Beyond Amazon 3: Warum schlägt Alltagsfrequenz stets Sortimentsfrequenz?
Money Monday

Alltagsfrequenz beschreibt, wie oft Menschen im normalen Tagesablauf mit einem Angebot in Berührung kommen – unabhängig davon, ob sie gerade etwas kaufen wollen. Anbieter mit hoher Alltagsfrequenz, etwa Kartendienste, Messenger oder Suchmaschinen, bauen dadurch eine Gewohnheit auf und sind im Kaufmoment automatisch präsent. Für Handel und Plattformen ist das ein strategischer Vorteil, weil Aufmerksamkeit dort nicht teuer eingekauft werden muss.
BeispielEin Kartendienst, den Nutzer:innen mehrmals täglich zur Navigation öffnen, kann Restaurants und Geschäfte in der Umgebung einblenden – und erreicht Kund:innen damit häufiger als ein Shop, den sie nur alle paar Monate besuchen.