Isometrisches Training

Beim isometrischen Training wird ein Muskel angespannt, ohne dass sich seine Länge oder das Gelenk sichtbar bewegt – man arbeitet gegen einen festen Widerstand. Weil das Gehirn genau berechnen kann, wie viel Kraft es einsetzt (etwa Hand gegen Hand), entsteht eine hohe, aber gut kontrollierbare Anspannung mit geringem Verletzungsrisiko. Isometrie eignet sich, um ohne Geräte und ohne Studio Kraft aufzubauen, und lässt sich mit Beweglichkeits- und Atemübungen kombinieren.

BeispielWer keine Zeit fürs Gym hat, drückt im Sitzen die Handflächen vor der Brust fest gegeneinander oder presst Arme und Beine gegen einen Türrahmen. Schon nach kurzer Zeit zittert die Muskulatur – ein wirksamer Kraftreiz, den auch ältere oder viel reisende Menschen überall einbauen können.

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