Depotbank

Eine Depotbank ist das Institut, bei dem Wertpapiere für Anleger:innen tatsächlich verwahrt und die Käufe und Verkäufe abgewickelt werden. Sie ist damit getrennt von der Stelle, die die Anlageentscheidungen trifft – eine digitale Vermögensverwaltung verwaltet zwar das Portfolio, das Depot selbst liegt aber bei einer Partnerbank. Diese Trennung ist für Anleger:innen wichtig, weil das Vermögen als Sondervermögen auf ihren Namen geführt wird und auch dann erhalten bleibt, wenn der Verwalter in Schwierigkeiten gerät.

BeispielWer über einen Robo-Advisor investiert, unterschreibt bei der Anmeldung zugleich einen Vertrag mit einer Partnerbank, die das Depot führt – Wertpapierabrechnungen und Jahressteuerbescheinigung kommen dann von dieser Bank, nicht vom Anbieter der App.

Folgen zu diesem Begriff