Männliche Sozialisierung

Männliche Sozialisierung beschreibt, wie Jungen und Männer im Laufe ihres Lebens lernen, welches Verhalten von ihnen erwartet wird – etwa Stärke zu zeigen, Schwäche und Gefühle zurückzuhalten oder Konflikte über Leistung und Konkurrenz auszutragen. Diese Prägung geschieht durch Familie, Schule, Freundeskreis, Medien und Arbeitswelt und läuft meist unbewusst ab. Der Begriff ist relevant, weil solche Muster erklären, warum viele Männer erst spät über Belastung sprechen oder Hilfe suchen.

BeispielEin Gründer bemerkt erst nach dem körperlichen Zusammenbruch, dass er jahrelang jede Erschöpfung heruntergespielt hat, weil Durchhalten in seinem Umfeld immer als Qualität galt.

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