
Und bei der Sprache, klar. Also Ultrasync ist zum Beispiel, dass das Modell sehr viel Token verbraucht bei so komplexen Aufgaben. Man kann ja auch ein Modell auswählen. Man muss jetzt nicht immer Opus nehmen. Man könnte auch Sonnet oder Haiku nehmen. Haiku arbeitet die Sachen ab, wenn die Konzepte sauber sind. Sonnet bringt ein bisschen Reasoning-Vermögen rein und Opus macht natürlich komplexere Sachen. Und Fable ist natürlich fast schon... Kann Teilen oder Vollautonomen Aufgaben abarbeiten. Und ja, so Sachen wie Tokenverbrauch ist egal und so weiter, Da geht es natürlich um so, wenn es um die Erstellung der Anwendung geht oder Konzepte oder komplexe Zusammenhänge, wie in deinem Thema, Weil Du hast ja eine komplette Landschaft, dann ist es natürlich wichtig, Diese Signalworte, dem Modell mitzugeben und einfach auch das Modell machen zu lassen.
Man kommt in der Regel auch mit einem einfachen 90-Euro-Account hin, unter Umständen muss man vielleicht dann doch auf Claude Max. 20-fache Nutzung gehen, falls man dann richtig die Tokens, stresst.
Joël Kaczmarek: Ja, also, ich kann sagen, ich habe den 90-Euro-Account, Ich bin, glaube ich, dreimal und einmal davon zweimal an einem Tag an die Grenze gestoßen. Also, es ist schon machbar. Und ich finde deinen Hinweis auch nochmal ganz wichtig mit dem Plan-Mode gerade. Weil in der Tat, als wir angefangen haben, hast du ja eigentlich zu mir? So schön gesagt, Hey, Joël, jetzt machen wir hier nicht so ein. Noob-Shit. Wir müssen jetzt wirklich eine Sache ordentlich machen, Nämlich im Prinzip wie Software-Development auch, uns einmal die Infrastruktur überlegen. Weil du gehst ja nicht hin und baust ein Haus. Und Fängst an, oben, die Dachziegel anzubringen, sondern du gießt ein Fundament, du hast eine Statik, die du im Kopf hast.
Also man muss das auch so ein bisschen sequenziell denken. Das heißt, so ein Aktionismus ist problematisch. Und deswegen ist ja auch so ein bisschen, wie ich es sKIzziert habe, Bei mir war das dann auch lustigerweise so, dass ich es so reverse-engineert habe. Erst die Umgebung des Tools, dann überlegt, Was wird in das Tool eingespeist, Dann wie kann ich die Einspeisung herstellen? Und dann meine Webseite war, so ein Ad-Hoc-Ding, wusste aber trotzdem schon, wie ich die vernetzen werde. Also, als ich die Webseite gebaut habe, war mir schon klar, wie ich andere Inhalte andocken werde. Und ich glaube, das ist ganz wichtig. Und da bin ich jetzt nochmal ganz kurz neugierig auf deine Haltung. Wie ist denn das, wenn man jetzt nicht, wie ich so ein Mannkämpfer ist?
Oder eine kleine Bude, sondern wenn es schon Bestand gibt und viele Leute sich orchestrieren müssen? Laufe ich Gefahr, mit so einem Vibe-Coding-Konstrukt mir dann gegenseitig, Sachen kaputt zu machen? Oder gibt es das, worauf ich achten muss?
Hamid Hosseini: Weißt du, Es werden mehrere Menschen mit Vibe-Coding aktiv, sind. Du hast ja vorhin noch etwas gesagt, Nämlich mit den Sub-Agents oder Multi-Agents. Also im Grunde genommen kannst du ja erstmal auch eine Teamstruktur modellieren. Claude Code, Indem du dann halt sagst, hey, ich brauche ja, was wir ja nicht. Vielleicht wissen auch, da draußen, ist ja, dass du sogar diese Beratung, UX, Screen-Modellierung, Click-Dummy bis hin zu Software-Architektur, Software-Design und Betrieb und Test und Qualitätssicherung. Damit abbilden, kannst. Und das kann man ja komplett auch in diesen Agent-Teams orchestrieren, dass man sagt, okay, stimmt euch ab nach Scrum-Verfahren und, faktisch gesehen, wenn da jetzt mehrere Personen daran arbeiten, Meine Empfehlung ist, dass die entweder so eine Art Messaging da drunter herum gibt, irgendwie so Scrum-Projekte, dass bestimmte Personen nur bestimmte Teile dieser Anwendung bearbeiten.
Allerdings ist nach unserer Erfahrung schon sinnvoll, dass. Eigentlich reicht schon eine Person, die zum Beispiel sich sehr gut auskennt und sich halt mit der Anwendung auseinandersetzt. Also, es ist tatsächlich so, dass was wir, kommen wir wahrscheinlich auch noch dazu, was die Zeiten betrifft. Also Monate werden zu Tage und Wochen werden zu Stunden. Und da ist halt die Frage, okay, Ist es vielleicht dann sinnvoll, mehrere Personen auf unterschiedliche Applikationen zu setzen, dass sie sich einmal einig sind über den Unterbau. Und der Rest macht dann entsprechend die restlichen Applikationen. Und diese Agents können ja auch die unterschiedlichen Repos oder Branches ja auch ansteuern, Damit die wissen, ah, okay, der Kollege, der gerade CRM baut, ist soweit.
Ich mache die Abrechnung. Und der nächste, der gerade die Content Seite baut, weiß dann Okay, die sind gerade so weit. Also, das kann man schon auch unter mit den Agents steuern. Also, das hat natürlich auch schon riesige Effizienz Vorteile.
Joël Kaczmarek: Ja, ich habe mich ja bisher noch nicht getraut, wenn ich am gleichen System arbeite, mehrere Sessions zu starten. Also, was ich zum Beispiel hatte, war, Ich mache eine Session auf, wo ich sage, hey, komm, Wir überarbeiten jetzt mal digitalkompakt. Und dann wusste ich aber, dass zum Beispiel unsere ganzen Lexikon-Einträge, wenn wir einen Podcast machen, gibt es ja manchmal Fachbegriffe. Und damit die Menschen, die verstehen, haben wir im Prinzip eine KI aktiviert, die raushört, Was sind Fachbegriffe, erklärt die. Und dann haben wir ein Lexikon auf der Webseite, in den Shownotes und auf den einzelnen Artikelseiten. So, Und Ich wusste... Das Ding hat irgendwie 8000 Einträge.
Und von denen sind irgendwie bestimmt mindestens die Hälfte. Crap, weil wir da nicht sauber genug gefiltert haben. Wir haben mittlerweile immer Human in The Loop, der nochmal drauf guckt. Und dann habe ich eine zweite Session gehabt, Die hat quasi die Dinger gefiltert. Das war so ein Moment, wo es mir dann voll abgeraucht ist, Weil 8000 Items irgendwie durchscannen, hat dann schon ein bisschen Doku gekostet. Und der Dritte zum Beispiel machte irgendwie so, hey, Wir stellen zum Beispiel auch die Personen vor, die in dem Podcast sind. Und dann hat die dritte Session geschrieben... Mach mal, bitte hier die Expertenbeschreibung, Wenn der Hamid bei uns ist, dass wir für jeden Experten, den wir da hatten, Eine Geile Beschreibung haben.
Die Zweite hat sich die Lexikon-Einträge anguckt, Die Erste hat die Webseite gebaut. Was ich, weil ich gemacht habe, war, jetzt eine Vierte aufzumachen, die zum Beispiel, wo ich hingehe und sage, du guck mal, Session 1 macht gerade die Webseite digitalkompakt. neu, der ist gerade an meiner Speaker-Profil-Seite, kannst du bitte den Podcast bauen. Ist das sozusagen aber guten Gewissens möglich, das sozusagen auf so einem Niveau zu fahren, dass ich im Prinzip eigentlich so vier, Fünf KI-Bälle Parallel fahre, obwohl die am gleichen Ding arbeiten?
Hamid Hosseini: Am gleichen Ding muss man Regeln definieren. Also, dass sie halt immer gucken, Wie weit sind die jeweils? Und gibt es gekapselte, ähnlich wie in einem echten Leben. Dass sie halt sich nicht in die Quere kommen, dass man sagt, okay, Man hat das abgekapselt. Und die kommen sich halt auch nicht in die Quere, auch mit Versionsüberlappungen und solche Dinge. Dafür kann man das ja auch sehr gut über GitHub, das zum Beispiel steuern. Aber wenn man das von vornherein, diese Spielregeln aufgesetzt hat, SO I-Agent A oder Team A arbeitet an Komponente A, Team B an Komponente B und ein Master-Agent Oder ein Kernteam führt das zusammen oder die beiden liefern sich. Die Ergebnisse und ein weiteres Team macht die Zusammenführung, Das ist durchaus möglich, weil wir haben zum Beispiel die Schallgrenze ja erreicht.
Wo wir ein komplettes Software-Unternehmen aufgebaut haben, wo von der Beratung bis Screen Design und Umsetzung und Betrieb 600 bis 900 Agents aktiviert wurden. Allerdings, Wie gesagt, Wir konnten auch an einem Tag komplexe Anwendungen bauen, Aber da war auch nach drei, vier Stunden der komplette Tokenverbrauch weg. Und wenn du dann 4.000 Items bearbeitest, das kannst du auch machen, dass Du sagst, okay. Er stell mir jetzt zum Beispiel ein Team von 80 Agents. Jeder übernimmt halt 100 Items und dann parallelisierst du das. Und dann werden die alle Aktiv und Rennen los. Und am Ende führst du das Ergebnis zusammen. Wichtig ist halt, dass sie sich nicht in die Quere kommen, sodass sie halt immer separat an einem Stream oder Modul arbeiten.
Joël Kaczmarek: Ich hatte auch so eine lustige Situation, weil ich ja am Anfang viel mit dir zusammensaß. Und du hast mir Sachen in die Fehler diktiert. Habe ich so gedacht, oh, vielleicht sollte ich noch mal so eine Online-Trainings machen, Wie man schneller tippt. Und dann habe ich gedacht, nee, das ist irgendwie so, Wenn Guttenberg die Mönche gefragt hätte, was kann man machen, um Informationen besser zu bauen, Dann hätten die gesagt, ja, Bau, bessere Federn. Und der hat den Buchdruck erfunden. Dann habe ich gesagt, der muss so was geben. Und mein Game Changer war dann so, als mir. Ein Kollege, mit dem ich gerade mit Notion lustigerweise eine KI-Geschichte aufsetze, hat mir, so WhisperFlow ans Herz gesetzt.
Und dann habe ich auch so ein schönes Elgato-Mikro wie du. Da kann man oben mal rauftippen, Dann ist es sozusagen, nimmt er nicht auf. Ja, genau. So, das ist total charming. Und mit Voice, das Ding wirklich zu steuern. Also, ich halte einen Knopf gedrückt auf der Tastatur, dann fängt er an, zu diktieren. Und eine sehr hohe Qualität, finde ich, mit WhisperFlow. Und zack, hast du den Text da. Also, das war echt nochmal, so, Die Geschwindigkeit nimmt dann nochmal brutal zu. Und jetzt bin ich mal noch auf Folgendes Neugierig von dir. Und zwar das Thema Design würde ich mit dir gerne nochmal anschneiden. Weil ich finde, oft, wenn Leute was aufsetzen, so Gevibe-Code, sieht das ja immer so gleich aus.
So nach Schmodder. Und ich würde jetzt mal mit ein bisschen stolz behaupten, wenn du die digitalkompakt Webseite anguckst, sieht man nicht auf den ersten Blick, dass das KI gemacht ist, sondern da sind richtig schöne Design-Elemente drin mit gesetzten Schriften, mit Modulen und, Und ich habe so ein bisschen, aber eine Lernreise hinter mir. Also Ich habe so, eine Sache habe ich noch nicht verstanden, dazu mal gleich, aber ich habe so gemerkt, Zum Beispiel, als ich Workbooks gebaut habe, hatte ich genauso einen Moment, wie du beschrieben hast, dass ich gesagt habe, okay, Claude, Wenn wir ein Workbook haben, Dann darf nicht das untere Drittel der Seite weiß sein, sondern es muss gleich verteilt sein.
Mach bitte irgendwie Messungen, guck Dir das an, Setz Bilder ein. Ich fand auch relativ schwierig, ihm beizubringen, wie man Informationen visuell darstellt, sodass man sie geil konsumieren kann. Also, bullet Points, Infografiken, sowas. Und irgendwann bin ich an den Punkt gekommen, dass ich gesagt habe, Fuck it, Ich habe es jetzt dreimal erklärt. Und irgendwie ist der immer noch unten drin, drehfrei. Und dann habe ich gesagt, wie würdest du das machen? Mach mal frei, Mach mal Bilder, Mach Mal Entwürfe und zack, siehe da, sahen die Super Geil aus. Also, ich hatte so fast ein bisschen das Gefühl, wenn ich ihm manchmal mehr freie Hand lasse, macht er bessere Ergebnisse, als wenn ich es zu detailliert vorgebe.
Was ist so deine Erfahrung rund um das Thema Claude Code-Design beibringen?
Hamid Hosseini: Also, die Erfahrung ist eigentlich sehr, sehr gut, und du hast es ja sehr schön beschrieben, Weil diese ersten Gehschritte ist ja tatsächlich so, Wenn du denen sehr viele Spezifikationen gibst, dann müssen die auch wirklich sehr, sehr klar sein. Und idealerweise dann auch in der Agentur- und Designsprache. Beherrscht man diese Agentur-Designsprache nicht, Dann denkt das Modell, okay, da ist vielleicht ein Designer oder ein Agenturmensch vor mir. Und interpretiert das so in der Form, dass wieder ein, Ich sage jetzt nicht, dass du Laie bist, aber ich sage mal, ich vermute, du hast jetzt nicht. 10, 20 Jahre in Designagenturen gearbeitet. Und das ist ein Unterschied, wenn jemand tagtäglich das macht.
Und dann bist du halt nicht zufrieden. Dann gibt es immer so Ping-Pong, ja, aber das meinte ich nicht so und mach dies und mach jenes. Und tatsächlich, Das gilt übrigens auch für Software-Engineering, Weil mein Credo ist halt auch natürlich für die Unternehmen, Nicht nur für Ein-Personen-Unternehmen, sondern auch für die Größeren. Man braucht trotzdem noch Software-Expertise, wenn diese Software auch irgendwann in Betrieb geht. Aber jetzt, wenn wir beim Design sind, also man kann eben schon, wenn ihr sagt, hey, du bist jetzt mein Designer von der Agentur so und so, und ich habe hier so eine Beispielseite, Bitte kopiere das nicht, weil das ist natürlich auch Schutzrecht, Eigentum, IP, Aber lass dich davon inspirieren, Erstell mir sowas ähnliches.
Ohne dass ich jetzt Stress mit Copyright und Urheberrecht bekomme und so weiter. Oder ich stelle mir vor irgendwas Verrücktes. Dann kann Claude Code das tatsächlich auch erstellen. Man kann sogar sagen, Erstell mir 10 Mockups, Erstell mir alle Design-Elemente. Ich suche mir die raus, die mir gefallen und dann baut ihr Dir das. Und es gibt ja auch da Libraries, Module wie React, Tailwind. Und so weiter, die ja auch dazu helfen, sehr schöne Designs zu bauen. Also Beispiel aus unserer eigenen Website. Wir hatten das vorher auf... Irgendwie davor auf StriKIngly, danach auf Webflow, Das haben wir jetzt gekündigt. Wir haben es auch mit Wix ausprobiert, das war auch nicht so toll. Wir haben die Designs von, also, die sind alles super Unternehmen.
Nicht, dass mir jemand denkt, ich habe was dagegen. Nur, wenn man sich dann nicht auskennt mit dem CMS, das ist halt immer so schwierig. Also haben wir die Designs von der Agentur bekommen, Mockups, Das waren teilweise nur Bilder. Dann haben wir dem Modell gesagt, bauen Sie jetzt die Website, genauso, wie du es gemacht hast. Dann war alles Picobello fertig. Wichtig ist halt, Wenn Ihr Sowas macht, müsst ihr solche Loops einbauen. Deshalb auch der Begriff Loop Engineering. Das heißt, was man eben sagt, macht, bitte immer Qualitätscheck, Sinnheitcheck, So lange, bis keine Fehler sind. Und macht bitte Sichtprüfung. Sichtprüfung heißt, Das Modell macht wirklich einen Screenshot von der Seite und misst die Abstände und korrigiert die dann auch wie ein Mensch.
Und bitte denkt daran, solange in einem Loop ein Fehler auftritt, könnt ihr immer davon ausgehen, dass im nächsten Loop wieder Fehler eintreten. Das heißt, ihr müsst wirklich sagen, korrigiert das so lange, bis kein Fehler mehr eintritt. Und dann ist alles picobello.
Joël Kaczmarek: Und was ich noch nicht so verstanden habe, ist Claude Design. Also, es ist ja nochmal so ein Prinzip, Kannst du auch im Web ein eigenes Interface aufrufen. Da habe ich zum Beispiel das Logo gebaut. Ich mache jetzt einen Kurs, wie gesagt, über Podcast, Podcast, habe ich noch als URL gehabt und mit dem habe ich ein Logo gebaut. Und ich habe noch nicht so richtig verstanden, wie Claude Design in diese ganze Suite sozusagen. AndOCkt von Cloud. Weißt du, was ich meine?
Hamid Hosseini: Ja, also Claude Design ist ja sowas wie Canva, Sowas wie Figma für Cloud. Damit kann man auch wirklich exzellente Sachen machen. Und ich bin jetzt kein Designer und kein professioneller. UX-Mensch. Ich habe halt immer den Eindruck, wenn da zum Beispiel Profis davor sitzen, Das ist für die so eine Art amplifier oder Verstärker. Und dann können die noch viel mehr kreative Geschichten entwickeln. Für so Laie kommt dann meistens nicht so tolle Ergebnisse raus. Dann sagt man, das ist doch KI-Slob. Aber das Designmodul, was über den Web ist, ist natürlich auch super, kann super geniale Sachen machen. Aber mittlerweile zum Beispiel gibt es ja auch solche Tools wie Inkscape. Das ist ja ein Open-Source-Tool. Damit kann man auch Vektorgrafiken machen. Und das Verrückte ist ja, falls ihr jetzt nicht. Zum Beispiel über Web, das Design-Tool nutzen wollt, könnt ihr zum Beispiel Claude Code, sagen. Bitte gehe. Richte mir Inkscape an und ich hätte gerne folgendes Logo inspiriert von so und so. Und dann baut er sogar die Vektorgrafiken und produziert sogar ein komplettes CI/CD-Dokument, inklusive Richtlinien, Beispiele und, also ja, Auch das ist möglich, so ein komplettes Design-Dokument, Ein CI-Dokument zu entwickeln.
Joël Kaczmarek: Und vielleicht machen wir jetzt mal einen kleinen Exkurs, weil was mich schon auch beschäftigt hat, ist das Thema Security. Also ich glaube, Ich habe da noch ein bisschen Hausaufgabe, dass ich die Seite nochmal ein bisschen sicherer mache. Bei mir ist es okay, weil ich habe Schichten dazwischen, wo die Daten eigentlich liegen. Aber wenn man das macht, will man ja eigentlich safe sein. Wie steht es so um die Sicherheit? Und vielleicht kannst du ja auch mal sowas anschneiden wie Rechtstexte, zum Beispiel. Ich habe jetzt sowas wie eine Datenschutzerklärung aufgesetzt, lasse, die von einem Anwalt prüfen. Aber bin mal trotzdem neugierig, so, auf welchem Niveau eigentlich Podcast schon agiert, wenn man sich so diese verschiedenen Sicherheitsdimensionen mal anguckt.
Hamid Hosseini: Ja, also. Zuerst einmal muss man es hier betrachten, dass, klar, wenn man jetzt zum Beispiel so Anwendungen baut, wo... Wirklich so Crazy in Tech Your Property Da reingeht, wie Materialzusammensetzung. Oder ich weiß nicht, irgendwelche Geschichten, Die Schützenswert sind, Dann wäre ich sicherlich damit vorsichtig, beziehungsweise, da kann man auch überlegen, Da gibt es ja verschiedene Betriebsmodelle, Ich kann auch zum Beispiel Cloud über AWS oder Microsoft Azure beziehen. Und dann kann ich halt darüber eine API einrichten. Auf dem europäischen Boden, wo dann halt in Europa. Die Modelle, die blöd sind oder notfalls mir halt im großen Rechenzentrum ein chinesisches Modell laufen lassen, dann kann ich damit coden.
Aber bevor wir zu den Betriebsmodellen kommen, Es gibt halt unterschiedliche Ansätze. Wenn jetzt der Code, nehmen wir mal an, jetzt nicht so super, super, super kritisch ist, Reicht eigentlich ein Cloud-Account, Weil wenn ich den Code erstmal mit Testdaten erstelle und die Applikation fertig wird, Dann kann ich das in meinem private Cloud oder in meinem On-Prem Umgebung, Deployen und fertig. Wenn ich jetzt KI-Komponenten brauche, dann fängt wieder diese Diskussion an, souverän versus nicht souverän, Muss ich ein lokales Modell haben oder gehe ich auf ein EU-Cloud von AWS Azure? Oder betreibe ich ein chinesisches Modell? Oder was auch immer. Da gibt es ja zig verschiedene Ansätze mittlerweile, und das betrifft halt nur die KI-Komponente in der Anwendung.
Aber im Kern erstmal. Wenn ich jetzt eine Anwendung erstelle mit Testdaten und das deploye, Dann hat das eine Nichts mit dem anderen zu tun und kann das auch super sicher betreiben. Bei den schützenswerten Daten, Meine Empfehlung ist halt, Das ist natürlich auch eine strategische Entscheidung für die Firmeninhaber. Stellen wir uns die Frage mal anders. Stellen wir uns mal die Frage so eher nach dem Motto, Was ist aber, wenn ein Verrückter auf die Idee kommt? Oder ein Visionär, der dann sagt so, Okay, macht irgendwas in Materialwirtschaft, in Geminie oder was auch immer. Und ich nutze jetzt die KI und baue da eine Applikation, die vielleicht sogar unter Umständen, wenn die Fachleute davor sitzen, schneller oder besser oder sogar innovativer ist.
Was dann? Jetzt habe ich natürlich auf Kosten der Datenschutz meine IP geschützt. Das sieht man ja zum Beispiel auch in der Automobilindustrie und China. Dann ist halt die Frage, wie lange kann man wirklich auch so einen Schutz graben oder Burg graben, um SEINE eigene... Intellectual Property und sich herum bauen. Also, das ist auch eine unternehmerische Entscheidung. Ich will jetzt nicht sagen, hey, Gebt, eure IP Raus in die KI oder so, bitte nicht. Aber trotzdem ist das Halt unternehmerisch. Eine interessante Frage, ob nicht irgendein Land um die Ecke kommt. Und dann mir irgendwann das Feld quasi strittig macht. Ja, ansonsten ist das alles eigentlich. Man muss halt immer die Situation einzeln betrachten, Aber es gibt viele Möglichkeiten.
Was die Rechtsextremen betreffen, Das ist auch spannend. Also Du kannst eigentlich sogar Claude Code sagen, hier ist meine Architektur. Er stellt bitte komplette Datenschutzerklärung. Und wichtig ist auch, dass man dem trotzdem eine Rolle zuweist. So definiert einfach den Lieblingsanwalt von Eurer Lieblingskanzlei. Ich würde halt immer die großen nehmen, die Halt immer mit dem Bulldozer anrücken. Ja, so was, weiß ich hier. Clifford Chance, Hogan Lovells und so, ja. Oder auch die anderen großen, Mir fallen jetzt nicht die anderen Namen ein. Oder auch Osborne Clarke und So oder CMS. Ja und definiert habe ich halt euren. Lieblingsanwalt mit IT-Recht und der Datenschutz. Claude Code gibt durch die gesamte Architektur, erstellt für euch die Texte.
Und dann gibt ihr die Katzlei und dann in der Regel. Meine Erfahrung ist, dass die Anwälte so ein bisschen nicht so begeistert sind.
Hamid Hosseini: Der Radar ist so fremd.
Hamid Hosseini: Aber trotzdem immer noch von dem Anwalt prüfen lassen. Das ist natürlich wichtig.
Joël Kaczmarek: Gut. Vielleicht abschließende Frage zu dem ganzen Thema. Ich erinnere mich an ein Bild, was, wenn ich mich richtig erinnere, sogar du mir gezeigt hast. Das ist so eine Art Cartoon. Da siehst du Türen. Einige sind schon offen, einige sind noch geschlossen. Und der Tod geht in diese ganzen Türen rein. Die Sense ist schon blutig und dann steht da sowas auf den Türen drauf wie Softwareentwickler. Weiß gar nicht, Scrum, Master, Planung und so weiter und so fort. Also, was ich damit sagen will, ist, Diese ganzen IT-Rollen, Die werden halt da einmal voll massakriert, habe ich so den Eindruck. Weil wenn jetzt selbst so ein Laie wie ich, der nicht mal ordentlich erklären kann, was ein Vercel macht, In der Lage ist, eine ganze Webseite in einer Woche zu bauen, das ist ja schon krass. Und da musst du ja aber mit umgehen als Unternehmen. Also, du kannst ja jetzt nicht alle Leute entlassen. Was ist so dein Blick da drauf auf diese Situation?
Hamid Hosseini: Ja, dieses Cartoon habe ich noch nicht gepostet, diesen Meme, den ich gebaut habe, weil ich halt irgendwie sorge, hatte, dass man mich irgendwie für komplett verrückt, erklärt. Tatsächlich ist es so, dass wir, guck mal, du hast es ja am eigenen Leib erlebt, von Beratung bis UX bis Product Ownership, Software Design, Software Architektur, Entwicklung, Test, Qualität, Betrieb, BUG Fixing, Release Management, Die gesamte Kette ist davon betroffen. Und ich habe... Eine These. Ich sage mal, Dadurch werden jetzt alle Firmen und auch kleine und mittelständische Unternehmen, Großkonzerne, sehr, Sehr viele Applikationen bauen. Wir werden in den kommenden zwei bis drei Jahren wahrscheinlich Milliarden von Applikationen haben, die irgendjemand managen muss.
Deshalb aus meiner Sicht, Die Menschen in allen ihren Berufsgruppen, die jetzt KI einsetzen und adaptieren, müssen sich gar keine Sorgen machen. Das ist meine Vermutung. Ich denke, dass sie auch diese Zeit adaptieren werden und auch diese Lösungen einsetzen werden. Diejenigen, die nicht adaptieren, ja, Da wird es sicherlich strukturelle Veränderungen im Arbeitsmarkt geben. Weil ich sage mal, Es gibt ja auch Branchen wie Pflegeberufe oder andere Bereiche, die halt unterbesetzt sind. Dann wird es wahrscheinlich dann zu einer Umorientierung, einer Umschichtung der Arbeitssituation kommen. Oder Arbeitsmarkt. Tatsächlich einige Studien, die ich mal aus Spaß gemacht hatte, vor ein, zwei Monaten. Zum ersten Mal hatte ich zum Beispiel gesehen, 100.
000 Arbeitssuchende sind gegenüber 109.000 IT-offenen Stellen. Das heißt, Wir haben das 18-fache an Arbeitslosen im IT-Bereich. Und deshalb ist im Moment halt. Die Lage steht unter Anspannung. Und da ist meine Empfehlung, wirklich beschäftigt. Euch damit, Liebe Entwickler, Liebe IT-Menschen, Liebe Product Owner. Weil wenn jemand sagt, ich kann nichts, das ist wirklich brandgefährliche Aussage. Denn man muss da wirklich mal sich damit intensiv beschäftigen. Allerdings, Klammer auf, was man beachten muss, was wir jetzt gar nicht erwähnt haben, ist halt so Sachen wie SAP oder Kernanwendungen oder komplexe Geschichten. BanKIng-Anwendungen, Das kann man im Moment noch nicht so richtig damit angehen.
Da lassen wir auch die Finger von, Weil da geht es halt teilweise um Millionenzeilen von Code und wo es dann wirklich komplexer wird. Aber Halt im Business und Web-Application, Da wird es definitiv einen Umbruch geben. Also wirklich ein Appell, gut gemeint, beschäftigt euch damit. Das wird definitiv massive Auswirkungen haben, sowohl den positiven als auch negativen.
Joël Kaczmarek: Sehr gut, du? Dann so viel mal hier als kleiner Erfahrungsbericht. Wir werden weiter berichten, wenn es voranschreitet. Also, einerseits ist ja schon mal live. Glückwunsch,
Hamid Hosseini: ja.
Joël Kaczmarek: Danke, dass du dich meiner angenommen hast und bis zum nächsten Mal.
Hamid Hosseini: Tschüss zusammen.
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