Second Hand First – Zieht es die Fashion-Branche zu mehr Nachhaltigkeit?

Fast Fashion bezeichnet ein Geschäftsmodell der Modeindustrie, bei dem Kollektionen in sehr kurzen Zyklen und zu niedrigen Preisen auf den Markt gebracht werden. Möglich wird das durch kurze Entwicklungszeiten, große Stückzahlen und Produktion in Niedriglohnländern, häufig zulasten von Materialqualität, Arbeitsbedingungen und Umwelt. Der Begriff ist relevant, weil er die Debatte über Nachhaltigkeit im Handel prägt und Gegenbewegungen wie Second Hand oder langlebige Mode erklärt.
BeispielEine Modekette bringt statt zwei Saisonkollektionen pro Jahr wöchentlich neue Teile in die Filialen und verkauft T-Shirts für unter fünf Euro. Viele Stücke werden nur wenige Male getragen und landen anschließend im Altkleidercontainer, weil eine Reparatur teurer wäre als ein Neukauf.