Hinter den Kulissen des Erfolgs von Outfittery-Gründerin Julia Bösch

Als Workaholic wird eine Person bezeichnet, die zwanghaft viel arbeitet und Schwierigkeiten hat, sich von der Arbeit zu lösen, auch wenn Erholung nötig wäre. Der Begriff beschreibt nicht einfach hohen Einsatz, sondern eine Abhängigkeit: Arbeit wird zur Hauptquelle von Selbstwert, während Beziehungen, Schlaf und Gesundheit zurückstehen. Relevant ist das Thema vor allem in Gründungs- und Führungskontexten, weil dort lange Arbeitszeiten oft als Tugend gelten und der Übergang von Engagement zu Überlastung schwer zu erkennen ist.
BeispielEine Geschäftsführerin nimmt das Laptop in den Urlaub mit, beantwortet dort täglich E-Mails und wird unruhig, wenn zwei Tage lang nichts zu tun ist – nicht weil das Unternehmen es verlangt, sondern weil ihr ohne Arbeit ein Teil ihrer Identität fehlt.