Meditationspraxis

Als Meditationspraxis wird das regelmäßige, geübte Meditieren bezeichnet — im Unterschied zum einmaligen Ausprobieren. Dazu gehören eine feste Technik, etwa Atem- oder Körperwahrnehmung, sowie eine verlässliche Zeit und Dauer, an der sich die Übung ausrichtet. Der Begriff ist relevant, weil die berichteten Effekte auf Aufmerksamkeit, Stresserleben und Selbstregulation vor allem an Kontinuität hängen und weniger an der Länge der einzelnen Sitzung.

BeispielEine Person meditiert jeden Morgen zehn Minuten vor dem ersten Blick ins Postfach und nutzt diesen festen Zeitpunkt als Anker, statt sich vorzunehmen, irgendwann im Tagesverlauf Zeit dafür zu finden.

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