Brennpunktschulleiter: Wie du mit schwierigen Menschen klar kommst

Als Brennpunktschule wird eine Schule bezeichnet, die in einem sozial stark belasteten Umfeld liegt und deren Schülerschaft überdurchschnittlich häufig von Armut, Sprachbarrieren oder familiären Krisen betroffen ist. Der Begriff ist keine offizielle Kategorie, sondern eine gängige Umschreibung; in der Verwaltung entspricht ihm meist ein Sozialindex, nach dem zusätzliche Stellen und Mittel vergeben werden. Relevant ist er, weil Schulleitungen dort unter besonderem Druck führen und Konflikte, Personalmangel und Elternarbeit anders bewältigen müssen als an anderen Standorten.
BeispielAn einer Schule, an der über achtzig Prozent der Kinder zu Hause kein Deutsch sprechen, richtet die Schulleitung ein festes Team aus Sozialarbeit, Sprachförderung und Elternlotsen ein, damit Lehrkräfte nicht jeden Konflikt allein auffangen müssen.