Unechtes Factoring

Beim unechten Factoring kauft die Factoring-Gesellschaft die Forderungen zwar an und zahlt sie vorab aus, das Ausfallrisiko bleibt jedoch beim verkaufenden Unternehmen. Bleibt die Zahlung aus, muss dieses den Vorschuss zurückerstatten. Wirtschaftlich ähnelt das Verfahren damit eher einem Kredit gegen Forderungssicherheit als einem echten Verkauf, ist dafür aber günstiger in den Gebühren.

BeispielEin Handwerksbetrieb lässt seine Rechnungen unecht factoren, um Liquidität für Material zu haben; als eine Kundin nach vier Monaten nicht zahlt, belastet der Anbieter den ausgezahlten Betrag wieder dem Betrieb.

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