dm-Chef Christoph Werner über Digitalisierung und Politikversagen
Money Monday

Sortimentsmanagement umfasst alle Entscheidungen darüber, welche Produkte ein Handelsunternehmen führt, in welcher Tiefe und Breite, zu welchen Preisen und an welchem Platz im Regal oder im Onlineshop. Ziel ist ein Angebot, das den Bedarf der Zielgruppe abdeckt, ohne durch zu viele ähnliche Artikel Kapital und Fläche zu binden. Weil Fläche, Lagerplatz und Aufmerksamkeit begrenzt sind, ist jede Aufnahme eines Artikels zugleich eine Entscheidung gegen einen anderen.
BeispielEine Drogeriekette prüft jährlich, welche Zahnpasta-Varianten sie listet: Sorten mit geringem Absatz fliegen aus dem Regal, dafür bekommen Nischenprodukte wie Zahnpasta ohne Fluorid mehr Platz, weil die Nachfrage in dieser Kategorie messbar wächst.