Helfer-Syndrom

Das Helfer-Syndrom beschreibt ein Verhaltensmuster, bei dem eine Person ihren Selbstwert überwiegend daraus zieht, für andere da zu sein, und dabei eigene Bedürfnisse dauerhaft zurückstellt. Typisch sind Schwierigkeiten, Aufgaben abzugeben oder Nein zu sagen, sowie das Gefühl, nur durch Leistung für andere Anerkennung zu verdienen. Unbeachtet führt das Muster häufig zu Erschöpfung und ist deshalb ein wiederkehrendes Thema in Coaching und Prävention.

BeispielEine Teamleiterin übernimmt regelmäßig die liegengebliebenen Aufgaben ihrer Mitarbeitenden, arbeitet abends nach und fühlt sich schuldig, wenn sie eine Bitte ablehnt. Erst als körperliche Warnsignale auftreten, beginnt sie, Aufgaben bewusst zurückzugeben und eigene Grenzen zu benennen.

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