Statusspiele: Nackt duschen, Achtsamkeit und Status

Statusspiele beschreiben das meist unbewusste Aushandeln von Rangordnung in sozialen Situationen über Körperhaltung, Stimme, Blickkontakt, Raumnahme und Sprache. Das Konzept stammt ursprünglich aus dem Improvisationstheater und unterscheidet Hochstatus- von Tiefstatusverhalten, wobei beides je nach Situation nützlich sein kann. Es ist relevant, weil ein bewusster Umgang mit diesen Signalen hilft, in Verhandlungen, Meetings und Konflikten souveräner und anschlussfähiger aufzutreten.
BeispielIn einer Verhandlung nimmt eine Person betont viel Raum ein, spricht langsam und hält den Blickkontakt, während das Gegenüber sich klein macht und Sätze mit Rückfragen abschwächt. Wer diese Muster erkennt, kann bewusst gegensteuern, etwa durch eine Pause vor der eigenen Antwort statt sofortiger Zustimmung.