Geoengineering

Geoengineering bezeichnet gezielte großtechnische Eingriffe in das Klimasystem der Erde, um die Erderwärmung zu dämpfen. Unterschieden werden Verfahren, die Kohlendioxid aus der Atmosphäre entnehmen und dauerhaft speichern, und solche, die einen Teil der Sonnenstrahlung zurückwerfen, etwa durch Partikel in der Stratosphäre. Die Ansätze gelten als riskant und schwer kalkulierbar, weil Nebenwirkungen global wirken und sich kaum zurücknehmen lassen; sie ersetzen deshalb keine Verringerung der Emissionen.

BeispielDer Vorschlag, Schwefelpartikel in die Stratosphäre einzubringen, orientiert sich am Ausbruch des Vulkans Pinatubo 1991, nach dem die globale Durchschnittstemperatur vorübergehend um rund ein halbes Grad sank.

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