Hinter den Kulissen des Erfolgs von dm-Chef Christoph Werner
Wisdom Wednesday

Die Temperamentenlehre ist ein aus der Antike stammendes Modell, das Menschen vier Grundtypen zuordnet: cholerisch, sanguinisch, melancholisch und phlegmatisch. In der Anthroposophie und der Waldorfpädagogik wurde sie aufgegriffen, um unterschiedliche Wesensarten von Kindern und Erwachsenen zu beschreiben und den Umgang mit ihnen daran auszurichten. Wissenschaftlich ist das Modell überholt, es hält sich aber als anschauliches Deutungsraster, mit dem Menschen Verhaltensunterschiede im Alltag oder in der Zusammenarbeit einordnen.
BeispielEine Lehrkraft setzt ein sehr lebhaftes und ein sehr in sich gekehrtes Kind bewusst nebeneinander, weil sie annimmt, dass sich die unterschiedlichen Temperamente gegenseitig ausgleichen.